-
- In Hainspitz besuchte Ministerpräsidentin Lieberknecht die Firma BAUSCH Advanced Technology Group, hier Mechatroniker Karsten Preuzer (21).
In Hainspitz besuchte Ministerpräsidentin Lieberknecht die Firma BASE EUROPE GmbH. Hier werden Spezialmaschinen für die medizinische Industrie angefertigt. Mit 30 Beschäftigten erarbeitet die BASE Europe im neunten Jahr des Bestehens nach eigenen Angaben einen Jahresumsatz von rund 4 Millionen Euro (2009). Das Unternehmen ist sehr engagiert in der Ausbildung von Fachkräften in den Bereichen Mechatroniker, Industriemechaniker, Industriekaufmann und Technischem Zeichner und bemüht, die Absolventen zu übernehmen.
Geschäftsführer Bausch betonte den immensen Standortvorteil den die zentrale Lage von Hainspitz in der Mitte Europas bietet. Der wichtigste Absatzmarkt des Unternehmens ist Russland. Ein ehemaliger Schüler und Lehrling aus Hainspitz, der jetzt zum festen Mitarbeiterstamm gehört, führte eine maßangefertigte Dosier- und Verschlussanlage für Ampullen vor.
-
- In Camburg-Schinditz besuchte Ministerpräsidentin Lieberknecht die Dr. Alders Tiernahrung GmbH. Hier mit Joachim von Menges dem Geschäftsführer.
Die Dr. Alder´s Heimtiernahrung GmbH in Camburg ist ein klassisches Familienunternehmen, das 2010 am Standort rund 100 Mitarbeiter beschäftigt und täglich 150 Tonnen Nassnahrung produziert. Aufgrund stark wachsender Nachfrage im Segment Heimtiernahrung wurde die Anzahl der Rezepte im Werk in den letzten Jahren verdoppelt.
Der Heimtiernahrungshersteller Dr. Alder’s Tiernahrung GmbH wurde im Jahre 1978 ins Leben gerufen und war bis 1986 ausschließlich im Trockenfutterbereich tätig. Unmittelbar nach der deutschen Wiedervereinigung erwarb das Unternehmen das ehemalige VEB Mischfutterwerk Camburg/ Thüringen. Innerhalb kürzester Zeit entstand hier eine hochmoderne Produktionsstätte für Hunde- und Katzennassfutter in Dosen und Aluschälchen. Neben dem deutschen Fachhandel liefert die Dr. Alder’s Tiernahrung ihre Produkte außerdem in viele Länder, u.a. nach Finnland, Österreich, Italien, Schweiz, Ungarn, Polen, Russland, Israel, Kroatien, Suriname und in das Königreich von Bahrain.
Frau Lieberknecht besichtigte nach einer Präsentation durch den Geschäftsführer Herrn Joachim von Menge die Produktionsanlagen. Zum Abschluss stellten Mitarbeitern im Pausenraum Fragen an die Ministerpräsidentin.
-
- Ministerpräsidentin Lieberknecht im Gespräch mit Anett Bruanke von der Qualitätsprüfung der TRIDELTA Gruppe.
Als dritte Station der Sommertour durch den Saale-Holzland Kreis besuchte Frau Ministerpräsidentin die TRIDELTA GmbH in Hermsdorf. Der Name leitet sich ab von drei Delta Glocken am Überspannungsleiter. Die TRIDELTA hat sich am klassischen Standort für die keramische Produktion in Hermsdorf aus Unternehmen der ehemaligen DDR entwickelt. Es werden u.a. Blitzableiter; Großtrichter, Magnetsysteme sowie Hart- und Weichferrite entwickelt und produziert. Insbesondere durch die jüngsten Ansiedlungen von Unternehmen der Solarbranche am Standort Hermsdorf entwickelten sich hier Synergien, die zu starker Nachfrage im Bereich „Weichferrite“ führten. Für die TRIDELTA, als eines von lediglich vier Unternehmen weltweit, zahlte es sich jetzt aus, dass gegen den globalen Trend weiterhin auf die Weichferrite gesetzt wurde, die heute in Spezialtrafos an Solaranlagen eingesetzt werden.
Mit 40 Millionen Euro Umsatz pro Jahr und 378 Mitarbeitern ist die TRIDELTA ein wichtiger Arbeitergeber der Region und auf Expansionskurs. Die Unternehmensstruktur mit vielfältigen Geschäftsfeldern erwies sich auch hier in der Krise als Vorteil.
-
- Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht in der Großküche der Fachschule für Agrar- und Hauswirtschaft Stadtroda mit den Küchendamen Christine Dohrmann, Gabriele Hebenstreit und Sabine Werther.
In Stadtroda überreichte Frau Lieberknecht einen Fördermittelbescheid an die evangelisch-lutherische Kirche Stadtroda für die Sicherung der Heiligkreuzkirche. In Vertretung für Herrn Pfarrer Steinke nahm Frau Beate Bock als Vorsitzende des Förderkreises zur Sanierung der "Heilig-Kreuz-Kirche" den Lottomittelbescheid in Höhe von 4.900 Euro entgegen.
Zum Abschluss besuchte Frau Lieberknecht die Fachschule für Agrarwirtschaft und Hauswirtschaft in Stadtroda. Eingangs informierten Absolventen, Studenten und Lehrer über das Portfolio der Schule. Die Schüler betonten die qualitativ gute Ausrichtung der Studieninhalte. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Weiterbildung von jungen Leuten in agrarischen Berufen. Jährlich nehmen 60 -70 Landwirte/ und Tierwirte sowie 20 - 25 Hauswirtschafterinnen das Studium auf. Besonderheit bei der Weiterbildung für landwirtschaftliche Berufe ist die Möglichkeit, dass Studium jeweils über die Wintermonate von Oktober bis Februar wahrzunehmen.
Frau Lieberknecht nahm abschließend an einer Führung durch das Gebäude teil. Einblicke in Lehrer- und Klassenzimmer im Hauptgebäude sowie die Besichtigung der Mensa mit Großküche, Mangelkabinett und Melkkabinett standen dabei auf dem Programm.