Thüringen-Monitor

Der Thüringen-Monitor ist eine Studie zu den politischen Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger des Freistaates Thüringen.

Ein besonderer Fokus liegt dabei jedes Jahr auf der Erforschung rechtsextremer Einstellungen, der Demokratieakzeptanz, der Demokratiezufriedenheit und dem Institutionenvertrauen der Thüringer Bevölkerung.

Der Thüringen-Monitor wird im Auftrag der Thüringer Staatskanzlei von einem Forscher­team der FSU Jena erarbeitet. Im Laufe der Jahre sind Zeitreihen und Datenbestände entstanden, die Entwicklungen aufzeigen und Analysen unter anderem Blickwinkel, wie die Untersuchungen mit den Mitteln der Milieuforschung, zulassen. In der Studie „Güte und Reichweite der Messung des Rechtsextremismus im Thüringen-Monitor“ wurde in den Jahren 2013 und 2014 auch die Methodik kritisch hinterfragt. Die Daten der Thüringen-Monitore 2000-2015 stehen über die Datenbank GESIS auch für weitere wissenschaftliche Forschung zur Verfügung (https://dbk.gesis.org).

Seit 2012 wird der Thüringen-Monitor unter Leitung von Prof. Dr. Heinrich Best am Institut für Soziologie der FSU Jena erstellt. Von 2000 bis 2011 verantwortete Prof. Dr. Karl Schmitt am Institut für Politikwissenschaft der FSU Jena die Erstellung des Thüringen-Monitors.


Pfeil nach oben

Thüringen-Monitor 2016

Gemischte Gefühle: Thüringen nach der "Flüchtlingskrise

Professor Dr. Heinrich Best zum Ergebnis des Thüringen Monitors 2016. „Für viele Menschen in Thüringen und in Ostdeutschland insgesamt ist das Projekt der deutschen Einheit auch im 26. Jahr und nach einem materiell ungeheuer aufwendigen Prozess nationaler Integration noch keineswegs abgeschlossen. Viele Ostdeutsche fühlen sich weiterhin gegenüber Westdeutschen benachteiligt. Auch der Anteil derer, die an der Demokratie 'wie sie in der Praxis funktioniert', Kritik üben, ist hoch. Diese Unzufriedenheit wiederum steht in einem Zusammenhang zu Vorbehalten gegenüber der Aufnahme von Asylsuchenden und Flüchtlingen sowie der Integration von Migranten.“ Ein Kernthema des Thüringen-Monitors ist wie in jedem Jahr die Messung rechtsextremer Einstellungen. Nachdem der Anteil rechtsextremer Einstellungen 2015 – entgegen dem Trend der vorausgegangenen Jahre – auf 24 Prozent angestiegen war, erreicht er laut der aktuellen Studie 2016 mit 16 Prozent einen neuen Tiefstwert. Das ist in erster Linie auf den Rückgang der neo-nationalsozialistischen Einstellungen von 9 auf 6 Prozent zurückzuführen. Die Zustimmung zur Aussage, dass Deutschland durch Ausländer in gefährlichem Maße überfremdet sei, (52 Prozent) hat sich jedoch gegenüber dem Vorjahr statistisch nicht signifikant verändert. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der Aussage, dass unser Land heute ein hartes und energisches Durchsetzen deutscher Interessen gegenüber dem Ausland brauche.

Thüringen Monitor 2016 (3.2 MB)
Thüringen-Monitor 2016
PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.


Pfeil nach oben

Thüringen-Monitor 2015

Der Thüringen-Monitor 2015 zeigt mit einem Anstieg des Rechtsextremismus, sinkender Demokratiezufriedenheit, und wachsender Diktaturaffinität, dass diese Warnung berechtigt ist. Unter erheblichem Druck steht nicht nur das Vertrauen in die Regierung, sondern auch die Erwartung an die Kapazität der Demokratie, zur Lösung zentraler gesellschaftlicher Probleme in der Lage zu sein. Zu diesem Fazit kommt Prof. Dr. Heinrich Best vom Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena beim diejährigen Thüringen-Monitor. Best hat am 24. November 2015 die Ergebnisse des Thüringen-Monitors 2015 mit dem Titel "Thüringen im 25. Jahr der deutschen Einheit" in einer medienöffentlichen Kabinettsitzung in der Thüringer Staatskanzlei vorgestellt.

Thüringen-Monitor 2015 (5.2 MB)
PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.

Prof. Dr. Heinrich Best (links) und Ministerpräsident Bodo Ramelow in der Diskussion bei der Vorstellung des Thüringen-Monitors 2015. Foto: TSK/BE
Prof. Dr. Heinrich Best (links) und Ministerpräsident Bodo Ramelow in der Diskussion bei der Vorstellung des Thüringen-Monitors 2015. Foto: TSK/BE

Pfeil nach oben

Thüringen-Monitor 2014

„Die Thüringer als Europäer“ stehen im Mittelpunkt der aktuellen Studie zur politischen Kultur im Freistaat.  Prof. Dr. Heinrich Best vom Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat die Ergebnisse des Thüringen Monitors 2014  am 24. Februar 2015 in der Regierungsmedienkonferenz vorgestellt.

Thüringen-Monitor 2014 (3.2 MB)
PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.

Güte und Reichweite der Messung des Rechtsextremismus (2.6 MB)
PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.

Prof. Dr. Heinrich Best vom Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat die Ergebnisse des Thüringen-Monitors 2014 am 24. Februar 2015 in der Regierungsmedienkonferenz vorgestellt. Foto: TSK/BE
Prof. Dr. Heinrich Best vom Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat die Ergebnisse des Thüringen-Monitors 2014 am 24. Februar 2015 in der Regierungsmedienkonferenz vorgestellt. Foto: TSK/BE

Pfeil nach oben

Thüringen-Monitor 2013

Der Thüringen-Monitor 2013 trägt den Titel "Wie leben wir? Wie wollen wir leben? - Zufriedenheit, Werte und gesellschaftliche Orientierungen der Thüringer Bevölkerung". In diesem Zusammenhang wurden u.a. die Bewertung der Lebensbedingungen im Freistaat und der näheren Umgebung, die Erwartungen und Gerechtigkeitsvorstellungen der Thüringer und Thüringerinnen sowie ihre Toleranz gegenüber sozialen, kulturellen und ethnischen Minderheiten untersucht.

Thüringen-Monitor 2013
Hier finden Sie den Thüringen-Monitor 2013 zum Download.

Thüringen-Monitor 2013 - Validitätsprüfung
Im Jahr 2013 wurde zusätzlich eine Expertise bezüglich der Validität von Items der Rechtsextremismusskala erstellt.


Pfeil nach oben
Prof. Dr. Heinrich Best bei der Vorstellung des Thüringen-Monitors 2013 während einer Regierungsmedienkonferenz am 17.12.2013 in der Thüringer Staatskanzlei. Seit 2012 wird der Thüringen-Monitor unter seiner Leitung am Institut für Soziologie der FSU Jena erstellt.(Foto: TSK/Bernd Edelmann.
Prof. Dr. Heinrich Best bei der Vorstellung des Thüringen-Monitors 2013 während einer Regierungsmedienkonferenz am 17.12.2013 in der Thüringer Staatskanzlei. Seit 2012 wird der Thüringen-Monitor unter seiner Leitung am Institut für Soziologie der FSU Jena erstellt.(Foto: TSK/Bernd Edelmann.

Thüringen-Monitor 2012

Der Thüringen-Monitor 2012 trägt den Titel "Thüringen International: Weltoffenheit, Zuwanderung und Akzeptanz". In diesem Zusammenhang wurde u. a. Fragen der Integration von Ausländern und Ausländerinnen, der Toleranz gegenüber den und dem Fremden, der Europäisierung und der Globalisierung nachgegangen.

Thüringen-Monitor 2012
Hier finden Sie den Thüringen-Monitor 2012 zum Download.


Pfeil nach oben

Thüringen-Monitor 2011

Der Thüringen-Monitor 2011 trägt den Titel "Staatsaufgaben und Staatsausgaben".

Thüringen-Monitor 2011
Hier finden Sie den Thüringen-Monitor 2011 zum Download.


Pfeil nach oben

Thüringen-Monitor 2010

Der Thüringen-Monitor 2010 trägt den Titel "Beziehungen und Verhältnis der Generationen in Thüringen".

Thüringen-Monitor 2010
Hier finden Sie den Thüringen-Monitor 2010 zum Download.


Pfeil nach oben

Thüringen-Monitor 2008

Der Thüringen-Monitor 2008 trägt den Titel "Soziale Marktwirtschaft in Thüringen".

Thüringen-Monitor 2008
Hier finden Sie den Thüringen-Monitor 2008 zum Download.


Pfeil nach oben

Thüringen-Monitor 2007

Der Thüringen-Monitor 2007 trägt den Titel "Bildung in einer sich wandelnden Gesellschaft".

Thüringen-Monitor 2007
Hier finden Sie den Thüringen-Monitor 2007 zum Download.

Anhang
Thüringen-Monitor 2007 (Anhang)


Pfeil nach oben

Thüringen-Monitor 2006

Der Thüringen-Monitor 2006 trägt den Titel "Thüringens Zukunft aus Bürgersicht: Erwartungen, Herausforderungen, Gestaltungsmöglichkeiten".

Thüringen-Monitor 2006
Hier finden Sie den Thüringen-Monitor 2006 zum Download.

Anhang
Thüringen-Monitor 2006 (Anhang)


Pfeil nach oben
Prof. Dr. Karl Schmitt, Politikwissenschaftler an der Universität Jena am 17.02.1993 (Foto: Anne Günther/ FSU).
Prof. Dr. Karl Schmitt, Politikwissenschaftler an der Universität Jena war von 2000 bis 2011 für die Erstellung des Thüringen-Monitors verantwortlich. (Foto: Anne Günther/ FSU)

Thüringen-Monitor 2005

Der Thüringen-Monitor 2005 trägt den Titel "Das vereinigte Deutschland im Urteil der Thüringer".

Thüringen-Monitor 2005
Hier finden Sie den Thüringen-Monitor 2005 zum Download.

Anhang
Thüringen-Monitor 2005 (Anhang)

Tabellen
Thüringen-Monitor 2005 (Tabellen)


Pfeil nach oben

Thüringen-Monitor 2004

Der Thüringen-Monitor 2004 trägt den Titel "Gerechtigkeit und Eigenverantwortung: Einstellungen zur Reform des Sozialstaates".

Thüringen-Monitor 2004
Hier finden Sie den Thüringen-Monitor 2004 zum Download.

Anhang
Thüringen-Monitor 2004 (Anhang)


Pfeil nach oben

Thüringen-Monitor 2003

Der Thüringen-Monitor 2003 trägt den Titel "Einstellungen zur Demokratie".

Thüringen-Monitor 2003
Hier finden Sie den Thüringen-Monitor 2003 zum Download.


Pfeil nach oben

Thüringen-Monitor 2002

Der Thüringen-Monitor 2002 trägt den Titel "Familie und Politik".

Thüringen-Monitor 2002
Hier finden Sie den Thüringen-Monitor 2002 zum Download.


Pfeil nach oben

Thüringen-Monitor 2001

Der Thüringen-Monitor 2001 trägt den Titel "Jugend und Politik".

Thüringen-Monitor 2001
Hier finden Sie den Thüringen-Monitor 2001 zum Download.


Pfeil nach oben

Thüringen-Monitor 2000

Der Thüringen-Monitor 2000 trägt den Titel " Politische Kultur im Freistaat Thüringen".

Thüringen-Monitor 2000
Hier finden Sie den Thüringen-Monitor 2000 zum Download.

Wegweiser

Aktionen

Thueringen Monitor Klein Logo ThueringenJahr 11. Integrationsministerkonferenz 2016 in Erfurt Kampagne Wegweiser Wir sind Energie-Gewinner.

Links zu diesem Artikel

Serviceportal – Bürger

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Unternehmen

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Weitere

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Servicebereich

Publikationen