Leitbild Kulturland Thüringen

Unser Anspruch

 
Thüringen ist weltoffen und verwurzelt in einer eindrucksvollen kulturellen Tradition. Gelegen in der Mitte Europas und im Herzen Deutschlands nimmt unser Land neue Einflüsse auf und bewahrt gleichzeitig seine kulturelle Tradition. Das ist die Triebfeder, mit der wir unsere Kulturlandschaft weiterentwickeln.
 
Das „Leitbild Kulturland Thüringen“ versteht sich als Beitrag zur Beschreibung unserer kulturellen Identität. Es ist die Vergewisserung über die Bedeutung unserer Kunst und Kultur. Es definiert unseren Weg und unsere kulturpolitischen Ziele.
 
Kunst und Kultur sind Wesensbestandteil des Menschen als Individuum wie als Sozialwesen. Sie ermöglichen die Verwirklichung seiner selbst, sie tragen bei zur Entfaltung seiner geistigen und ideellen Kräfte, sie ertüchtigen ihn zur Wahrnehmung seiner Freiheit und sie prägen das Miteinander zwischen dem Einzelnen und seiner sozialen Umwelt. In einer freien Gesellschaft garantiert der Staat die Freiheit von Kunst und Kultur. Entsprechend formuliert Artikel 27 der Verfassung des Freistaats Thüringen die Freiheit der Kunst als Grundrecht.
 
Wir wollen die kulturelle Vielfalt Thüringens erhalten, sichern und weiterentwickeln. Dazu gilt es, Veränderung zu ermöglichen und kulturhistorische Leistung zu bewahren. Diesem Ziel dient auch Artikel 30 der Verfassung des Freistaats Thüringen, wonach Kunst, Kultur und Brauchtum den Schutz und die Förderung durch das Land und seine Gebietskörperschaften genießen.
 
Kultur ist Dialog. Diesen Dialog beginnen wir bei uns selbst. Die Festlegung unserer Ziele erfolgt insbesondere im Dialog mit den Kulturschaffenden, den Kultur- und Künstlerverbänden, den kommunalen Gebietskörperschaften sowie den Kirchen und Religionsgemeinschaften.
 
Die öffentliche Hand ist der wichtigste Förderer von Kultur. Es gilt, die Rolle der öffentlichen Haushalte für die Kultur unter Berücksichtigung ihrer Leistungsfähigkeit zu definieren und die daraus resultierenden Möglichkeiten voll auszuschöpfen.
 
Kultur ist von hohem gesellschaftlichen Wert und hat eine wichtige soziale Funktion. Kultur bedeutet Identität, Bildung, Geborgensein und Zusammengehörigkeit. Deshalb ist es unser erklärtes Ziel, das gewachsene kulturelle Erbe sowie die aus den Auseinandersetzungen der Gegenwart geborenen Kunst- und Kulturbestrebungen in all ihren Aspekten zur Entwicklung unseres Landes und zum Wohl seiner Menschen zu nutzen.
 

Kultur als Selbstverständnis

 
Kultur ist in Thüringen so gegenwärtig, so intensiv wahrnehmbar wie kaum in einem anderen Flächenland der Bundesrepublik Deutschland. Sie leistet für uns einen entscheidenden Beitrag für eine hohe Lebensqualität im Freistaat und ist wesentliche Grundlage für gesellschaftliche, wirtschaftliche und wissenschaftliche Entwicklungen, die unser Land stark und lebensfähig machen.
 
Kultur in Thüringen ist bestimmt von der einzigartigen Dichte eines Netzes kultureller Orte und Aktivitäten. Sie definiert sich aus regionaler Vielfalt und kulturellem Erbe von nationaler Bedeutung, aus gewachsener Tradition und lebendiger Gegenwart.
 
In der Mitte Deutschlands ist Thüringen ein Zentrum der europäischen Kultur- und Geistesgeschichte, untrennbar verbunden mit dem Wirken großer Namen der Literatur und bildenden Kunst, der Theater- und Musikgeschichte sowie der Kirchen- und Baugeschichte, die alle ihre deutlichen Spuren weit über Thüringen hinaus hinterlassen, die unserem Land seine unverwechselbare Identität gegeben und diese Identität in der europäischen Tradition verankert haben. Dafür stehen beispielhaft die Wartburg in Eisenach und insbesondere Weimar als eine Kulturstadt Europas mit internationalem Renommee und weltweiter Ausstrahlung.
 
Dichte und Vielfalt kultureller Orte und ihre Weltgeltung aus langer Tradition bestimmen das Kulturland Thüringen als Ganzes ebenso wie seine Vielzahl kultureller Kerne mit ihren ausgeprägten lokalen und regionalen Identitäten. Unter den historischen Burgen und Sakralbauten, Schlössern und Parkanlagen unserer Heimat findet sich eine stattliche Anzahl an Residenzen und Stätten des kulturellen Welterbes. Neben zahlreichen Museen, Archiven, Bibliotheken, Theatern und Orchestern vermitteln kleinere Einrichtungen wie die soziokulturellen Zentren Kunst und Kultur auf einem hohen Niveau.
 

Kultur als Gestaltungsauftrag

 
Der Freistaat Thüringen ist seinem kulturellen Erbe verpflichtet und fördert dieses nach besten Möglichkeiten. Er schafft die politischen Rahmenbedingungen, um das kulturelle Erbe zu bewahren, für die Gegenwart neu zu vermitteln und zeitgenössisches Schaffen und Wirken zu ermöglichen. Der Verfassungsauftrag der Förderung der Kultur in Thüringen richtet sich an Land und kommunale Gebietskörperschaften. Kultur lebt vor allem von der Mitwirkung und dem Engagement der Künstlerinnen und Künstler, der Kulturschaffenden, der Vermittler, der Bürgerinnen und Bürger und vom interkulturellen Dialog.
 
Kultur wandelt sich und muss lebendig fortentwickelt werden. Der daraus zwingend folgende Gestaltungsauftrag an alle Akteure muss sich fortlaufend veränderten Bedingungen in der Gesellschaft stellen, die auf die Kultur einwirken. Dies gilt besonders auch angesichts des demographischen Wandels - Kultur gestalten heißt nicht nur ein Zeichen zu setzen gegen Abwanderung und Bevölkerungsrückgang, sondern auch die Schaffung neuer lokaler und regionaler Identitäten zu ermöglichen.
 
Kultur kann nicht staatlich verordnet werden, aber staatliche Maßnahmen fördern kulturelles Bewusstsein und ermöglichen kreatives Schaffen. Bibliotheken, Museen, Theater, Orchester, Musik- und Kunstschulen sind fester Bestandteil einer kulturellen Infrastruktur, die vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten zur freien Entfaltung kultureller Aktivitäten eröffnet. Es ist der Beitrag der Menschen selbst, der Kultur letztlich entstehen und leben lässt. Ohne privates und gesellschaftliches Engagement über die Politik hinaus ist Kultur nicht lebensfähig.
 

Kulturelle Bildung und Teilhabe

 
Kultur ist ein Angebot für alle. Gleiche Chancen für unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen beim Zugang zu Kunst und Kultur in Thüringen zu schaffen, ist ein zentraler kulturpolitischer Anspruch und wichtiger Teil des kulturellen Selbstverständnisses.
 
Kulturelle Bildung leistet einen entscheidenden Beitrag zur Teilhabe am kulturellen Leben, sie ist unverzichtbar für die individuelle Bildung und Entwicklung starker Persönlichkeiten. Die Grundlagen für eine ästhetische Bildung werden im Kindes- und Jugendalter gelegt. Selbstbewusstsein, Kreativität, Verantwortungsbereitschaft, Toleranz und Kritikfähigkeit sind Fähigkeiten und Fertigkeiten, die Kinder und Jugendliche insbesondere im Umgang mit künstlerischen Ausdrucksformen erwerben. Kulturelle Bildung ist eine feste und unerlässliche Investition in die Zukunft unseres Landes.
 
Die Kulturinstitutionen und –initiativen und die freien Träger sind dabei über ihre originäre kulturelle Bedeutung hinaus auch wichtige Bildungsträger. Sie erwerben und bewahren, entwickeln und vermitteln das natürliche, kulturelle und wissenschaftliche Erbe und bereiten damit die Basis für ein demokratisches Miteinander, das auf der Kenntnis der eigenen Geschichte und der anderer Kulturen beruht. Unsere Kultureinrichtungen sind bedeutende Lernfelder und Lernorte, welche insbesondere für den Schul- und Bildungsbereich unabdingbar sind. Lebenslanges Lernen gehört zu den wichtigsten gesellschaftlichen Erfordernissen des 21. Jahrhunderts. Kulturelle Bildung eröffnet dafür vielfältige Möglichkeiten.
 

Innovation aus Tradition

 
Die Thüringer Kultur hat in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder Neues und Innovatives hervorgebracht. Ideen und Gedanken großer Geister und kluger Köpfe wirken prägend in der Gegenwart und bilden eine unverwechselbare Symbiose aus schöpferischer Tradition und Innovation. Neues in der Kultur möglich zu machen ist Chance und Auftrag für eine Politik, die kulturelle Tradition erhalten will.
 
Der Freistaat Thüringen lebt mit dieser innovativen Tradition, die allenthalben spürbar und erlebbar ist. Die Kultureinrichtungen im Freistaat, gerade seine Welterbestätten, verfügen über wertvolle und herausragende Quellen, Sammlungen und Denkmale, die Plattformen für neue Projekte schaffen und fördernde Partner besonders der innovationsorientierten, nicht institutionalisierten Kulturbereiche sein sollen. In ihrer Gesamtheit bilden diese Kulturgüter einen außergewöhnlichen Wissens- und Kulturfundus von nationaler Bedeutung und internationaler Ausstrahlung, welcher das schöpferische Wechselverhältnis zwischen Tradition und Innovation eindrucksvoll bezeugt.
 
Innovation als zeitgenössischer Beitrag zur kulturellen Tradition wird getragen von den in Thüringen lebenden Künstlerinnen und Künstlern. Ihre kreativen Werke und Leistungen sind die Basis gegenwartsbezogener Reflexionen und Diskurse innerhalb der Gesellschaft.
 
Neue Impulse für eine lebendige Kulturlandschaft erwachsen für Thüringen auch aus dem verantwortungsvollen Umgang mit dem kulturellen Erbe und aus einer bewussten und umfassenden Auseinandersetzung mit der Geschichte bis in die jüngere Zeit und ihre Schrecken und Umbrüche hinein. Orte und Zeugen dieser Auseinandersetzung, Erinnerung und Aufarbeitung gehören zum Kulturland Thüringen.
 

Kulturelle Netzwerke

 
Kultur ist ein unerlässlicher Baustein im Netz unseres sozialen, wirtschaftlichen, politischen und ökologischen Lebens. Sie ist als Teil eines gesamtgesellschaftlichen Netzwerkes Standortfaktor und Impulsgeber für alle Bereiche des öffentlichen Lebens und leistet einen wertvollen Beitrag zur Stärkung regionaler wirtschaftlicher Entwicklungen.
 
Öffentlich-private Partnerschaften, bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement, zahlreiche Verbünde und Freundeskreise, Künstlerinnen und Künstler sowie kulturelle Fachverbände sind wichtige Bestandteile dieses Netzwerks, welche einen substanziellen Beitrag zu einer breiten Resonanz der Kulturangebote auf hohem Niveau leisten. Aus einer solchen Zusammenarbeit erwachsen gleichzeitig Potenziale und Synergien, die auch über Thüringen hinaus gezielt ausgebaut und weiterentwickelt werden können.
 
Die Zusammenarbeit von institutionalisierter Kultur und freier Kulturszene mit den schulischen und universitären Bildungsbereichen ist eine weitere entscheidende Grundlage für kulturelle Netzwerke.
 
Kultur darf sich nicht aus wirtschaftlicher Leistung und touristischer Attraktion begründen, sie besteht aus eigenem Recht und ist gerade so wirksam als wertvoller Beitrag und Triebkraft zur Stärkung regionaler wirtschaftlicher Entwicklungen.
 

Kultur und Förderung

 
Die Grundsicherung der kulturellen Infrastruktur ist unverzichtbar für eine nachhaltige Entwicklung der einzigartigen Kulturlandschaft. Sie wird in Thüringen als solidarische und gemeinsame Verantwortung von Land und kommunalen Gebietskörperschaften wahrgenommen. Ergänzend dazu leistet der Bund einen finanziellen Beitrag für die national bedeutsamen Kultureinrichtungen. Darüber hinaus bestimmen Qualität, Profil und Ausstrahlung einzelner Institutionen und Projekte ihre jeweilige Bedeutung in Thüringen, für Thüringen und über Thüringen hinaus. Privates Engagement leistet in Wechselwirkung mit der staatlichen Förderung einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung des kulturellen Lebens in Thüringen. Diese Bedingungen bilden die Grundlage für die Verteilung von Lasten und Verantwortung.
 
Das Land bekennt sich zu dieser gemeinsamen Verantwortung für die Kulturfinanzierung, darunter im Besonderen für überregional, landesweit und über das Land hinaus wirkende Einrichtungen, Verbände, Initiativen und Kulturschaffende. Es sichert die kulturelle Grundversorgung und kulturelle Teilhabe. Darüber hinaus unterstützt der Freistaat die kommunalen Gebietskörperschaften bei der Aufgabe, regional und lokal wichtige Kultureinrichtungen und Initiativen in ihrem Bestand zu sichern. Durch eine subsidiäre Förderung und durch eine entsprechende Bereitstellung und Lenkung von Fördermitteln schafft das Land die Voraussetzungen, Kunst und Kultur in ihrer Vielfalt regional ausgewogen zu ermöglichen.
 
Darüber hinaus ist eine gezielte Projektförderung für eine Kultur in Bewegung unerlässlich als flexibler und damit vorrangig zeitlich begrenzter Impuls. Für personalintensive Kultureinrichtungen und kulturelle Knotenpunkte, beispielsweise für Projektmanager, hat sich der Weg der längerfristigen Finanzierungssicherheit bewährt. Es ist zu prüfen, diesen künftig auch auf solche ausgewählten Projektförderungen auszudehnen, die wegen ihrer fachlichen und touristischen Potenziale längerfristige Laufzeiten benötigen.
 

Künftige Handlungsfelder

 
Der Wert der Kultur und die Chancen, die sich für unsere Gesellschaft daraus ergeben, müssen im Bewusstsein unseres Landes stärker verankert werden. Angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen und des demographischen Wandels muss Kultur nicht als Problem, sondern als Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen thematisiert werden. Das Ziel einer verantwortungsbewussten Kulturpolitik in den nächsten Jahren ist es, die Thüringer Kulturlandschaft weiter zu entwickeln, neues innovatives Kulturschaffen zu ermöglichen und eine nachhaltige Attraktivität dieser einzigartigen Landschaft zu sichern. Qualität, Profil und Ausstrahlung unserer kulturellen Angebote sind dabei maßgebliche Kriterien. Die in der kulturellen Identität dieser Landschaft begründete Balance zwischen Traditionen und Innovationen, kulturellem Erbe und Potenzialen der Zukunft, Bewahren und Erneuern muss dabei gewahrt bleiben.
 
 
  1. Die Förderung von Kunst und Kultur muss verlässlich und nachhaltig sein.

    • Gemeinsam mit den kommunalen Gebietskörperschaften wird eine breitere Kulturfinanzierung angestrebt, die auch einen angemessenen Ausgleich für unterschiedliche finanzielle Aufwendungen berücksichtigt. Gleichzeitig muss auf nachhaltig lebensfähige Strukturen hingearbeitet werden.
       
    • Förderung soll Qualität stärken. Eine Verständigung über adäquate Maßstäbe soll dabei im Rahmen der Weiterentwicklung des Kulturkonzepts erfolgen. Dabei muss eine nachhaltige Qualitätsentwicklung angestrebt werden. Die Schärfung inhaltlicher und programmatischer Profile, eine qualifizierte zielgruppenspezifische Vermittlungsarbeit sowie die kulturelle Bildung stehen dabei im Vordergrund.
       
  2. Kultur braucht Räume und Strukturen.

    • Die für die Entwicklung von Kunst und Kultur unverzichtbare Sicherung von Freiräumen der Produktion und Präsentation, des experimentellen Schaffens und Neugestaltens sowie ein kunst- und künstlerfreundliches Umfeld mit motivierenden Rahmenbedingungen sollen angemessen entwickelt werden. Für innovative und experimentelle Projekte sollten im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten Anreize durch Anschubfinanzierungen und jahresübergreifende Förderungsmöglichkeiten geschaffen werden.
       
    • Kooperationen und Vernetzungsmodelle müssen gestärkt werden, um die jeweiligen Potenziale auch übergreifend zu bündeln und gemeinsame Verantwortung zu etablieren. Wir benötigen die offensive Fortführung des Dialogs aller gesellschaftlichen Akteure aus Forschung, Bildung, Tourismus, Wirtschaft und Kultur. 
       
  3. Kultur hat Wirkung. Sie soll neugierig machen und einladen, in Thüringen Neues zu entdecken und zu erleben.

    • Reichtum und Vielfalt unserer Kultur müssen als ein wesentliches Merkmal des Landes auch außerhalb Thüringens und Deutschlands vermittelt werden. Kulturelle Potenziale für die Entwicklung des Tourismus sind stärker zu nutzen, zu vernetzen und durch ein gemeinsames Marketing überregional auszurichten. Kultur ist Standortfaktor und wirtschaftlicher Impulsgeber.
       
    • Veranstaltungen, Festivals, Ausstellungen sowie kulturelle Themenjahre sollen die Wahrnehmbarkeit und Attraktivität des Freistaats erhöhen.
       
    • Die Zukunft der Kulturlandschaft ist interkulturell. Eine zunehmende ethnische und kulturelle Heterogenität der Bevölkerung in Deutschland und Europa erfordert eine stärkere interkulturelle Orientierung der kulturellen Einrichtungen und Infrastrukturen. Sie muss am Ende auch zu einer Veränderung und Öffnung der Angebotsstrukturen führen. Die Thüringer Kulturlandschaft bietet genügend Potenzial um internationale Aufmerksamkeit zu erzeugen. Diese muss stärker zu einem produktiven Dialog und zum Austausch mit europäischen und internationalen Kulturen genutzt werden.
       
    • Kulturelle Bildung ist ein wichtiger Teil der Kulturpolitik. Neugier auf Kultur und Nachfrage nach kulturellen Angeboten beginnen mit kultureller Bildung und Entwicklung. Eine Intensivierung der ästhetischen Erziehung und kulturellen Bildung im schulischen und außerschulischen Kontext ist ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung einer kreativen, weltoffenen und humanen Gesellschaft. Sie ist darüber hinaus unerlässlich, um die Zukunft der Kultureinrichtungen nachhaltig zu sichern.
       
  4. Kultur bietet eine gute Zukunft

    • Das Kulturland Thüringen bietet im Zusammenwirken von Kultur, Wirtschaft, Tourismus, Bildung und Wissenschaft attraktive Zukunftsperspektiven für alle Bürgerinnen und Bürger. Diese Zukunft gemeinsam zu gestalten ist ein entscheidendes Handlungsfeld für die Politik im Land und in den Kommunen. Hierbei setzen wir auch auf eine aktive Zivilgesellschaft, auf das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern.
       
       

 

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