Ministerpräsident Bodo Ramelow überreicht Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland im Barocksaal der Thüringer Staatskanzlei

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Am 29. September 2015 überreichte Ministerpräsident Bodo Ramelow (M.) das Bundesverdienstkreuz an Sal Wertheim, Kurt Mey und Professorin Dr. Helen Geyer sowie die Verdienstmedaille an Heidelore Kneffel und Wolf-Günter Leidel (v. l.). Foto: TSK

Am 29. September 2015 hat Ministerpräsident Bodo Ramelow im Namen des Bundespräsidenten Joachim Gauck das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Professorin Dr. Helen Geyer aus Eisenach, Kurt Mey aus Kieselbach (Krayenberggemeinde, Wartburgkreis) und den US-Bürger Sal Wertheim aus Blue Ash (Ohio, USA) überreicht sowie die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Heidelore Kneffel aus Nordhausen und Wolf-Günter Leidel aus Weimar.

 


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Am 29. September 2015 überreichte Ministerpräsident Bodo Ramelow das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Professorin Dr. Helen Geyer aus Eisenach. Foto: TSK

Helen Geyer engagiert sich seit zwanzig Jahren für die Bewahrung alter Musik und die Förderung der musikgeschichtlichen Forschung nach der Reformation. Frau Helen Geyer ist die Direktorin des Instituts für Musikwissenschaft Weimar-Jena. Sie ist eine Musikwissenschaftlerin von nationaler und internationaler Bedeutung und hat im Bereich der mitteldeutsch-thüringischen Musikgeschichte enorme Forschungstätigkeit entfaltet, der sie auch in ihrer Freizeit nachgeht. Neben ihrer Hochschultätigkeit war und ist sie in verschiedensten ehrenamtlichen Funktionen tätig. Dazu zählten bis 2013 ihre Arbeit im Präsidium Mitteldeutsche Barockmusik e. V. (MBM) oder ihr stellvertretender Vorsitz im Verein Academia Musicalis Thuringiae sowie ihr Wirken im Vorstand der Louis-Spohr-Gesellschaft. Sie engagiert sich nach wie vor als Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats des Deutsch-Italienischen Studienzentrums Venedig, der Cherubini-Gesellschaft und im Thüringer Landesmusikrat.

 


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Am 29. September 2015 überreichte Ministerpräsident Bodo Ramelow das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Kurt Mey aus Kieselbach (Krayenberggemeinde, Wartburgkreis). Foto: TSK

Kurt Mey setzt sich seit fast sechzig Jahren für den Brandschutz, das generationenübergreifende Miteinander und die Jugendarbeit bei den Feuerwehren ein. Kurt Mey trat bereits 1955 in die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Kieselbach ein, der er bis 1992 angehörte. Von 1960 bis 1978 war er Leiter im vorbeugenden Brandschutz in Kieselbach. Von 1979 bis 1992 übernahm er die Funktion des Wehrführers der Feuerwehr Kieselbach. Zwischen 1988 und 1996 war er Leiter der Werkfeuerwehr Kali Merkers. 1972 wurde Kurt Mey zum Unterbrandmeister, 1976 zum Brandmeister, 1984 zum Oberbrandmeister und 1991 zum Brandinspektor befördert. Nach seiner aktiven Dienstzeit übernahm Herr Kurt Mey viele Funktionen auf Vereins- und Verbandsebene.

 


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Sal Wertheim
Am 29. September 2015 überreichte Ministerpräsident Bodo Ramelow das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Sal Wertheim aus Blue Ash (Ohio, USA). Foto: TSK

Sal Wertheim engagierte sich in seinem gesamten Leben für Völkerverständigung. Er pflegt seit anderthalb Jahrzehnten ein beeindruckendes Städtepartnerschaftsprogramm zwischen Blue Ash und Ilmenau und organisiert Besuchsreisen zwischen den Städten und deutsche Festivals in den USA. Sal Wertheim ist ehrenamtliches Mitglied der „City’s Civil Service Commission“, die eigens zur Unterstützung der von ihm initiierten Partnerschaft zwischen Ilmenau und Blue Ash gegründet wurde. Mit Hilfe der Kommission, aber auch schon lange vor deren Gründung, hat sich Wertheim dafür eingesetzt, dass Blue Ash intensive Beziehungen zur Partnerstadt Ilmenau aufbauen und pflegen kann. Sein Wissen über deutsche Kultur und seine Vertrautheit mit behördlichen Angelegenheiten waren und sind bis heute die Eckpfeiler des Erfolges der Städtepartnerschaft zwischen Blue Ash und Ilmenau. Er hat der Stadt Ilmenau zu großem Ansehen in seiner Region und der breiten Wahrnehmung in der Öffentlichkeit verholfen.

 


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Heidelore Kneffel
Am 29. September 2015 überreichte Ministerpräsident Bodo Ramelow die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Heidelore Kneffel aus Nordhausen. Foto: TSK

Heidelore Kneffel engagiert sich seit über zwanzig Jahren für die Förderung einer Stadt-Kultur-Geschichte und die Bewahrung der „Dichterstätte Sarah Kirsch“. Sie publiziert ehrenamtlich zur Geschichte der Stadt Nordhausen, ist Mitglied im Denkmalbeirat und im Förderverein „Flohburg – das Nordhausen Museum“. Heidelore Kneffel ist Mitgründerin des Fördervereins „Dichterstätte Sarah Kirsch“ und leitet ihn seit seiner Gründung, führt viele Lesungen im Sarah-Kirsch-Haus, dem ehemaligen Pfarrhaus, selbst durch und gewährleistet so die kontinuierliche Arbeit des Vereins. Sie hat sich damit Verdienste erworben, die schon zu Berufszeiten weit über das normale Maß einer Mitarbeiterin der Stadtverwaltung hinausgingen. In ihrem Ruhestand hat sie ihr Engagement für die Dichterstätte fortgesetzt und weiter verstärkt.

 


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Wolf-günter Leidel
Am 29. September 2015 überreichte Ministerpräsident Bodo Ramelow die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Wolf-Günter Leidel aus Weimar. Foto: TSK

Wolf-Günter Leidel engagiert sich seit über zwanzig Jahren für den Erhalt von Kirchen, Orgeln und die Bewahrung der spätromantischen Musikrichtung. Er ist ein deutscher Komponist, Pianist/Organist und Musikproduzent, der zunächst 1959 bis 1968 die Musikschule in Rudolstadt besucht hat, bevor er 1968 bis 1974 Dirigieren, Komposition, Klavier und Korrepetition an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar studierte. Nach einigen Stationen in Berlin und Leipzig konnte er 1993 als Professor für Musiktheorie nach Weimar zurückkehren und engagiert sich seitdem für die Belange der Musikkultur. Neben seiner Hochschultätigkeit ist Herr Wolf-Günter Leidel seit über zwei Jahrzehnten in verschiedener Weise ehrenamtlich aktiv. Seit 2004 ist er der Vorsitzende des Vereins zur Förderung spätromantischer Musik „vox coelestis“. Seit jeher engagiert er sich zudem für den jungen Komponistennachwuchs, organisiert und führt Konzertreihen in seiner Freizeit. Leidel engagiert sich zudem umfangreich für den Erhalt oder Sie Sanierung von Kirchen und Orgeln, die vom Verfall bedroht sind.

 

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