Ministerpräsident Bodo Ramelow ernennt Kabinettsmitglieder

Gruppenfoto neue Landesregierung
Die neue Thüringer Landesregierung mit der Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner (l-r, Linke), der Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller (Linke), der Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, Birgit Klaubert (Linke), der Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz, Anja Siegesmund (Grüne), dem Minister für Migration, Justiz und Verbraucherschutz, Dieter Lauinger (Grüne), Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke), Staatskanzleichef Benjamin-Immanuel Hoff (Linke), der Finanzministerin Heike Taubert (SPD), dem Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee (SPD) und dem Minister für Inneres und Kommunales, Holger Poppenhäger (SPD) stehen am 05.12.2014 im Landtag in Erfurt (Thüringen) für ein Gruppenbild beisammen. Ramelow ist der erste Ministerpräsident der Partei Die Linke und führt eine rot-rot-grüne Koalition an. Foto: Martin Schutt/dpa

Thüringens neugewählter Ministerpräsident Bodo Ramelow hat heute im Anschluss an seine eigene Wahl zum Regierungschef die neuen Ministerinnen und Minister der Thüringer Landesregierung ernannt.  Nach der Ernennung durch den Ministerpräsidenten wurden die Minister vom Landtagspräsidenten vereidigt. Bereits heute fand in der Thüringer Staatskanzlei die erste Kabinettsitzung stattfinden, bei der u.a. die neuen Staatssekretärinnen und Staatssekretäre bekannt gegeben wurden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Nachfolgend erhalten Sie Informationen zu den Lebensläufen der neuen Ministerinnen und Minister in Stichworten:

 

Thüringer Staatskanzlei:

Chef der Staatskanzlei und Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten:

Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff

geboren am 17. Februar 1976 in Berlin, verheiratet, zwei Kinder

 

Ausbildung, beruflicher Werdegang:

1995 - 2006: Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin

1996 - 2001: Studium der Sozialwissenschaften an der HU-Berlin mit Abschluss Diplom und Auszeichnung „Humboldt-Preis“

2002 - 2006: Promotion am Institut für Sozialwissenschaften der HU-Berlin mit Abschluss Magna cum laude

2005 - 2006: Leiter der Bund-Länder-Koordination der Bundestagsfraktion DIE LINKE.

2006 - 2011: Staatssekretär für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz im Senat von Berlin

seit 2010: Honorarprofessor an der Alice-Salomon-Hochschule (University of applied science) Berlin

2012 - 2013: Rektor der staatlich anerkannten privaten Business-School BEST-Sabel Hochschule Berlin

seit 2013: Visiting Practioner Fellow an der School of Law, Politics and Sociology - University of Sussex sowie Geschäftsführender Gesellschafter (CEO) der MehrWertConsult – Strategieberatung

 

Thüringer Finanzministerium:

Heike Taubert

 

geboren am 14. November 1958 in Reichenbach, verheiratet, zwei Kinder, evangelisch

 

Ausbildung, beruflicher Werdegang:

1977: Abitur in Reichenbach/Vogtland

1982: Abschluss als Diplomingenieurin für Informationstechnik

1995: Abschluss als Diplomverwaltungsbetriebswirtin

1982-1986: Mess- und Prüfmittelingenieurin im VEB Elektronik Gera

1986-1990: Stellv. Verwaltungsleiterin in der Gesundheitseinrichtung Krankenhaus-Poliklinik Ronneburg

1990-1995: Stadtkämmerin in der Stadt Ronneburg

1995-2001: Stellv. Landrätin und Beigeordnete im Landkreis Greiz

2001-2004: Stellv. Landrätin und Beigeordnete im Saale-Orla-Kreis

seit 2004: Mitglied des Thüringer Landtages

 

Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales:

Dr. Holger Poppenhäger

 

geboren am 3. April 1957 in Kassel, verheiratet, eine Tochter, evangelisch

Ausbildung, beruflicher Werdegang:

von 1976 bis 1984 Studium der Rechtswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Abschluss der Ersten Juristischen Staatsprüfung am 30. November 1984.

Abschluss der Zweiten Juristischen Staatsprüfung am 24. März 1988.

Ab Mai 1988 bis Ende Februar 1989 befristet beschäftigt als Verwaltungsjurist beim Regierungspräsidium Gießen.

von Mai 1989 bis September 1994 beschäftigt im Statistischen Bundesamt in Wiesbaden

im Juni 1992 Ernennung zum Referatsleiter in der Gruppe „Statistikrelevante Rechtsangelegenheiten"

Am 5. Juli 1993 Ernennung zum Oberregierungsrat.

Am 08. Juli 1994 Verleihung des Grades eines Doktors der Rechtswissenschaft (Dr. iur.) durch den Fachbereich Rechtswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen mit der Gesamtnote "Ausgezeichnet (summa cum laude)".

Seit 1. Oktober 1994 beschäftigt im Thüringer Landtag.

Am 25. Oktober 1995 Ernennung zum Regierungsdirektor.

Am 01. April 1998 Ernennung zum Stellvertretenden Leiter der Abteilung A „Parlamentsdienst und Wissenschaftlicher Dienst".

Mit Wirkung vom 01. April 1999 Ernennung zum Ministerialrat.

Am 25. Oktober 2001 Ernennung zum Leitenden Ministerialrat.

Seit August 2007 Stellvertretender Leiter der Abteilung B „Zentrale Dienste, Petitionen" und Leiter des Referats „Justiziariat, Innerer Dienst, Protokollierung, G-10 Kommission und Parlamentarische Kontrollkommission.
Ernennung zum Thüringer Justizminister am 4. November 2009.

 

Politische Tätigkeit:

Seit Januar 2006 Vorsitzender des SPD Kreisverbands Erfurt. Seit Juni 2009 Mitglied im Stadtrat und im Kulturausschuss der Landeshauptstadt.

 

Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz:

Anja Siegesmund

 

geboren 1977 in Gera, verheiratet, drei Kinder, evangelisch

 

Ausbildung:

Studium der Politikwissenschaft, Germanistik und Psychologie an der FSU Jena und an der Louisiana State University, Baton Rouge (USA); Stipendiatin des DAAD; Abschluss als M. A. in 2002 in Jena

gewähltes Mitglied des Fachschafts- und Fakultätsrates (1996–1998, 2000–2001)

 

Politische und berufliche Tätigkeit:

seit 2002 Mitglied von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen

von 2003–2008 Referentin im Wahlkreisbüro von Katrin Göring-Eckardt MdB
von 2004–2012 Kreissprecherin des KV Jena

seit 2009 Mitglied im Thüringer Landtag und Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landtagsfraktion Thüringen

November 2013 Wahl zum Listenplatz 1 von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Thüringen Landtagswahl 2014

Spitzenkandidatin Thüringer Landtagswahl 2014

Oktober 2014 erneut zur Vorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landtagsfraktion Thüringen gewählt

 

Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz:

Dieter Lauinger

 

geboren am 5. Dezember 1962 in Ettlingen, verheiratet, zwei Kinder, evangelisch

 

Ausbildung, beruflicher Werdegang:

1984 – 1989 Studium der Rechtswissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

1990 Abschluss der ersten juristischen Staatsprüfung

1990 – 1993 Referendariat am Landgericht Karlsruhe

1993 Abschluss der zweiten juristischen Staatsprüfung

1993 Ernennung zum Richter, tätig am Amtsgericht Gotha

1995 Wechsel an das Landgericht Erfurt

1996 Ernennung zum Richter am Landgericht Erfurt

 

politische Tätigkeit:

seit 2004 Mitglied bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

seit 2009 Landessprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen

 

Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft

Wolfgang Tiefensee

 

geboren 1955 in Gera, Vater von vier Kindern, geschieden

 

Ausbildung, beruflicher Werdegang:

1973: Nach dem Abitur Ausbildung zum Facharbeiter für Nachrichtentechnik

1975: Wehrdienst als Bausoldat (Verweigerung des Dienstes an der der Waffe)

1979: Studienabschluss als Ingenieur für industrielle Elektronik

1979 bis 1986: Entwicklungsingenieur für Forschung und Entwicklung im VEB Fernmeldewerk Leipzig

1982: Berufsbegleitendes Postgradualstudium zum Fachingenieur für Informatik im Bauwesen

1986 bis 1990: Entwicklungsingenieur an der Technischen Hochschule Leipzig

1988: Berufsbegleitendes Studium mit Abschluss als Diplomingenieur für Elektrotechnik

1989 bis 1990: Politische Arbeit am Runden Tisch in Leipzig, Berufung als Stadtrat ohne Ressort, kurzzeitig Stadtverordneter

1990: Amtsleiter des Schulverwaltungsamtes

1992: Stadtrat (Dezernent) für Schule und Bildung der Stadt Leipzig

1994: Bürgermeister und 1. Stellvertretender des Oberbürgermeisters, Dezernent für Jugend, Schule und Sport

1995: Eintritt in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

1998: Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt Leipzig. Präsidiumsmitglied des Deutschen Städtetages

2001 bis 2005: Vizepräsident des Sächsischen Städte- und Gemeindetages

2002 bis 2004: Präsident des Städtenetzwerkes EUROCITIES

April 2005: Wiederwahl zum Oberbürgermeister der Stadt Leipzig

November 2005 bis Oktober 2009: Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer

Seit Juni 2009: Vorsitzender des Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie e.V.

Seit Oktober 2009: Abgeordneter des Deutschen Bundestages

Seit Juni 2012: Vorsitzender von “Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.”

2012 bis 2013: Wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion

Seit Januar 2014: Wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion

 

Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft:

Birgit Keller

 

geboren am 28. Januar 1959 in Eisleben, geschieden, zwei Kinder

 

Ausbildung, beruflicher Werdegang:

1975 - 1977: Ausbildung zum Elektromonteur

1977 - 1982: Wissenschaftliche Mitarbeiterin Starkstromanlagen

1982 - 1988: FDJ-Kreisleitung Sangerhausen

1983 - 1988: Studium Gesellschaftswissenschaften

1988 - 1989: Mitarbeiterin SED-Kreisleitung Nordhausen

1989 - 1991: Erzieherin Kindertagesstätte

1991 - 1995: Selbstständige Unternehmerin

1995 - 2004: Wahlkreismitarbeiterin für MdL

2004 - 2012: Selbstständige Unternehmerin

2009 - 2012: Mitglied des Thüringer Landtags

seit 2012: Landrätin des Landkreises Nordhausen

 

Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie:

Heike Werner

 

geboren am 30.01.1969 in Berlin, zwei Kinder

 

Ausbildung, beruflicher Werdegang:

1987 - 1989: Praktikum bei FDJ-Kreisleitung Zwickau

1989 – 1995: Studium Philosophie, Erziehungswissenschaft und Soziologie an der Universität Leipzig

1995 – 1999: Elternzeit

1999 – 2014: Mitglied des Sächsischen Landtages

Seit 2009: Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion im Kreistag Landkreis Leipzig

2009 – 2014: Vorsitzende des Ausschusses für Soziales und Verbraucherschutz sowie Mitglied des Präsidiums des Sächsischen Landtages

 

Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Dr. Birgit Klaubert

 

geboren am 28. September 1954 in Schöneck/Vogtland, verheiratet, zwei Kinder

 

Ausbildung, beruflicher Werdegang:

1973 - 1977: Studium an der Karl-Marx-Universität Leipzig, Abschluss als Dipl.-Lehrer Geschichte und Deutsch

1977 - 1980: Lehrerin an der Polytechnischen Oberschule in Altenburg

1980 - 1983: Lehrerin am Institut für Lehrerbildung (heute Fachschule für Sozialpädagogik) Altenburg

1983 - 1986: Aspirantur an der Pädagogischen Hochschule Leipzig, Sektion Geschichte, Promotion zum Dr. phil.

1986 - 1994: Lehrerin am Institut für Lehrerbildung (heute Fachschule für Sozialpädagogik) Altenburg

 

politische Tätigkeit:

Seit 1990: Mitglied des Altenburger Stadtrates, Vorsitzende der PDS-Fraktion / Fraktion DIE LINKE

Seit 1994: Mitglied des Thüringer Landtags

1999 bis 2014: Vizepräsidentin des Thüringer Landtags

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