11.06.2013 14:13 Uhr

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht zu zweitägigem Besuch in Russland

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Uljanowsk; Foto: TSK
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11. Juni 2013: Ministerpräsidentin Lieberknecht in Moskau; Foto: TSK

Thüringens Ministerpräsidentin reiste am 10. Juni 2013 für zwei Tage nach Russland. Das Programm ist wesentlich von Gesprächen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft geprägt.

Moskau, 11. Juni 2013: Am zweiten Reisetag hat die Ministerpräsidentin in Moskau u. a. Gespräche mit dem russischen Gesundheitsministerium und Thüringer Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich geführt. Außerdem stand ein Besuch der Niederlassung der Glatt GmbH, die auch in Weimar ansässig ist, auf dem Programm.

In einer ersten Zwischenbilanz sagte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, mit der Reise nach Uljanowsk und Moskau würden zahlreiche Wirtschaftsverträge auf den Weg gebracht. „Insgesamt geht es um rund 100 Millionen Euro. Unter anderem ist ein neuer Kooperationsvertrag zwischen dem Weimarer Anlagenbauer Glatt Ingenieurtechnik und dem russischen Ölkonzern Lukoil über zehn Millionen Euro zustande gekommen. Weitere Verträge sind mit dem Gesundheitsministerium in Moskau geplant.“

Die Ministerpräsidentin wird von einer größeren Wirtschaftsdelegation begleitet. Auch im wissenschaftlichen Bereich wollen die beiden Länder kooperieren. So sei für Dienstag unter anderem ein Treffen mit Vertretern der Bauhaus Universität in Weimar, der Ingenieurskammer und des Instituts für angewandte Bauforschung mit der Moskauer Akademie für Bauwesen und Baustoffforschung geplant. «Auch dort werden Verträge vorbereitet.»

„Insgesamt war ist die Reise durch Kontinuität geprägt“, fasste Lieberknecht zusammen. „Sie baut auf meiner Reise im Oktober 2012 auf, bei der zahlreiche Kontakte geknüpft wurden. Nun geht es darum, die Beziehungen zwischen Thüringen und Moskau sowie der Region Uljanowsk zu vertiefen.“

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Ministerpräsidentin Lieberknecht in Moskau; Foto: TSK

Uljanowsk, 10. Juni 2013: Der erste Tag des Besuchs führte die Delegation nach Uljanowsk, wo sie an einem dort tagenden deutsch-russischen Städtepartnerschaftskongress teilgenommen hat und mit Vertretern deutscher Unternehmen zusammengetroffen ist. Während eines Treffens mit dem Gouverneur der Region Uljanowsk, Sergei Morosow, wurden die Möglichkeiten zur Vertiefung der Beziehungen zwischen dem Freistaat und der Region Uljanowsk erörtert. Den Abschluss des Besuchs in Uljanowsk bildete ein Besuch der evangelisch-lutherischen Kirche, die in diesem Jahr ihr einhundertjähriges Jubiläum feiert.

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10. Juni 2013: Staatssekretär Peter Zimmermann richtet ein Grußwort an die Teilnehmer der deutsch-russischen Städtepartnerkonferenz. Zimmermann vertritt Ministerpräsidentin Lieberknecht, die wegen der Hochwassersituation in Mitteldeutschland erst im Laufe des Tages in Russland eintreffen kann. Foto: Jens-Ulrich Koch; TSK
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10. Juni 2013: Städtepartnertreffen in Uljanowsk; Foto: Jens-Ulrich Koch, TSK
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Foto: Jens-Ulrich Koch

Der Freistaat hat seit dem Jahr 2006 Kontakte zur Region Uljanowsk. Im Jahr 2010 hielt sich Gouverneur Sergei Morosow mit einer Wirtschaftsdelegation in Thüringen zu einem Besuch auf. Im Februar 2012 erhielt die Ministerpräsidentin eine förmliche Einladung des Gouverneurs zu einem Besuch in Uljanowsk, der eine erste Reise nach Uljanowsk im Oktober 2012 mit einer Unternehmerdelegation folgte. Damals gab Lieberknecht auch die Zusage, in diesem Jahr an dem deutsch-russischen Städtepartnerschaftskongress teilzunehmen.

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9. Oktober 2012: Auf einer Medienkonferenz geben Ministerpräsidentin Lieberknecht und Gouverneur Morosow die Intensivierung der Zusammenarbeit beider Regionen bekannt. Foto: TSK