Hochwasser in Thüringen
Landesregierung beschließt Soforthilfe für Hochwasser-Opfer
Hier die Richtlinien und die Anträge für private Haushalte, Kleinunternehmen und Kommunen:
Soforthilfe-Richtlinie Bürger
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Soforthilfeantrag - Kleinunternehmen
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Soforthilfeantrag - Private Haushalte
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Hochwasser Soforthilfe-Richtlinie Kommunen
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Antrag Finanzhilfe für Gemeinden und Städte im Freistaat Thüringen
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Steuerliche Soforthilfemaßnahmen
Das Finanzministerium hat u. a. folgende steuerliche Sofort-Hilfsmaßnahmen für unmittelbar von den Folgen des Hochwassers Betroffene auf den Weg gebracht
Die "Soforthilfe Thüringen":
Die Thüringer Landesregierung hat die notwendigen Verordnungen für eine Hochwasser-Soforthilfe beschlossen. Sie orientieren sich an denen in den Nachbarländern Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Die Soforthilfe des Landes von bis zu 2000 Euro pro Familie oder Kleingewerbetreibenden soll bereits in der kommenden Woche an die Hochwasseropfer fließen, die Hab und Gut verloren haben, sagte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht. Das dafür erforderliche Geld wird an diesem Freitag von der Landeskasse an die Kreise überwiesen.
Die Auszahlung der Soforthilfe werden dann die Städte und Gemeinden übernehmen, in denen die Betroffenen wohnen. Für die Kommunen, in denen Katastrophenalarm ausgerufen werden musste, sind zunächst jeweils eine Million Euro als Soforthilfe vorgesehen. Andere Kreise mit Überschwemmungen erhalten 200 000 Euro. Aus dem Landesetat sollen 20 Millionen Euro als Soforthilfe fließen.
Wer Schäden an Häusern und Wohnungen von mindestens 2000 Euro hat, erhält 400 Euro Soforthilfe pro Erwachsenen und 250 Euro pro Kind, maximal 2000 Euro pro Haushalt. Allerdings gelten dafür bestimmte Einkommensgrenzen - bei zwei Personen sind es netto 36 000 Euro. Kein Geld gibt es, wenn die Schäden von Versicherungen ausgeglichen werden.
Zudem hat das Thüringer Finanzministerium steuerliche Erleichterungen auf den Weg gebracht (s. Link oben)
Hinweis:
Die Auszahlung an betroffene Bürger bzw. Kleinunternehmen erfolgt seit Montag, 10. Juni 2013.
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- 3. Juni 2013: Ministerpräsidentin Lieberknecht in der Rettungs- und Feuerwache Gera; Foto: dpa
Spendenaufruf der Ministerpräsidentin: Helfen Sie den Betroffenen der Hochwasserkatastrophe!
"Wir werden für die Beseitigung der Schäden und für den Wiederaufbau erhebliche Summen benötigen. Mit jedem Zentimeter, den der Wasserpegel sinkt, wird das Ausmaß deutlicher. Aber noch haben wir keinen annähernd genauen Überblick. Fest steht aber: Wir dürfen und wir werden die vom Hochwasser betroffenen Menschen nicht allein lassen. Helfen Sie mit Ihrer Spende:"
Hochwasserhilfe-Spendenaktionen
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- Die Geraer Joliot-Curie-Straße am 3. Juni 2013 (o.) und am 5. Juni 2013 (u.); Foto: dpa
Telefonhotline für Hochwasser-Opfer eingerichtet
(dpa) - Hochwasser-Opfer können sich über eine Telefonhotline der Verbraucherzentralen ab Mittwoch (12. Juni) beraten lassen. Experten geben Rat zu vertrags- und versicherungsrechtlichen Fragen, wie das Bundesverbraucherschutzministerium, das die Aktion finanziell unterstützt, am Dienstag in Berlin mitteilte. Die gebührenfreie Telefonnummer 0800 100 3711 gelte bundesweit und sei montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr erreichbar.
14. Juni 2013: Minister Machnig informiert über Inkrafttreten des Soforthilfepakets für hochwassergeschädigte Thüringer Unternehmen am kommenden Montag
„Unternehmen, Arbeitsplätze und Existenzen sichern“: Insgesamt 10 Millionen Euro für Beseitigung von Hochwasserschäden in KMU / Bis zu 100.000 Euro Reparatur- und Ersatzkosten werden übernommen
Das Hilfspaket für hochwassergeschädigte Unternehmen in Thüringen ist auf dem Weg: Nachdem sich Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig Anfang der Woche mit Kammern und Verbänden auf ein Sofortprogramm für die Thüringer Wirtschaft verständigt hatte, sind inzwischen alle notwendigen Abstimmungen mit der Bundesregierung und innerhalb der Landesregierung abgeschlossen. Am Montag tritt die entsprechende Förderrichtlinie in Kraft. „Ab dann kann die Auszahlung der Mittel an die betroffenen Unternehmen beginnen“, sagte der Wirtschaftsminister. Er dankte allen am Zustandekommen des Hilfspakets Beteiligten für die reibungslose Zusammenarbeit: „Wir haben schnelle und unbürokratische Hilfe versprochen – und diese Hilfe wird jetzt kommen.“
Mitteilung des Thüringer Wirtschaftsministeriums sowie Richtlinie, Merkblatt und Antragsformular
13. Juni 2013: Länderchefs treffen sich in Berlin
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht: Solidarität der Menschen auf den Deichen braucht eine politische Entsprechung durch die 16 Länder und den Bund!
Die Bewältigung der Hochwasserkatastrophe und deren Folgen war ein Schwerpunkt der heutigen Konferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder in Berlin. Bereits vor der Beratung forderte Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, den Hochwasserschutz künftig auf Bundesebene zu koordinieren. „Wir brauchen ein nationales Hochwasserschutzkonzept und wir müssen die regionale Zusammenarbeit überprüfen. Fluten machen nicht an Ländergrenzen halt."
„Ich freue mich, dass die Solidarität der Menschen auf den Deichen auch zu einer Solidarität der 16 Ministerpräsidenten und des Bundes geworden ist", sagte die Ministerpräsidentin. Als Ergebnis der heutigen Beratung nannte Lieberknecht die Bildung eines nationalen Aufbaufonds, der von Bund und Ländern getragen wird. Dieser habe ein Volumen von etwa acht Milliarden Euro und diene der Beseitigung der Hochwasserschäden und dem Wiederaufbau. Über die genaue Ausgestaltung würden die Finanzminister nun beraten. Ziel sei es, die Gesetzgebung bis zum 5. Juli, der letzten Bundesratssitzung vor der Sommerpause, abzuschließen.
13. Juni 2013: Bundesinnenminister und Länder unterzeichnen Fluthilfeabkommen
Ministerin Walsmann: "Wichtiges Signal der Solidarität"
Am Rande der Beratung der Ministerpräsidenten hat Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich mit Thüringens Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefin der Staatskanzlei, Marion Walsmann, sowie den Chefs der Staatkanzleien der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Hostein die Fluthilfeabkommen (Verwaltungsvereinbarung) unterzeichnet. Diese sind nach den Vorgaben der einzelnen Länder ausgestaltet, d. h. die auf Landesebene verabschiedeten Soforthilfemaßnahmen werden vom Bund zu 50 Prozent mitgetragen.
Ministerin Marion Walsmann bedankte sich im Namen der Länder beim Bundesinnenminister. Wichtig sei, dass das öffentliche Leben in den von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Gebieten wieder in Gang komme. „Die heutige Vereinbarung ist ein wichtiges Signal der Solidarität", so die Ministerin.
13. Juni 2013: Justizministerkonferenz beauftragt Minister Poppenhäger, in Gespräche mit der deutschen Versicherungswirtschaft einzutreten
Der Thüringer Justizminister brachte bei der heute zu Ende gegangenen Justizministerkonferenz die Frage einer möglichen obligatorischen Elementarversicherung ins Gespräch.
Die Ministerinnen und Minister verständigten sich darauf, in einen Diskussionsprozess mit der deutschen Versicherungswirtschaft einzutreten und beauftragten Poppenhäger dahingehende Gespräche zu führen. Sachsen und Brandenburg haben bereits ihr Interesse an einer Mitarbeit signalisiert.
Bevor gesetzliche Regelungen in die Wege geleitet werden, müsse man erst ein bundesweites Lagebild über den Umfang und die Lücken des Versicherungsschutzes vorlegen. Darüber hinaus soll geklärt werden, wie genau eine solche Versicherungspflicht rechtlich umsetzbar wäre.
Minister Poppenhäger wird der nächsten Justizministerkonferenz im Herbst Bericht über die Ergebnisse seiner Gespräche erstatten. Auf dieser Grundlage sollen dann mögliche weitergehende Schritte bis hin zur Einführung einer Versicherungspflicht geprüft werden.
Poppenhäger macht deutlich: „Unmittelbare und unbürokratische finanzielle Hilfen haben momentanen Situation absoluten Vorrang. Mittelfristig muss aber überlegt werden, welche zusätzlichen Maßnahmen, neben einem deutlich verbesserten Hochwasserschutz, unternommen werden können, um Existenzgefährdungen aufgrund von Naturkatastrophen zu verhindern.“
11. Juni 2013: Minister Matschie stellt 160.000 Euro in zwei Hilfspaketen bereit
Flutopferhilfe für gemeinnützige Vereine und besondere Kunstwerke
Dauerregen und Flut haben in Thüringen schwere Schäden hinterlassen. Betroffen sind auch viele gemeinnützige Vereine. Sportlerheime wurden überflutet, Kulturprojekte gingen kaputt, die Arbeit von Fördervereinen wurde vernichtet. Das oft jahrelange Engagement von vielen Ehrenamtlichen ist mit einem Schlag zerstört worden. Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, stellt deshalb für gemeinnützige Vereine einen Hilfsfonds von 80.000 Euro zur Verfügung. Weitere 80.000 Euro als Soforthilfe stellt Matschie für Maßnahmen an Kunstwerken bzw. Raumkunstwerken, Parkskulpturen sowie Kleinarchitekturen bereit, die in das Denkmalbuch des Freistaates Thüringen eingetragen oder die Bestandteil eines Kulturdenkmales sind.
Weitere Informationen des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie Anträge und Formulare:
10. Juni 2013: Wirtschaftsminister Machnig stellt Sofortprogramm für hochwassergeschädigte Unternehmen in Thüringen vor
Erste Bilanz zu Flutschäden im Bereich der Wirtschaft / Gemeinsame Erklärung listet konkrete Maßnahmen und Handlungsfelder auf
Vertreter von Thüringer Wirtschaftsministerium, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, DEHOGA Thüringen, Thüringer Aufbaubank und Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen haben heute auf Einladung von Wirtschaftsminister Matthias Machnig eine erste Bilanz der Hochwasserschäden im Bereich der Wirtschaft gezogen und konkrete Hilfsangebote erörtert und vereinbart.
Bei dem Treffen verständigten sich die Teilnehmer auf eine Gemeinsame Erklärung und einen Maßnahmekatalog, den wir Ihnen nachfolgend zu Kenntnis geben. Wirtschaftsminister Machnig wird diese gemeinsamen Positionen in die morgige Kabinettsitzung einbringen, in der sich die Landesregierung einen ersten Überblick über die Hochwasserschäden im Freistaat verschaffen will. Die neuen Elemente dieses Programms sollen in der kommenden Woche anlaufen.
Gemeinsame Erklärung
10. Juni 2013: Reinholz fordert schnelle Hilfe vom Bund für Hochwasserschäden bei Landwirten / Bundesmittel sollen 1:1 mit Landesmitteln aufgestockt werden
20 Mio. Euro Schäden durch Hochwasser in Thüringen befürchtet
Thüringens Agrarminister Jürgen Reinholz fordert von der Bundesregierung schnelle Hilfe für die Hochwasserschäden, die bei landwirtschaftlichen Betrieben entstanden sind. „Wir werden die Bundeshilfen 1:1 mit Landesmitteln aufstocken“, sagte der Minister heute in Erfurt. „Angesichts der teilweise immensen Schäden müssen wir zusammen mit dem Bund zügig handeln. Das gilt besonders für diejenigen Betriebe, die durch die Schäden in Existenznot geraten sind“, so Reinholz. Ich erwarte, dass der Bund die bundesweite Entschädigungsrichtlinie für Landwirte an die Hochwassersituation angepasst, so der Minister.
Mitteilung des Thüringer Ministeriums für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz
10. Juni 2013: Hochwassergipfel zu Hilfen bei Flutschäden an Immobilien
Bauminister Carius berät mit Haubesitzern, Mietern, Wohnungswirtschaft und Kleingärtnern
„Wir verschaffen uns mit den Verbänden der Wohnungswirtschaft und dem Landesverband der Kleingärtner einen Überblick, welche Auswirkungen das schwere Hochwasser und die Starkregenfälle der vergangenen Tage auf die Immobilien in Thüringen hatte.
Wir sind uns einig, dass wir bei den Aufbauhilfen Zuschussprogramme gegenüber einer Darlehensfinanzierung bevorzugen“, sagte heute (Montag, 10.6.2013) der Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, nach einem Treffen mit den Verbänden der Wohnungswirtschaft, der Mieter und des Landesverbandes der Kleingärtner in Erfurt.
Mitteilung des Thüringer Ministeriums für Bau, Landesentwicklung und Verkehr
6. Juni 2013: Landesregierung billigt gemeinsame Richtlinien von Innen- und Finanzminister
Finanzminister Wolfgang Voß und Innenminister Jörg Geibert: Soforthilfe für Private, Kleinunternehmen und Kommunen beschlossen
Am 6. Juni 2013 billigte das Kabinett zwei Richtlinien zur Gewährung der Soforthilfe für Kommunen, private Haushalte und Kleinunternehmen.
Durch Hochwasser und Erdrutsche sind in der Zeit vom 17. Mai bis 6. Juni 2013 erhebliche Schäden sowohl bei privaten Haushalten und Kleinunternehmen als auch den Kommunen entstanden.
Mit einem finanziellen Sofortprogramm will die Landesregierung die ärgste Not lindern.
Gemeinsame Information des Thüringer Innenministeriums und des Thüringer Finanzministeriums sowie die Richtlinien und Formulare
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- Foto: Jens-Ulrich Koch, dpa
5. Juni 2013: Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht kündigt 20 Millionen Euro Soforthilfe für Hochwasseropfer an
«Unsere Botschaft: Wir lassen die Menschen nicht allein. Jeder Euro des Landes wird durch einen Euro des Bundes ergänzt.» Die Nothilfe soll Privatleuten und kleingewerblichen Betrieben zugutekommen. Wie in Sachsen will Thüringen 400 Euro pro Erwachsenen und 250 Euro pro Kind zahlen, maximal 2000 Euro pro Haushalt. Die Hilfsgrenzen für kleine Betriebe werden noch festgelegt.
5. Juni 2013: Finanzminister Wolfgang Voß verweist auf Steuererleichterungen für Betroffene des Hochwassers
„Wir wollen die Anstrengungen von privater Seite, von Unternehmen und Kommunen zur Bekämpfung des Hochwassers und zur Vermeidung möglicher Schäden durch steuerliche Erleichterungen flankieren. In einer solchen Extremsituation ist es wichtig, dass zusätzliche steuerliche Belastungen für die Betroffenen unbedingt und möglichst unbürokratisch vermieden werden.“
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- 4. Juni 2013: Ministerpräsidentin Lieberknecht und Bundeskanzlerin Merkel in Greiz; Foto: TSK
4. Juni 2013: Thüringen beginnt mit dem Aufräumen - Merkel besucht Greiz
Erfurt/Greiz (dpa/th) - Nach dramatischen Tagen zwischen Hoffen und Bangen zieht sich das Hochwasser aus Thüringen zurück. Immer mehr Schäden an Häusern, Brücken, Straßen oder Parks werden sichtbar. Tausende sind weiter im Einsatz, um Schlamm und Morast zu beseitigen. «Die Lage in Thüringen stabilisiert sich. Die Pegel sinken», sagte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht am Dienstag in Erfurt. Schwerpunkt war noch die Saale, weil zwei große Talsperren kontrolliert überlaufen und die Pegelstände hoch hielten.
In den Kreisen Greiz, Altenburger Land, Saale-Holzland und der Stadt Gera blieb der Katastrophenalarm zunächst bestehen. Die Krisenstäbe rechneten aber damit, dass sich die Lage weiter entspannen wird. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte den Flutopfern bei einem Besuch in Greiz finanzielle Hilfe zu.
Das 100-Millionen-Euro-Soforthilfeprogramm des Bundes solle auch Privatleuten und Gewerbetreibenden zugutekommen. Sie würden nicht alleingelassen, sagte Merkel. «Wir haben zum Teil in den Flutgebieten Wohnungen, die gar nicht mehr hausratversichert sind», sagte die Kanzlerin. Auch Lieberknecht signalisierte erstmals finanzielle Hilfe. Die Landesregierung will eine Art Bestandsaufnahme der Schäden machen und in einer Kabinettssitzung am kommenden Dienstag eine erste Zwischenbilanz ziehen. Lieberknecht rechnet mit hohen Schäden durch das Hochwasser - besonders durch Unterspülungen könnten kostenträchtige Reparaturarbeiten an Fundamenten, Mauern und Straßen nötig werden.
Merkel und Lieberknecht bedankten sich bei den vielen Helfern. Es sei beeindruckend, wie angesichts der Katastrophe alle zusammenstehen und einander helfen, sagte Merkel in Greiz. In Passau, Pirna und Greiz habe sie überall die gleiche kämpferische Atmosphäre vorgefunden: «Wir lassen uns nicht unterkriegen, auch wenn die Natur ihre harte Seite gezeigt hat.
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- 4. Juni 2013: Im Greizer Lagezentrum; Foto: TSK
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- 4. Juni 2013 - Aufräumen in Greiz; Foto: TSK
Allein in Greiz, wo der Pegelstand der Weißen Elster die historische Rekordmarke von mehr als 5,50 Meter erreicht hat, bezifferten Kommunalpolitiker die Höhe der Schäden für Stadt und Landkreis auf zusammen mindestens 20 Millionen Euro. Die Aufräumarbeiten liefen auf Hochtouren, weiterhin durften rund 130 Menschen nicht in ihre Häuser und Wohnungen zurück, wie ein Sprecher des Krisenstabs am Dienstagabend sagte.
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- 4. Juni 2013: Merkel in Greiz; Foto: TSK
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- 4. Juni 2013 in Greiz: Aufräumen nach der Flut: Foto: dpa
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- 3. Juni 2013: Gartenanlage bei Bad Köstritz; Foto: dpa
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- 3. Juni 2013: Ministerin Walsmann in Walschleben; rechts: Ortsteilbürgermeister Manfred Weiß
Die Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefin der Staatskanzlei, Marion Walsmann, besuchte Walschleben, wo am Wochenende noch ein Deich zu brechen drohte, Dank des unermüdlichen Einsatzes zahlreicher Helferinnen und Helfer konnte der Damm gehalten und somit das Schlimmste verhindert werden. Die Ministerin dankte der Freiwilligen Feuerwehr sowie allen anderen Helfern für dieses Engagement.
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- 3. Juni 2013 - Gera-Untermhaus; Foto: Marc Tirl, dpa
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- 2. Juni 2013: Die Saale nördlich von Jena; Foto: Candy Weltz, dpa
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- 1. Juni 2013: Lieberknecht in Stadtroda; Foto: pr.
Lieberknecht vor Ort
1. Juni 2013: Unmittelbar nach ihrer Rückkehr aus China hat sich Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht in die Hochwassergebiete begeben, um sich über die aktuelle Lage zu informieren. .
«Es ist ein sehr ernstes Hochwasser», sagte sie in einem Interview mit dem MDR an der Saale in Jena. Einige Häuser seien beträchtlich zu Schaden gekommen. Lieberknecht lobte die große Solidarität und Hilfsbereitschaft der Menschen in den betroffenen Gebieten. «Der Zusammenhalt in einer solchen Situation ist gut und wichtig.» Im Moment gehe es darum, Sandsäcke zu füllen und zu stapeln. «Die Not zu lindern ist das Gebot der Stunde.»
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- 1. Juni 2013: Lieberknecht in Stadtroda; Foto: Candy Weltz, dpa
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- 1. Juni 2013: Lieberknecht an der Saale bei Jena; Foto: Candy Weltz, dpa
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- 1. Juni 2013: Freiwillige Helfer kämpfen bei Walschleben gegen den drohenden Dammbruch; Foto: Michael Reichel, dpa
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- 31. Mai 2013: Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz hilft in Erfurt-Möbisburg Feuerwehrleuten im Kampf gegen das Hochwasser der Gera. Foto: dpa
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- 31. Mai 2013: Hochwasser in Stadtroda; Foto: dpa
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- 31. Mai 2013: Hochwasser in Kirchheim; Foto: dpa
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- 31. Mai 2013: Umweltminister Jürgen Reinholz in Möbisburg; Foto: TMLFUN