Antrittsbesuch des polnischen Botschafters
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- Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und der Botschafter der Republik Polen, Dr. Jerzy Margański (Foto: TSK)
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat am 15. Mai 2013 den Botschafter der Republik Polen, Dr. Jerzy Margański, zu dessen Antrittsbesuch empfangen. Dr. Jerzy Margański ist seit dem 8. Februar 2013 als Außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland tätig. Von 2008 bis 2012 war er Botschafter seines Landes in Wien und von 2001 bis 2005 in Bern. Davor hatte er verschiedene Positionen im polnischen Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten sowie in der polnischen Botschaft in Bonn und später in Berlin inne.
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- Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und der Botschafter der Republik Polen, Dr. Jerzy Margański (Foto: TSK)
Thüringen pflegt mit Polen besonders enge Beziehungen - vor allem durch die Regionalpartnerschaft mit Kleinpolen. Erst vor wenigen Tagen, vom 10. bis zum 12. Mai 2013, besuchte Thüringens Europaministerin Marion Walsmann auf Einladung von Marschall Marek Sowa die Partnerregion. Neben der Teilnahme an einem Zukunftsseminar standen u. a. ein Gespräch mit dem deutschen Generalkonsul in Krakau, ein Besuch des Schindler-Museums sowie ein Zusammentreffen mit Mitgliedern des Philharmonischen Chores Erfurt e. V. auf dem Programm. Die Ministerin besuchte ein Konzert des Chores in der St. Barbarakirche in Krakau, in der seit 1997 an Sonn- und Feiertagen die Messe auf Deutsch gelesen wird.
Die Regionalpartnerschaft zwischen dem Freistaat Thüringen und der Wojewodschaft Malopolska (Kleinpolen)
Seit 1996 unterhalten die beiden Regionen in Deutschland und Polen freundschaftliche Kontakte, die im Jahr 1997 mit einer Partnerschaftserklärung formalisiert wurden. Von Anfang war es den Verantwortlichen auf beiden Seiten wichtig, dass die Menschen beider Regionen miteinander ins Gespräch kommen und dass sich auf allen Ebenen Kontakte und Netzwerke bilden. Dabei wurde rasch sichtbar, dass sich die Menschen in beiden Pertnerregionen im täglichen Leben ähnlichen Problemen stellen müssen, so dass die Fragen an die Zukunft, die Entwicklung der Regionen in den nächsten Jahrzehnten etc. die gleichen sind, auch wenn die Ausgangspositionen sehr unterschiedlich waren. Daher fand bereits im Jahr 1996 ein erstes gemeinsames Treffen zu gemeinsamen Zukunftsthemen statt, so dass man dieser Veranstaltung den Namen „Zukunftsseminar“ gab. Seither trafen sich jährlich Vertreter beider Regionen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Religion etc. zu diesen Seminaren, um sich über aktuelle und zukünftige Probleme in den Regionen auszutauschen. Seit 2008 beteiligt sich auch die Region Lviv (Lemberg/Ukraine) an den jährlichen Treffen. Lemberg ist Partnerregion von Kleinpolen. Damit wurde der Teilnehmerkreis auch auf Länder außerhalb der EU ausgedehnt.
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- Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und der Botschafter der Republik Polen, Dr. Jerzy Margański (Foto: TSK)
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- Der Botschafter im Gespräch mit einer Thüringer Tageszeitung