Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2013
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- Ein Programmheft zum Medientreffpunkt Mitteldeutschland wird am 06.05.2013 in Leipzig (Sachsen) in einem Studio der Leipziger Media-City in die Kamera gehalten. Vom 6. bis 8. Mai 2013 treffen sich dort Experten aus Medien, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft und wollen zum Leitthema "Wer gewinnt? Macht und Mühsal in der Medienlandschaft" diskutieren. Foto: Sebastian Willnow/dpa
Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat sich für eine enge Zusammenarbeit der südostdeutschen Länder in der Medienpolitik ausgesprochen. Das schließe auch die Landesmedienanstalten der drei Länder mit ein, sagte Lieberknecht am Montag zum Beginn des Medientreffpunkts Mitteldeutschland in Leipzig. „Ich frage mich, ob die erfolgreichen Beispiele Mitteldeutscher Rundfunk, Mitteldeutscher Medientreffpunkt und Mitteldeutsche Medienförderung nicht auch eine Einladung an uns alle sein sollten, über eine engere Zusammenarbeit in der mitteldeutschen Medienpolitik nachzudenken“, sagte sie.
Lieberknecht sagte außerdem, die Landesmedienanstalten sollten sich künftig stärker um Vermittlung von Medienkompetenz kümmern. Dazu müsse es mehr Zusammenarbeit mit Schulen und Hochschulen geben. Die Thüringer Regierungschefin sagte zudem, sie sehe eine Aufgabe der Medienpolitik in der Stärkung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Überließe man die Medienlandschaft ausschließlich dem Markt, würde es ein Angebot wie die Öffentlich-Rechtlichen aller Voraussicht nach nicht geben, sagte Lieberknecht. Die Sender wiederum dürften sich nicht in erster Linie an den Einschaltquoten orientieren.