02.05.2013 11:28 Uhr

Gegenbesuch nach Russlandreise: Ministerpräsidentin Lieberknecht empfängt russische Mediziner in der Staatskanzlei

Russ
Ministerpräsidentin Lieberknecht mit den Moskauer Ärzten und Thüringer Unternehmern im Barocksaal der Staatskanzlei. Von links: Prof. Dr. Golubjew (Chefarzt Traumatologie) Prof. Dr. Gontscharow (Chefarzt des Zentralklinikums),MP Lieberknecht, Dr. Filimonow (Endomed), Frank Orschler (Königsee-Implantate), Dr. Boitschenko (Stv. Chefarzt Chefarzt Traumatologie) Foto: TSK

„Die fruchtbare Zusammenarbeit Thüringer Firmen mit Partnern im Ausland ist immer wieder beeindruckend. Ich freue mich sehr über den Besuch der renommierten Mediziner um Professor Gontscharow und hoffe auf eine anhaltende Kooperation zwischen Thüringer Unternehmen und der Russischen Akademie der Wissenschaften“, dies sagte Ministerpräsidentin Lieberknecht am Rande eines Besuchs russischer Ärzte am Dienstag, 30. April 2013, in der Staatskanzlei. Bei ihrer Russland-Reise im Oktober 2012 hatte die Ministerpräsidentin das Zentralkrankenhaus der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau besucht und sich bei dieser Gelegenheit über die Geschäftsbeziehungen der Firma Königsee-Implantate GmbH nach Russland informiert. Dabei lud Lieberknecht die Moskauer Ärzte zu einem Besuch nach Thüringen ein. Mit Professor Nikolai Gontscharow, Chefarzt des Zentralklinikums der Russischen Akademie der Wissenschaften sowie Professor Walerie Golubjew und Dr. Juri Boitschenko sind drei der renommiertesten Ärzte Russlands in Thüringen zu Gast.
 
Die Firma Königsee-Implantate setzt in Russland rund 1,3 Millionen Euro im Jahr um. Dadurch werden etwa sieben Arbeitsplätze im Werk in Aschau, Landkreis Saalfeld/Rudolstadt, gesichert. Partner der Königsee-Implantate GmbH in Russland ist die Firma Endomed. Russische Ärzte, die Implantate aus Thüringen verwenden, werden zunächst am Friedrich-Schiller-Universitätsklinikum in Jena geschult. Bei den Gesprächen in der Staatskanzlei sprachen Professor Gontscharow und seine Kollegen mit Ministerpräsidentin Lieberknecht über aktuelle Entwicklungen im russischen Gesundheitswesen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Nach dem Gespräch und einer Führung in der Staatskanzlei besuchten die Ärzte das Helios Klinikum in Erfurt.