06.03.2013 11:20 Uhr

Thüringen-Kampagne „Aufbruch in die Moderne“ mit Konzert am Gendarmenmarkt eröffnet

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Rund 250 Gäste besuchten am Dienstagabend die Veranstaltung am Gendarmenmarkt. (Foto: Agency Blowup/ G.Chlebarov)

 

„Begeben wir uns auf die Spuren des Aufbruchs in die Moderne, der auch in Thüringen seine Heimat hat.“ Mit diesen Worten eröffnete Thüringens Bundes- und Europaministerin Marion Walsmann am Dienstagabend, 5. März 2013, die Kampagne „Aufbruch in die Moderne“, deren Auftakt ein Konzert der Weimarer Musikhochschule am Gendarmenmarkt in Berlin bildete. In zeitlicher und räumlicher Nähe zur Internationalen Tourismus Börse (ITB) richtete sich die Veranstaltung vor allem an Tourismusunternehmen und Reiseveranstalter aber auch an das diplomatische Korps und das politische Berlin. Thüringen wurde den rund dreihundert Gästen und Multiplikatoren als Land präsentiert, in dem sich Kunst und Tradition mit Moderne verbinden. Veranstalter des Abends waren die Landesvertretung Thüringens beim Bund, die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und die Thüringer Tourismus GmbH. Musikstudenten aus Weimar präsentierten unter der Leitung von Professor Elmar Fulda Musik von Richard Wagner und szenische Lesungen. „Wagner und Van de Velde stehen für Thüringens „Aufbruch in die Moderne“ des neunzehnten und beginnenden zwanzigsten Jahrhunderts. Sie stehen für die geistige Öffnung und gesellschaftliche Modernisierung. In diesem Jubiläumsjahr freue ich mich, dass Thüringen Gastgeber sein darf für zwei so bedeutende Künstler und ihre Werke“, sagte Walsmann.

 

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Ministerin Walsmann lud die Gäste ein, Thüringen zu entdecken und den Spuren Wagners zu folgen. (Foto: Agency Blowup/ G.Chlebarov)

Neben Ministerin Marion Walsmann richtete auch Nike Wagner, Leiterin des Weimarer Kunstfestes, ein Grußwort an die Gäste des Abends. Die Urenkelin Richard Wagners zeichnete die Stationen ihres Ahnen an den Fürstenhöfen des Freistaats nach und stellte die Bedeutung Thüringer Orte für berühmte Opern Wagners heraus. Die Tannhäuser-Oper spielt auf und im Umfeld der Wartburg bei Eisenach und die Oper Lohengrin wurde 1850 in Weimar unter Leitung von Franz Liszt uraufgeführt. „Der Tannhäuser ist gleichsam zu Thüringens Nationaloper geworden. Thüringen hat da ein Pfund mit dem es wuchern kann. Die Tannhäuser-Oper spielt mitten in Thüringen. Auch wenn die Oper in New York, Paris, Stuttgart oder Tokio aufgeführt wird. Insofern hat Wagner Thüringen Weltgeltung verschafft“, sagte Nike Wagner. Am 29. März 2013 und weiteren Terminen wird die Tannhäuser-Oper am Originalschauplatz im Festsaal der Wartburg aufgeführt.

 

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Thüringens Bundesministerin Marion Walsmann (li.) und Dr. Nike Wagner. (Foto: Agency Blowup/ G.Chlebarov)

Die Weimarer Musiker:
 
Klavier: Daniel Heide, Héléne Tysmann
Violoncello: Konstanze von Gutzeit
Violine: Koen Stapert
Fagott: Sanghee Lee, Adrian von Oppeln-Bronikowski, Kaspar Reh, Igor Ratinoff Sánchez
Flöte: Philippe Bogaerts
 
 
 

 

 

 

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Der Veranstaltungsort: Französische Friedrichstadtkirche am Gendarmemarkt in Berlin. (Foto: Agency Blowup/ G.Chlebarov)