-
- Ministerpräsident a. D. Josef Duchac; Foto: Norbert Kesten
Josef Duchač, der erste Ministerpräsident Thüringens nach der Wiedergründung des Landes, begeht am 19. Februar seinen 75. Geburtstag. Die Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefin der Staatskanzlei, Marion Walsmann, hat ihm in Birkenwerder persönlich gratuliert und zugleich die Glückwünsche von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht überbracht.
„Thüringen hat Josef Duchač viel zu verdanken“, betonte Ministerin Walsmann. „Er hat in der außerordentlich schwierigen Zeit des Neubeginns für das Land Verantwortung übernommen. Er hat mit dazu beigetragen, dass Thüringen in vielen Bereichen erfolgreicher ist als die anderen jungen Länder. Vieles, worauf wir heute zu Recht stolz sind, hat Josef Duchač mit auf den Weg gebracht. Unter seiner Ägide wurde mit der Erneuerung der Infrastruktur begonnen oder die überalterten Kommunikationsnetze modernisiert. Und er hat mit Überzeugung und mit Beharrlichkeit begonnen, eine neue Verwaltung aufzubauen.“
In dem Glückwunschschreiben von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht heißt es unter anderem: „Gerne nehme ich Ihren Ehrentag zum Anlass, Ihnen für Ihre Verdienste um unser Land meinen Respekt auszusprechen.
Als erster Ministerpräsident des wieder gegründeten Landes Thüringen übernahmen Sie in der bewegenden Zeit des Neubeginns Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger. Dabei haben Sie die entscheidenden Weichen für die erfolgreiche Entwicklung des Freistaats Thüringen gestellt. Mit Leidenschaft und Augenmaß, aus tiefer demokratischer Überzeugung und mit dem Einsatz Ihrer ganzen Persönlichkeit haben Sie sich dem Aufbau Thüringens gewidmet.
Ihr Handeln zeigt, dass Politik nicht allein durch Institutionen und Regeln bestimmt wird. Es kommt auf den einzelnen Menschen an, der mit Ausstrahlung, Überzeugungskraft und Glaubwürdigkeit die Dinge zum Guten bewegen kann.
Ich danke Ihnen für Ihr Engagement und Ihre verantwortungsvolle Arbeit. Für das neue Lebensjahr wünsche ich Ihnen alles Gute, persönliches Wohlergehen und Gottes reichen Segen.“