18.02.2013 17:40 Uhr

Ministerpräsidentin Lieberknecht diskutiert mit Kindern und Jugendlichen in der Staatskanzlei

Treppe
Ministerpräsidentin Lieberknecht mit Kindern und Jugendlichen des Kinderrates in der Staatskanzlei (Foto: TSK).

 

Im Nachgang zum 3. Kindergipfel 2011 in Ilmenau und in Vorbereitung auf den 4. Kindergipfel am 22. September 2013 in Jena hat Ministerpräsidentin Lieberknecht am Mittwoch, 30. Januar 2013, Kinder und Jugendliche zu einem Gespräch in der Staatskanzlei empfangen. Die Mitglieder des Kinderrates und der Naturfreundejugend Thüringen trugen in einem offenen Gespräch ihre Meinung zu bestimmten Themen vor, die sie zuvor im Rahmen des Zukunftsvertrages vorbereitet hatten. Neben Themen wie öffentlicher Nahverkehr, Gewaltprävention oder artgerechte Tierhaltung, sprachen die Kinder auch über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Thema Inklusion. Ministerpräsidentin Lieberknecht würdigte das Engagement der Kinder und Jugendlichen und bestärkte sie darin, sich weiter für ihre Interessen einzusetzen. "Der Kinderrat leistet einen aktiven Beitrag für eine lebendige Diskussionskultur in Thüringen. Wenn wir nachhaltige Politik gestalten wollen, müssen wir der kommenden Generation zuhören. Deshalb ist der Austausch zwischen Politik und Kindern wichtig. Nur wer sich einmischt, kann auch gestalten und ich habe mir gern Zeit für die Mitglieder des Kinderrates und der Naturfreundejugend genommen“, sagte Lieberknecht.

 

Diskussion
In einem offenen Gespräch wurden zahlreiche Themen erörtert. (Foto: TSK)

 

Hintergrund:
Seit 2007 wird der Kindergipfel in Thüringen als landesweite Plattform für die Interessen der Kinder sowie ihre Interessenbündelung gegenüber der Politik durchgeführt. Vertreter der Landesregierung nahmen jeweils den sogenannten Zukunftsvertrag entgegen. Die Kindergipfel stehen unter dem Motto: „Kinder reden – Erwachsene hören zu“. Beim Kindergipfel werden Workshops und Diskussionsveranstaltungen zu den vom Kinderrat ausgearbeiteten Themen durchgeführt, deren Ergebnisse in den Zukunftsvertrag einfließen. Darin werden jeweils die Forderungen der Kinder und ihre Selbstverpflichtungen gegenübergestellt. Die Kinder haben in dem Vertrag aber auch ihre Zukunftsvorstellungen und Erwartungen an die Politik formuliert. Beim 3. Kindergipfel 2011 waren vom Kinderrat folgende Themen im Zukunftsvertrag verankert worden:
 
-          Verkehr
-          Artgerechte Tierhaltung
-          Gewalt und Zivilcourage
-          Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und /oder Behinderung
-          Sport und gesunde Ernährung

 

Diskussion
Die Kinder waren gut vorbereitet und trugen ihre Meinungen sachkundig vor. (Foto: TSK)

Der 4. Kindergipfel soll vom 20.-23.9.2013 in Jena stattfinden. Der Zukunftsvertrag des 3. Thüringer Kindergipfels von 2011 wurde Ministerin Marion Walsmann als Vertreterin der Thüringer Landesregierung im September 2011 übergeben.

 

Weitere Informationen: www.kindergipfel-thueringen.de/

 

    

 

 

 

Walsmann 2011
Gute Stimmung beim 3. Thüringer Kindergipel im September 2011 in Ilmenau. Die Aufnahme zeigt Thüringens Europaministerin Marion Walsmann im Arbeitsgruppengespräch mit Teilnehmern des Kindergipfels. (Foto: TSK)

Zukunftsvertrag 2011
Der Zukunftsvertrag 2011 zum Download:
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