Thüringen auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin
Über 30 Unternehmen werben für außergewöhnliche Spezialitäten
Vielfältig und innovativ - Mit einem starken Gemeinschaftsauftritt präsentiert sich Thüringen bei der weltgrößten Agrarschau in Berlin, der Internationalen Grünen Woche. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Agrarminister Jürgen Reinholz besuchten die Thüringer Aussteller am traditionellen Ländertag in Berlin. Beim Messerundgang stellte die Ministerpräsidentin die Bedeutung der Grünen Woche heraus: „Die Grüne Woche hat zu Recht eine unwahrscheinliche Anziehungskraft, denn sie bietet nicht nur Fachleuten zukunftsorientierte Themen sondern auch dem Publikum einen echten Erlebniswert. Thüringen präsentiert sich ausgezeichnet. Diese Form der Direktvermarktung gewinnt immer mehr an Bedeutung, denn die Ernährungsindustrie hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einer tragenden Säule der Wirtschaft im Freistaat entwickelt. Hier auf der Internationalen Grünen Woche kann man sich überzeugen, die Produkte unserer Landwirte sind gesund und hochwertig; sie entstehen auf der Grundlage hoher Standards“.
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- Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht im Gespräch mit Thüringer Ausstellern bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin
Wie auch in den Jahren zuvor stoßen regionale Qualitätsprodukte auf großes Interess beim Publikum. Besucher und Gäste können erfahren, welche Anstrengungen die Thüringer Unternehmen für den guten Geschmack der regionalen Erzeugnisse erbringen, wie aus ausgewählten Rohstoffen hochwertige Lebensmittel entstehen und was in ihnen steckt. .Mehr als 30 Unternehmen aus dem Freistaat demonstrieren in Berlin, was Thüringen kulinarisch zu bieten hat. Das Interesse am Thüringer Qualitätszeichen wächst, gegenwärtig tragen 364 Produkte von 121 Unternehmen das Siegel „Geprüfte Qualität aus Thüringen“.
Mit überraschenden Neuheiten laden die Thüringer Hersteller die Messebesucher zu einer Entdeckungsreise ein. Dabei werden Kartoffelmarmelade, Popcorn Liqueur oder Zigarren aus Speiseeis vorgestellt.
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- Die Grüne Woche in Berlin: auch ein Ort für kulinarische Innovationen aus dem Freistaat, wie dem Kartoffelaufstrich mit Erdbeeren und Cassis
Der Landkreis Saale-Orla wirbt in Berlin unter dem Motto „Thüringer Meer – Mehr Thüringen“ für Urlaub auf dem Lande, rund um die großen Saale-Talsperren. Außerdem präsentieren sich die Landkreise Altenburger Land und Hildburghausen sowie die Kur- und Rosenstadt Bad Langensalza.
Auf Interesse stoßem auch die zahlreichen interaktiven Angebote. So können sich die Besucher an einer Fahradmühle selbst ausprobieren und Korn mahlen. Publikumsmagnet ist auch das LEADER-Projekt „Schulessen –Regional, Gesund und Gut“. Hier können sich die Besucher bei einer Kochshow mit dem Thüringer Spitzenkoch Sten Fischer und Gastronomieexperten Alexander Mayrhofer über die Zubereitung von Schulessen mit passenden Produkten aus der Region informieren.
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- Das Thema "Schulessen“ bildet einen Schwerpunkt der Thüringen-Präsentation auf der Grünen Woche in Berlin. Der Saale-Orla-Kreis hat eine Initiative gestartet, um möglichst in allen 38 staatlichen Schulen ein Schulessen auf der Basis regionaler Produkte anzubieten. Bei der Grünen Woche gab es beim Thüringentag eine Kochshow, bei der ein schmackhaftes Drei-Gänge-Menü mit Kindern aus dem Saale-Orla-Kreis zubereitet wurde. Am Donnerstag, 24.01.2013, gibt es ebenfalls mit Schülern ein Kartoffelsalatchampionat. Dabei werden Schüler aus dem Gymnasium der Kreisstadt Schleiz in einen Wettkampf um die Zubereitung des besten Kartoffelsalats gegeneinander antreten. Dabei werden ausschließlich zur Jahreszeit passende regionale Produkte zu Speisen verarbeitet, die in engem Zusammenhang mit einer schmackhaften Zubereitung von Schulessen stehen.
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- Die Direktvermarktung, wie auf der Grünen Woche in Berlin, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Das zeigt auch das wachsende Interesse am Thüringer Qualitätszeichen: Gegenwärtig tragen 364 Produkte von 121 Unternehmen das Siegel „Geprüfte Qualität aus Thüringen“. Das Thüringer Landwirtschaftsministerium hat die Absatzförderung für Thüringer Produkte 2012 mit knapp 470.000 Euro unterstützt. Damit wurden vor allem Gemeinschaftspräsentationen auf Messen und Warenbörsen finanziert. Die Thüringer Ernährungsindustrie hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einer tragenden Säule der Wirtschaft im Freistaat entwickelt. In über 200 Betrieben erwirtschaften fast 20.000 Menschen einen Umsatz von rund 4,3 Milliarden Euro. Im Thüringer Ernährungsnetzwerk haben sich aktuell 23 Unternehmen zusammengeschlossen.