07.01.2013 08:52 Uhr

Jahresrückblick 2012

Ein Gruppenfoto der Ministerpräsidenten Deutschlands
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht begrüßte als Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder auf Schloss Ettersburg. Foto: Jens Meyer

Ein ereignisreiches Jahr 2012 geht zu Ende. Der Freistaat Thüringen hat den Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz übernommen. Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der deutschen Länder haben auf Schloss Ettersburg bei Weimar ein klares Signal der Länder für eine gemeinsame Energiewende gesetzt.
 

Mehr zur MPK unter: http://www.thueringen.de/th1/tsk/aktuell/veranstaltungen/67782/index.aspx

Ein Überlandleitungsmast im roten Abendhimmel.
Beim Netz-Ausbau soll so gering wie möglich in die Natur eingegriffen werden.

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht bezeichnete die Gespräche auf dem Energiegipfel am 2. November im Bundeskanzleramt als konstruktiv und zielorientiert. Die mit großer Einigkeit erzielten Beschlüsse auf der MPK in Ettersburg wurden durch Bundeskanzlerin Merkel und die Bundesregierung anerkannt. Nach den Worten der Ministerpräsidentin sind die Ettersburger MPK-Beschlüsse eine wichtige Ausgangsbasis für weitere Schritte hin zum Ausbau der erneuerbaren Energie.

Mehr zum Energiegipfel unter: http://www.thueringen.de/th1/tsk/aktuell/veranstaltungen/67875/index.aspx

 

Frau Ministerpräsidentin Lieberknecht drückt auf einen Knopf einer Fräsemaschine und lächelt in die Kamera.
Führung durch das Zelinskij Institut für organische Chemie durch Direktor Prof. Michail P. Jegorow (l.), in dem Institut hat Analytik Jena AG, hier mit dem Vorstandsvorsitzenden Klaus Berka (r.), ein neues Labor erbaut. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Wirtschaftsminister Matthias Machnig eröffnen das Labor mit.

Die Reise der Thüringer Regierungschefin mit mehr als 50 Teilnehmern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik vom 8. bis 12. Oktober nach Russland war ein Erfolg und eine große Werbung für den Freistaat. Der Schwerpunkt der Reise lag auf dem Auf- und Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen. Es wurden mehr als 30 offizielle Gespräche mit russischen Politikern und Unternehmern geführt. In den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft kam es zu Vertragsabschlüssen und Kooperationsvereinbarungen mit einem Gesamtvolumen von über 300 Millionen Euro.

Mehr zur Russlandreise unter: http://www.thueringen.de/th1/tsk/aktuell/veranstaltungen/67653/index.aspx

Drei junge Männer in blauen Kitteln arbeiten gemeinsam an einem elektronischen Gerät, im Vordergrund ein knieender Fotograf.
Nur gut ausgebildete Fachkräfte sichern die Zukunft des Standortes Thüringen.

Während der 2. Thüringer Demografiekonferenz wurden wesentliche Zukunftsfragen erörtert. Wichtige Themen des Kongresses waren die Zukunftsperspektiven der Mobilität in Thüringen. Eine älter werdende Bevölkerung und abnehmende Siedlungsdichten erfordern neue Organisationsformen, Angebote und Dienstleistungen zur Gewährleistung der Mobilität und damit einer guten Erreichbarkeit in allen Landesteilen.

Mehr zur Demografiekonferenz unter: http://www.thueringen.de/th1/tsk/aktuell/veranstaltungen/68192/index.aspx
 

Eine gelb bemalte Frau in einem gelben Kleid steht im Vordergrund eines langgezogenen Ganges und wird angestrahlt.
Mit seinem neuen Kulturkonzept bekennt sich der Freistaat zu seiner Verantwortung für den Erhalt und die Fortentwicklung der Thüringer Kulturlandschaft. Foto: Thomas Müller

Mit dem Ende November verabschiedeten neuen Kulturkonzept sollen Kulturentwicklungspläne gefördert, die Theater- und Orchesterlandschaft mit ihrer 300-jährigen Tradition in ihrer Buntheit und Vielfalt für Thüringen erhalten werden. Thüringen hat 2011 als erstes Bundesland ein Leitbild Kultur beschlossen und auf dieser Basis das Kulturkonzept erstellt. Mit Themenschwerpunkten und herausregenden Landesausstellungen soll eine überregionale Aufmerksamkeit erreicht werden. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Reformationsdekade, denn der Freistaat besitzt als Kernland der Reformation einzigartige historische Zeugnisse. Zum Höhepunkt der Reformationsdekade im Jahr 2017 wird Thüringen mit der Wartburg einer der drei zentralen Ausstellungsorte sein.
 

Mehr zum Kulturkonzept unter: http://www.thueringen.de/th1/tsk/aktuell/veranstaltungen/67774/index.aspx
 

Isabell Gerschke und Oliver Franck stehen vor dem Goethe und Schiller Denkmal in Weimar und blicken skeptisch in die Ferne.
Kristin Katzer ( Isabell Gerschke) ermittelte gemeinsam mit ihrem Ex Lukas Hundt (Oliver Franck) in der Klassikerstadt Weimar in der ersten Staffel von „Akte Ex“. Foto: ARD/Andreas Wünschirs)

Mit „Akte Ex“ begann das Erste am 18. September eine neue Reihe von Fernsehkrimis und die Klassikerstadt Weimar wird zum Tatort und Schauplatz kriminalistischer Ermittlungen. Kommissarin Kristin Katzer ( Isabell Gerschke) ermittelte gemeinsam mit ihrem Ex Lukas Hundt (Oliver Franck) an der Ilm. Die Zuschauer konnten sich im Vorabendprogramm der ARD davon überzeugen, dass die Fahndungen nach den Tätern oftmals „Heiter bis tödlich“ werden konnten.
 

Mehr zur Akte Ex unter: http://www.thueringen.de/th1/tsk/aktuell/veranstaltungen/68165/index.aspx
 

Der markt von Weimar mit seinen alten Fachwerkbauten und blumengeschmückten Fenstern, im Hintergrund ein kleines Cafe.
Marktplatz Weimar, Blick vom Rathaus Foto: Weimar GmbH, Foto: Maik Schuck

Das Dreamteam für den „Tatort“ in Weimar steht fest. Ende nächsten Jahres sollen Nora Tschirner und Christian Ulmen als die neuen „Tatort“-Ermittler in der Stadt der deutschen Klassik Kriminalfälle aufklären. Damit wird Weimar erneut zum Krimi-Schauplatz, denn im Vorabendprogramm im Ersten lief seit dem 18. September unter dem Motto: „Heiter bis tödlich“ die Reihe „Akte Ex“ mit großem Erfolg.
 

Mehr zum Weimarer Tatort unter: http://www.thueringen.de/th1/tsk/aktuell/veranstaltungen/67785/index.aspx