07.01.2013 08:44 Uhr

Silvester- und Neujahrsvorstellungen

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Die mitreißende Musik von Benny Andersson und Björn Ulvaeus (ABBA) sorgt für beste Unterhaltung des Publikums. Foto: Stephan Walzl

Auf Grund der großen Nachfrage nimmt Theater&Philharmonie Thüringen eine zusätzliche Vorstellung des Musicals CHESS am Freitag (28. Dezember) auf den Spielplan des Landestheaters Altenburg. Zu der bereits geplanten Abendvorstellung um 19.30 Uhr kommt eine Nachmittagsvorstellung um 15 Uhr dazu.

Das Musical ist ein Politthriller, in dem Liebe und Eifersucht genauso das Spiel beeinflussen wie der Kalte Krieg. Das Schachspiel wird zur Chiffre für die Weltpolitik wie auch für private Beziehungskonstellationen. 1986 im Londoner Prince Edward Theatre uraufgeführt, sorgen der spannende Plot, vor allem aber die mitreißende Musik von Benny Andersson und Björn Ulvaeus (ABBA) auch nach dem Fall des Eisernen Vorhangs für Begeisterungsstürme; „One Night in Bangkok” und „I Know Him So Well” sind wohl die bekanntesten Hits des Musicals, das die Klaviatur des Genres zwischen Rockmusik und großer Chorszene brillant auskostet.
 

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In einer unterhaltsamen Kriminalkomödie gerät der Hauptdarsteller bei „Arsen und Spitzenhäubchen“ selbst in höchste Gefahr. Foto: Stephan Walzl

Heiteres hat das Puppentheater für Erwachsene am 29. und 30. Dezember mit der Kriminalgroteske „Arsen und Spitzenhäubchen“ auf dem Programm. Am Samstag (29. Dezember) um 19.30 Uhr und am Sonntag (30. Dezember) um 18 Uhr nimmt der Schauspieler Manuel Kressin in der Rolle des Mortimer den Kampf mit neun Puppen auf, um einen ungeheuerlichen Kriminalfall aufzudecken bzw. zu verschleiern. Dabei gerät er selbst in höchste Gefahr! Wie da im Haus am Gustav-Hennig-Platz der Wahnsinn tobt, ist einfach sehenswert!

Beethovens 9. Sinfonie gehört zum Jahresausklang ebenso dazu wie Sekt, Feierlaune und großes Feuerwerk. Auch 2012 wird das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera dieses herausragende Werk wieder zum Klingen bringen. Schon bei der Uraufführung 1824 war das Publikum höchst erstaunt über den Einsatz des Chores in einer Sinfonie. Und noch heute hat die Ode „An die Freude“ im Finalsatz eine magische und erhebende Wirkung auf die Zuhörer. Beethoven schrieb mit der Vertonung von Schillers Ode eine Melodie, die auch heute als Europahymne mehr denn je die klassischen Ideale einer Gesellschaft gleichberechtigter Menschen preist.

Ein junges und hochtalentiertes Solistenensemble und der Opernchor sowie der Philharmonische Chor Gera werden für ein mitreißendes musikalisches Erlebnis sorgen. Die Soloparts gestalten die Sopranistin Katie Bolding, die Mezzosopranistin Frauke Willimczik, der Tenor Bernardo Kim und der Bariton Johannes Beck. Opernchor und Philharmonischer Chor Gera singen in der Einstudierung von Chordirektor Ueli Häsler.

Dirigiert wird Beethovens Meisterwerk in diesem Jahr von Stefan Sanderling, der in Leipzig und Kalifornien studierte, Generalmusikdirektor der Brandenburgischen Philharmonie, des Staatstheater Mainz und bis 2004 Musikdirektor des Orchestre de Bretagne in Frankreich war. Aktuell ist er Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Toledo Symphony Orchestra (USA).

In insgesamt drei Konzerten – am Sonntag (30. Dezember) und am Montag (31. Dezember) jeweils um 19.30 Uhr im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera und an Silvester (31. Dezember) um 15.00 Uhr im Landestheater in Altenburg – wird das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera dieses großartige Werk fürs Publikum musizieren.

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Eine moderne Story mit Musik wird in der Adaption von Hauffs bekannten Märchen letztmalig am DNT erzählt. Foto: Matthias Horn

Im großen Haus des Deutschen Nationaltheaters Weimar steht am Silvesterabend um 19 Uhr letztmalig das Schauspiel mit Musik "Das Wirthaus im Spessart - Morphing the Cold Heart" nach Motiven von Wilhelm Hauff auf dem Programm. Karten für die Silvester-Vorstellung sind noch erhältlich. (Tel.: 03643/755 334 bzw. e-mail service{at}nationaltheater-weimar{punkt}de

www.nationaltheater-weimar.de
 

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Die Staatskapelle Weimar beendet das alte Jahr bzw. beginnt das neue Jahr mit Beethovens 9. Sinfonie. Fotodesign: Christiane Hoehne

Die Staatskapelle Weimar umrahmt den Jahreswechsel 2012/13 mit Werken aus der Feder des großen Wiener Klassikers Ludwig van Beethoven. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Stefan Solyom erklingen im Silvester- sowie im Neujahrskonzert in der Weimarhalle die 3. Leonoren-Ouvertüre, die Chorfantasie und die 9. Sinfonie mit der weltberühmten "Ode an die Freude" zum krönenden Finale. Als Solisten sind die Sopranistin Johanni van Oostrum, die Mezzosopranistin Nadine Weissmann, der Tenor Szabolcz Brickner und der Bariton Mario Hoff sowie die Pianistin Mona Asuka Ott zu erleben. Es singen der Opernchor des Deutschen Nationaltheaters Weimar und der Philharmonische Chor Weimar. Das Silvester- bzw. das Neujahrskonzert der Staatskapelle Weimar in der Weimarhalle sind bereits ausverkauft.

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Die wundersame Geschichte eines Nussknackers wird in Tschaikowskys gleichnamigen Ballettmärchen erzählt. Foto: Yan Revazov

Tschaikowskys wundervolles Ballettmärchen „Der Nussknacker“ steht am 29. Dezember um 19.30 Uhr auf dem Programm im Landestheater Eisenach. Diese Vorstellung ist bereits ausverkauft.

Als Silvestervorstellungen zeigt das Landestheater am 31. Dezember um 15 und um 19 Uhr das Kult-Musical „Hair“. Auch diese beiden Vorstellungen sind bereits ausverkauft.
 

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Die Landeskapelle Eisenach entführt das Konzertpublikum am Neujahrstag mit Klängen aus Bizets Oper „Carmen“ nach Spanien. Foto: Carola Höltung

Am Neujahrstag lädt die Landeskapelle Eisenach um 16 Uhr mit Werken von Ruperto Chapí, Pablo Sorozápal, Amadeo Vives, Manuel de Falla und Ausschnitten aus Georges Bizets Oper „Carmen“ zu einer musikalischen Reise ins Heimatland des Eisenacher GMD Carlos Domínguez-Nieto, der das Konzert auch dirigiert, nach Spanien ein. Solist ist der Tenor Rodrigo Porras Garulo.
(Rest-)Karten für die noch nicht ausverkauften Vorstellungen gibt es an der Theaterkasse (03691 / 256 219), in der Eisenacher Tourist-Information (03691 / 792 323) oder unter www.theater-eisenach.de.
 

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Das Märchenballett „Dornröschen“ präsentiert vom St. Petersburg Festival Ballett am Theater Erfurt bietet zauberhafte Choreografien statt langweiligen Winterschlaf. Foto: St. Petersburg Festival Ballett

Das Ballett „Dornröschen“ gilt als das gelungenste aller Ballette aus der großen zaristischen Ära und auch Peter Tschaikowsky hielt „Dornröschen“ für sein bestes Ballett. Damit auch die kleinen Gäste im Publikum die Handlung gut verfolgen können, wird die Nachmittagsvorstellung am Samstag von einem Märchenerzähler begleitet.
Das Gastspiel des St. Petersburg Festival Balletts ist am Samstag (29. Dezember) um 15 Uhr und um 19 Uhr im Großen Haus des Theater Erfurt zu erleben.
Hinweis: Weitere Informationen unter www.theater-erfurt.de, Tel. Kartenservice 0361-2233155 (tägl. 10 bis 18 Uhr)
 

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Über mangelndes Interesse der Männerwelt kann sich Gräfin Mariza wahrlich nicht beklagen. Foto: Lutz Edelhoff

Am Sonntag (30. Dezember) und Silvester (31. Dezember) steht im Großen Haus die Operette „Gräfin Mariza“ auf dem Programm.
www.theater-erfurt.de

Ein Neujahrskonzert mit Werken von Rossini, Mozart, Tschaikowsky, Bizet und Johann Strauß steht am Dienstag (1. Januar) um 18 Uhr und am Freitag (4. Januar) um 19.30 Uhr im Großen Haus auf dem Programm.
 

Noch mehr Informationen zu den Silvester- und Neujahrsvorstellungen finden Sie hier:

www.nationaltheater-weimar.de/

www.theater-erfurt.de

www.tpthueringen.de

www.theater-eisenach.de