Kinderstuben-Märchenspiel
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- Die Märchenoper Hänsel und Gretel besticht mit zauberhaften Melodien und zieht so Erwachsene und Kinder in ihren Bann.
Zum Beginn der Adventszeit kehrt in einer Neuinszenierung Engelbert Humperdincks beliebte Märchenoper „Hänsel und Gretel“ auf die Bühne des Deutschen Nationaltheaters Weimar zurück. Premiere ist am Samstag, 1. Dezember 2012, um 18 Uhr, im großen Haus.
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- Gretel sucht ihren Bruder Hänsel, der von der bösen Hexe hinter Schloss und Riegel gefangen gahlten wird.
Ursprünglich als kleines Singspiel für den Familienkreis gedacht, schuf Humperdinck nach Motiven der Gebrüder Grimm eine abendfüllende Oper für großes Wagnerorchester. Die Märchenoper wurde 1893 am Weimarer Hoftheater uraufgeführt und erhielt rasch den Spitznamen „Kinderstuben-Weihfestspiel“.
Wie in der bekannten Vorlage verirren sich Hänsel und Gretel beim Beerensammeln im Wald und geraten in die Fänge der bösen Hexe, die sie am Ende mit Mut und List besiegen können. Von der Idee einer Oper von Kindern für Kinder blieben die erzählerische Anlage, die zauberhaften, teils auf Volksliedern beruhenden, teils sie neu erfindenden Melodien und der Chor der befreiten Lebkuchenkinder. Diese Aspekte rücken Operndirektor Karsten Wiegand und Valentin Schwarz in ihrer Inszenierung für die ganze Familie in den Mittelpunkt:
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- Der Kampf mit der Hexe stellt Gretel vor eine Mutprobe, die sie bestehen muss, um ihren Bruder Hänsel zu befreien.
Der Kinderchor aus Mitgliedern der Schola Cantorum Weimar (Einstudierung: Cordula Fischer) wird zum eigentlichen Motor der Erzählung und lässt die Zauberwelt der Märchenoper (Bühnenbild: Bärbl Hohmann, Kostüme: Alfred Mayerhofer) auf der Bühne überhaupt erst entstehen. Die musikalische Leitung der Produktion liegt in den Händen des 1. Kapellmeisters Martin Hoff.
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- Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald ... und finden das Pfefferkuchenhaus der arglistigen Hexe.
In den Titelpartien sind Sayaka Shigeshima bzw. Ulrika Strömstedt (Hänsel) und Elisabeth Wimmer bzw. Heike Porstein (Gretel) zu erleben. Der Knusperhexe verleiht Frieder Aurich Stimme und Gestalt. Den Besenbinder Peter und seine Frau Gertrud singen Uwe Schenker-Primus bzw. Daniel Henriks und Rebecca Teem, das Sand- und das Taumännchen geben Hyunjin Park und Michalina Bienkiewicz. Es spielt die Staatskapelle Weimar.
Hinweis: Für die Premiere sowie für die Aufführungen am 11., 12., 13., 30. Dezember und am 6. Januar gibt es noch Karten. Für alle anderen Vorstellungen (4., 5., 16., 17., 18., 19., 20. und 23. Dezember) sind nur noch Restkarten erhältlich.
Die Fotos von Erhard Driesel wurden thueringen.de freundlicherweise vom DNT Weimar zur Verfügung gestellt.