EU-Förderung im Mittelpunkt
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- Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht führte Gespräch mit EU- Kommissionspräsidenten Barroso
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht ist in Brüssel zu einem Gespräch mit dem EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso zusammengetroffen. Während des Treffens, an dem auch der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich teilnahm, wurde die EU-Förderung erörtert. Kommissionspräsident Barroso würdigte dabei die Aufbauleistung in den jungen Ländern, die nicht gefährdet werden darf.
Im Förderzeitraum 2014 bis 2020 soll Thüringen nur noch zwei Drittel der bisherigen Höchstförderung erhalten. Die Höchstförderung betrug in der Förderperiode 2007 bis 2013 2,1 Milliarden Euro bei den Strukturfonds. Davon 1,47 Milliarden EFRE-Mittel und 629 Millionen bei den ESF-Mitteln. Künftig soll die Förderung für den Zeitraum 2014 bis 2020 nur noch 1,404 Milliarden Euro betragen.
Angesichts dieser Kürzungen ist nach den Worten der Ministerpräsidentin eine „rote Linie“ erreicht. „Unter das geht es nicht mehr“, sagte Lieberknecht nach dem Gespräch. Wir brauchen die EU-Förderung für die Thüringer Wirtschaft und für die Menschen im Land.Während des Gesprächs hat Lieberknecht Kommissionspräsident Barroso nach Thüringen eingeladen, damit sich dieser von den bisherigen Aufbauleistungen und den noch erforderlichen Hilfen überzeugen kann.
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Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht im Gespräch mit EU- Kommissionspräsidenten Barroso
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Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht im Gespräch mit EU- Kommissionspräsidenten Barroso