Bibliotheca Amploniana bietet wertvolle Einblicke in die damalige Welt
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Am morgigen Samstag (24. November 2012, 16:00 Uhr) nimmt Ministerpräsidentin Lieberknecht an der Eröffnungsveranstaltung zur Ausstellung „Amplonius: Die Zeit. Der Mensch. Die Stiftung. 600 Jahre Bibliotheca Amploniana in Erfurt“ teil und wird ein Grußwort sprechen.
Im Vorfeld der Ausstellung betonte Lieberknecht: „Die Bibliotheca Amploniana ist etwas Bewundernswertes.“ Die Schau enthalte eine der bedeutendsten Sammlungen mittelalterlicher Handschriften in Deutschland. „Sie bietet uns wertvolle Einblicke in die damalige Welt - dem Wissen des 15. Jahrhunderts“, so Lieberknecht.
Zur Bedeutung der Persönlichkeit des Amplonius Rating de Berka für die nachfolgenden Generationen sagte die Ministerpräsidentin: „In Amplonius können wir ein Vorbild sehen. Eine Persönlichkeit, die weise Entscheidungen traf, die schon im 15. Jahrhundert Nachhaltigkeit am „geistigen Eigentum“ förderte. Ein Mann, der Handschriften sammelte, um sie unsterblich zu machen“.
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Die Ausstellung zeigt die Bibliotheca Amploniana und wird als ein gemeinsames Projekt vom Museum für Thüringer Volkskunde Erfurt und der Universität Erfurt organisiert. Sie ist die größte noch weitgehend geschlossen erhaltene Handschriftensammlung des spätmittelalterlichen Gelehrten Amplonius Rating de Berka. Heute enthält die Bibliotheca Amploniana insgesamt 979 Handschriftenbände sowie 1882 Inkunabeln und Drucke.
Termin:
Samstag, 24. November 2012, 16:00 Uhr
Ort: Erfurt, Haus der Sozialen Dienste und Volkskundemuseum, Juri-Gagarin-Ring
Die Ausstellung ist offizieller Bestandteil der Lutherdekade, eröffnet am 24.November 2012 und wird bis zum 1. April 2013 zu sehen sein.
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