07.01.2013 08:48 Uhr

Heiter bis tödlich – „Akte Ex“ Fernsehkrimi mit Weimarer Flair

Isabell Gerschke und Oliver Franck stehen vor dem Goethe und Schiller Denkmal in Weimar und blicken skeptisch in die Ferne.
Kristin Katzer ( Isabell Gerschke) ermittelte gemeinsam mit ihrem Ex Lukas Hundt (Oliver Franck) in der Klassikerstadt Weimar in der ersten Staffel von „Akte Ex“. Foto: ARD/Andreas Wünschirs)

Die erste Staffel von „Akte Ex“ in der Reihe „Heiter bis tödlich“ ist mit acht Folgen erfolgreich im Abendprogramm im Ersten gestartet. Die Klassikerstadt Weimar wird zum Schauplatz von Kriminalgeschichten. Mit „Akte Ex“ begann das Erste am 18. September eine neue Reihe von Fernsehkrimis und die Klassikerstadt Weimar wird zum Tatort und Schauplatz kriminalistischer Ermittlungen. Kommissarin Kristin Katzer ( Isabell Gerschke) ermittelte gemeinsam mit ihrem Ex Lukas Hundt (Oliver Franck) an der Ilm. Die Zuschauer konnten sich im Vorabendprogramm der ARD davon überzeugen, dass die Fahndungen nach den Tätern oftmals „Heiter bis tödlich“ werden konnten.

Großmutter, Mutter und Tochter lächeln in die Kamera und stehen in einem grünen Garten, im Hintergrund steht abseits ein Mann in Lederjacke.
Kommissarin Kristina Katzer (Isabell Gerschke, l.) lebt mit ihrer 13-jährigen Tochter Jule (Anna Krajci, M.) bei ihrer Mutter Elli Katzer (Rita Feldmeier, r.) auf einem idyllischen Weingut. Dass ihr neuer Kollege Lukas Hundt (Oliver Franck, im Hintergrund) Jules Vater ist, weiß allerdings niemand - und schon gar nicht er selbst. Foto: ARD/Andreas Wünschirs

Unterhaltsame und spannende Begebenheiten waren in den acht Folgen vorprogrammiert, denn Hundt – Katzers alte Jugendliebe und zugleich Vater ihrer Tochter, was keiner wissen darf - wurde von Berlin nach Weimar quasi in die Provinz strafversetzt. Das ungleiche Pärchen empfindet zunächst mehr Ab- als Zuneigung füreinander und die Chemie zwischen beiden scheint nicht zu stimmen. Das verspürten auch Revierleiter Ottner (Michael Greiling), Sekretärin Yvette (Sarah Alles) und sogar Kristinas Mutter Elli (Rita Feldmeier). Ob sich Katzer und Hundt bei ihren Ermittlungen näher kommen oder ob alles so wie zwischen Hund und Katze bleibt, war wohl die spannendste Frage bei „Akte Ex“.
Schließlich tritt das Erwartete ein – Hundt und Katzer kommen sich bei ihren Ermittlungen und auch privat immer näher. Bis schließlich am Ende der ersten Staffel Katzer Hundt das große Geheimnis offenbart. Er ist der Vater ihrer Tochter Jule. Jetzt darf man gespannt sein, wie es mit Katzer, Hundt und Jule sowie mit den Kriminalgeschichten in Weimar weiter geht.
 

Die beiden Kommissare sitzen in einem edlen Restaurant, in guter Garderobe und einem Glas Wein in der Hand.
Kristina Katzer (Isabell Gerschke, l.) bedankt sich bei Lukas Hundt (Oliver Franck, r.) mit einem Dankeschön-Essen für seinen lebensrettenden Einsatz, zögert aber noch, ihr großes Geheimnis preiszugeben. Foto: ARD/Andreas Wünschirs

Thüringen hat Dank des MDR gerade in den letzten Monaten positive Schlagzeilen in Sachen Fernsehkrimis geschrieben. So wird ab dem kommenden Jahr ein „Tatort“ aus Thüringens Landeshauptstadt Erfurt im Ersten ausgestrahlt. Darüber hinaus spielte im Ersten die Vorabendserie „Heiter bis tödlich“ mit acht Folgen von „Akte Ex“ in der Klassikerstadt Weimar. Erst wenige Tage alt ist die Meldung, dass zu Weihnachten im kommenden Jahr ein Sonder-„Event-Tatort“ ebenfalls aus Weimar gesendet werden soll.

Eine schlanke Frau liegt tot auf dem Boden, um sie herum stehen die Ermittler sowie weitere Frauen in Yogakleidung.
Ein Blausäuremord an Miriam Künzel (Katharina Schlothauer, 2.v.r.) im Yogastudio von Rainer "Ravi" Schaffrath (Simon Licht, r.) und verschwundene Goethe-Briefe sorgten in der siebenten Folge von „Akte Ex“ für viel Wirbel. Yvette Müller (Sarah Alles, l.), Dr. Leo Sturm (Tobias Schenke, 2.v.l.), Lukas Hundt (Oliver Franck, 3.v.l.) und Kristina Katzer (Isabell Gerschke, 3.v.r.) am Tatort. Foto: ARD/Andreas Wünschirs

Weimar war schon immer ein gutes Pflaster für Kriminalgeschichten und Räuberpistolen. Selbst die Klassiker hatten ihre Freude daran. So stammt aus Schillers Feder der Kriminalbericht „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“ und selbst Goethe verewigte den an Straßen und Wegen lauernden Raubritter „Götz von Berlichingen“ und ganz zu schweigen von seinem Schwager Christian August Vulpius, der setzte dem legendären Räuberhauptmann „Rinaldo Rinaldini“ ein literarisches Denkmal.