Heiter bis tödlich – „Akte Ex“ mit einem äußerst perfiden Mord-Komplott
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- Marc Philippi (Jonas Jägermeyr, l.) und seine weitaus ältere Liebhaberin Kerstin Jahnke (Caroline Beil, r.) kommen aufs Revier, weil sie tödliche Rache von Kerstins Ehemann Jörg befürchten. Foto: ARD/Andreas Wünschirs
Hundt und Katzer staunen nicht schlecht, als ein verliebtes Paar im Polizeirevier auftaucht. Marc Philippi und seine etwas in die Jahre gekommene Liebhaberin Kerstin Jahnke behaupten, dass der eifersüchtige Ehemann auf Rache sinnt und den jugendlichen Liebhaber aus dem Weg räumen will. Doch noch am gleichen Abend wird der Ehemann von einem Auto angefahren, jedoch nur leicht verletzt.
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- Wer steckt hinter dem mysteriösen Anschlag auf Jörg Jahnke (Michael Kind, l.), Ehemann von Kerstin Jahnke (Caroline Beil, r.)? Foto: Andreas Wünschirs
Der eifersüchtige Ehemann, Jörg Jahnke, war zu DDR-Zeiten ein erfolgreicher Schlagerstar, der ganz offensichtlich keine Feinde hat. Erschwerend für die Ermittlungen von Hundt und Katzer kommt hinzu, dass sein Eheweib und ihr Liebhaber zur Tatzeit ein Schäferstündchen in einem Weimarer Hotel verbrachten. Als die Tatwaffe – der Unfallwagen – gefunden wird, behauptet dessen Besitzer, er sei ihm Stunden vor der Tat gestohlen worden.
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- Kristina Katzer (Isabell Gerschke, M.) und Lukas Hundt (Oliver Franck, l.) befragen Veronica Philippi (Kerstin Reimann, r.) nach der Liebhaberin des Ermordeten. Foto: ARD/Andreas Wünschirs
Die Kriminalgeschichte gewinnt an Fahrt, als am folgenden Tag der Liebhaber, Marc Philippi, mit seinem Wagen tödlich verunglückt. Hundt und Katzer sind zunächst völlig verunsichert, ehe sie einem äußerst perfiden Mordkomplott auf die Spur kommen.
Noch mysteriöser wird die ganze Geschichte, als am nächsten Tag Marc Philippi, der Liebhaber von Kerstin Jahnke, mit seinem Wagen tödlich verunglückt. Hundt und Katzer sind nun vollends verwirrt, finden dann aber die entscheidende Spur zu einem äußerst perfiden Komplott.
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- Kristina Katzer (Isabell Gerschke, l.) bedankt sich bei Lukas Hundt (Oliver Franck, r.) mit einem Dankeschön-Essen für seinen lebensrettenden Einsatz beim letzten Fall. Foto: ARD/Andreas Wünschirs
Privat hat es Katzer noch immer nicht geschafft, Hundt die Wahrheit in Sachen Jule zu sagen. Bei einem Dankeschön-Essen, das Katzer Hundt für seinen lebensrettenden Einsatz im vergangenen Fall ausgibt, nimmt sie einen neuen Anlauf. Doch Hundt wirft ihr vor, ihm damals überhaupt keine Chance gegeben zu haben. Sie ist verunsichert. Dann erfährt Katzer auch noch von ihrer alten Schulfreundin Biggi, dass diese in Berlin zeitgleich mit ihr eine Affäre mit Lukas hatte. Katzer ist zutiefst gekränkt, obwohl Hundt verzweifelt behauptet, dass Biggi lügt.
Mit „Akte Ex“ startete das Erste am 18. September eine neue Kriminalgeschichte und die Klassikerstadt Weimar wird zum Tatort und Schauplatz kriminalistischer Ermittlungen. Dass Kommissarin Kristin Katzer ( Isabell Gerschke) gemeinsam mit ihrem Ex Lukas Hundt (Oliver Franck) an der Ilm ermittelt, kann im Vorabendprogramm der ARD „Heiter bis tödlich“ werden.
Mit acht Folgen ist „Akte Ex“ immer dienstags um 18.50 Uhr im Ersten zu erleben. Unterhaltsame und spannende Begebenheiten sind in den Folgen vorprogrammiert, denn Hundt – Katzers alte Jugendliebe und Vater ihrer Tochter - was keiner wissen darf - vor allem Hundt nicht – wurde von Berlin nach Weimar quasi in die Provinz strafversetzt. Das ungleiche Pärchen empfindet mehr Ab- als Zuneigung füreinander und die Chemie zwischen beiden scheint nicht zu stimmen. Das verspüren auch Revierleiter Ottner (Michael Greiling), Sekretärin Yvette (Sarah Alles) und sogar Kristinas Mutter Elli (Rita Feldmeier). Ob sich Katzer und Hundt bei ihren Ermittlungen näher kommen oder ob alles so wie zwischen Hund und Katze bleibt, bleibt wohl die spannendste Frage bei „Akte Ex“.
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- Biggi Schmitz (Oona Devi Liebich) behauptet, dass sie in Berlin zeitgleich mit ihrer alten Schulfreundin Kristina Katzer eine Affäre mit Lukas Hundt hatte. Foto: ARD/Andreas Wünschirs
Weimar war schon immer ein gutes Pflaster für Kriminalgeschichten und Räuberpistolen. Selbst die Klassiker hatten ihre Freude daran. So stammt aus Schillers Feder der Kriminalbericht „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“ und selbst Goethe verewigte den an Straßen und Wegen lauernden Raubritter „Götz von Berlichingen“ und ganz zu schweigen von seinem Schwager Christian August Vulpius, der setzte dem legendären Räuberhauptmann „Rinaldo Rinaldini“ ein literarisches Denkmal.