Bessere Vernetzung der Thüringer Medienschaffenden
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- Thüringen ist seit Jahren ein hervorragender Standort für Kindermedien.
Auf dem 15. Thüringer Mediensymposium im Studiopark Kindermedienzentrum in Erfurt sollen die unterschiedlichen Anforderungen erörtert werden, die an einen jungen Medienstandort gestellt werden. Die Veranstalter – die Thüringer Staatskanzlei, der MDR und die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) - wollen eine „MEDIEN-STANDORT-BESTIMMUNG“ vornehmen.
Thüringen hat hier Dank des MDR gerade in den letzten Monaten positive Schlagzeilen geschrieben. So wird ab dem kommenden Jahr ein „Tatort“ aus Thüringens Landeshauptstadt Erfurt im Ersten ausgestrahlt. Darüber hinaus spielt im Ersten die Vorabendserie „Heiter bis tödlich“ mit acht Folgen von „Akte Ex“ in der Klassikerstadt Weimar. Erst wenige Tage alt ist die Meldung, dass zu Weihnachten im kommenden Jahr ein Sonder-„Event-Tatort“ aus Weimar gesendet werden soll.
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- Seit dem 18. September ist „Akte Ex“ immer am Dienstag mit dem Schauplatz Weimar im Vorabendprogramm im Ersten zu sehen. Foto: ARD/Andreas Wünschirs
Seit Jahren hat sich Thüringen als Kindermedienstandort weiterentwickelt. Ein wichtiges Thema auf dem Mediensymposium ist deshalb die Antwort auf die Frage, wie die Attraktivität des Standorts für Kindermedien weiter verbessert werden kann. Dabei spielt eine bessere Vernetzung der Thüringer Medienschaffenden im Zusammenspiel von Wirtschaft und Politik eine wichtige Rolle.
Ein weiteres Thema auf dem 15. Thüringer Mediensymposium sind die vielfältigen Möglichkeiten, die digitale Anwendungen den Medienschaffenden und den Mediennutzern bieten. Gerade im Bereich der Medienbildung bieten sich hier Chancen für einen jungen Medienstandort. Hier stellt die TLM mit ihrer Schwerpunktsetzung eine besondere Säule der Aktivitäten im Kinder- und Jugendmedienland Thüringen dar.
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- Medienministerin Marion Walsmann besuchte im Frühjahr 2012 den Studiopark Kindermedienzentrum in Erfurt, wo die KiKA-Serie "Schloss Einstein" produziert wird.
Die Veranstalter freuen sich, dass es zudem gelungen ist, die Mitteldeutsche Medienförderung GmbH (MDM) mit ihrem MDM-Branchentreff zum Thema „Das Weimarer Dreieck im Film“ einzubetten. Dabei werden Fragen von deutsch-französischen und polnischen (Co)-Produktionen im Film von internationalen Gästen erörtert.
Thüringens Medienministerin Marion Walsmann erklärte im Vorfeld des Mediensymposiums: Ich freue mich auf das Mediensymposium, weil es uns sowohl für die Sicherung und Weiterentwicklung des Medienstandorts Thüringen als auch für die Stärkung der Thüringer Medienwirtschaft zukunftsweisende Impulse und praxisnahe Ansätze bieten wird, die ich in der politischen Arbeit aufgreifen und umsetzen werde.“