07.01.2013 08:56 Uhr

Heiter bis tödlich – „Akte Ex“ mit Mord in Weimar

Die Kommissare knien neben der Leiche eines Fleischers, daneben steht unbeteiligt ein kleines Ferkel.
Kristina Katzer (Isabell Gerschke, l.) und Lukas Hundt (Oliver Franck, r.) entdecken Metzgermeister Lehmann tot auf dem Boden, getötet mit einem Bolzenschussgerät. Einziger Zeuge ist ein süßes Minischwein. Foto: ARD/Andreas Wünschirs)

Ein Mord auf nüchternen Magen steht im Mittelpunkt der fünften Folge am Dienstag (23. Oktober um 18.50 Uhr) von „Akte Ex“ in Weimar. Lukas Hundt und Kristina Katzer entdecken auf der Suche nach einem morgendlichen Mettbrötchen die Leiche des Fleischermeisters Lehmann. Mit einem Bolzenschussgerät wurde der Metzger ins Jenseits befördert. Als einziger Zeuge der Bluttat lässt sich nur ein Minischwein ausfindig machen, das Hundt sofort in seine Obhut nimmt.

Die beiden Kommissare schauen kritisch während der Bioladenbesitzer Maik Schluchtenberger hinter seiner Theke ausufernd seine Unschuld beteuert.
Kristina Katzer (Isabell Gerschke, r.) und Lukas Hundt (Oliver Franck, l.), der das Minischwein in seine Obhut genommen hat, versuchen herauszufinden, ob Bioladenbesitzer Maik Schluchtenberger (Dieter Landuris, M.) hinter dem Mord an Metzgermeister Lehmann steckt. Foto: ARD/Andreas Wünschirs

Bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass der Fleischermeister in ständigem Clinch mit dem Besitzer eines Bioladens lag. Ist Ladenbesitzer Schluchtenberger der Mörder? Wollte er so einen lästigen Konkurrenten um die Ecke bringen? Hundt und Katzer ermitteln – und das kann im klassischen Weimar heiter bis tödlich werden.

Kristina Kratzer steht Schulter an Schulter mit Sybille Lehmann einer verdächtigen und betrachtet in einer Ausstellung Kunst, im Hintergrund ein riesiges abstraktes Gemälde.
Kristina Katzer (Isabell Gerschke, r.) verdächtigt Sybille Lehmann (Teresa Harder, l.), doch die Kunstmäzenin hat ein Alibi. Foto: ARD/Andreas Wünschirs

Mit „Akte Ex“ startete das Erste am 18. September eine neue Kriminalgeschichte und die Klassikerstadt Weimar wird zum Tatort und Schauplatz kriminalistischer Ermittlungen erhoben. Dass Kommissarin Kristin Katzer ( Isabell Gerschke) gemeinsam mit ihrem Ex Lukas Hundt (Oliver Franck) an der Ilm ermittelt, kann im Vorabendprogramm der ARD „Heiter bis tödlich“ werden.

Maik Schluchtenberger hält einen Zettel in der Hand während der Fleischer Ewald Krüger redet, im Hintergrund die beiden Kommissare und ein Kühlhaus mit Schweinehälften.
Kristina Katzer (Isabell Gerschke, 2.v.l.) und Lukas Hundt (Oliver Franck, 2.v.r.) beobachten den Streit zwischen Bioladenbesitzer Maik Schluchtenberger (Dieter Landuris, l.) und Ewald Krüger (Bruno F. Apitz, r.). Foto: ARD/Andreas Wünschirs

Mit acht Folgen ist „Akte Ex“ immer dienstags um 18.50 Uhr im Ersten zu erleben. Unterhaltsame und spannende Begebenheiten sind in den Folgen vorprogrammiert, denn Hundt – Katzers alte Jugendliebe und Vater ihrer Tochter, was keiner wissen darf, vor allem nicht Katzer – wurde von Berlin nach Weimar quasi in die Provinz strafversetzt. Das ungleiche Pärchen empfindet mehr Ab- als Zuneigung füreinander und die Chemie zwischen beiden scheint nicht zu stimmen. Das verspüren auch Revierleiter Ottner (Michael Greiling), Sekretärin Yvette (Sarah Alles) und sogar Kristinas Mutter Elli (Rita Feldmeier). Ob sich Katzer und Hundt bei ihren Ermittlungen näher kommen oder ob alles so wie zwischen Hund und Katze bleibt, bleibt wohl die spannendste Frage bei „Akte Ex“.

Eine Gruppe von jungen Menschen die Kunst betrachten, im Vordergrund Dr. Leo Storm und Yvette Müller, insbesondere Frau Müller ist mit Ihrer Rüschenbluse und einem kleinem Hut ungewöhnlich gekleidet.
Ausflug in die Weimarer Kunstszene: bei der Vernissage kommen sich Dr. Leo Storm (Tobias Schenke, l.) und Yvette Müller (Sarah Alles, M.) näher, beobachtet von Klaus (Marko Bräutigam). Foto: ARD/Andreas Wünschirs

Weimar war schon immer ein gutes Pflaster für Kriminalgeschichten und Räuberpistolen. Selbst die Klassiker hatten ihre Freude daran. So stammt aus Schillers Feder der Kriminalbericht „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“ und selbst Goethe verewigte den an Straßen und Wegen lauernden Raubritter „Götz von Berlichingen“ und ganz zu schweigen von seinem Schwager Christian August Vulpius, der setzte dem legendären Räuberhauptmann „Rinaldo Rinaldini“ ein literarisches Denkmal.