Beziehungen Thüringens zu Russland weiter vorangebracht
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"Die Reise nach Russland hat sich gelohnt, denn Russland lohnt sich!“. So lautete das Fazit von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht nach ihrer Rückkehr aus Moskau.
„Ereignisreiche, interessante und erfolgreiche Tage liegen hinter uns – in Moskau, in Uljanowsk und – für die Wirtschaftsdelegation – in Kazan. Meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen, und die Mitglieder der Delegation hatten entscheidenden Anteil daran. Sie haben nicht nur für unseren Freistaat geworben, sie haben die Beziehungen Thüringens zu Russland weiter vorangebracht. Durch bestehende Kontakte, die sie ausgebaut oder durch neue Geschäftsbeziehungen, die sie angebahnt haben. In jedem Fall aber durch Gespräche und Begegnungen – auch jenseits der offiziellen Termine.
Russland ist ein riesiger Wachstumsmarkt, braucht Technologie und Management-Know-how in fast allen Branchen, insbesondere in der Infrastruktur, Medizintechnik und im Maschinenbau. Die Thüringer Unternehmer sind dafür gut aufgestellt!
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Weiter sagte die Ministerpräsidentin: „Russland ist ein riesiger Wachstumsmarkt und braucht Technologie und Management-Know-how in fast allen Branchen, insbesondere in der Infrastruktur, Medizintechnik und im Maschinenbau. Die Thüringer Unternehmer sind dafür gut aufgestellt!"
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Mit Teilnehmern aus mehr als 50 Top-Unternehmen und der parlamentarischen Begleitung durch alle Fraktionen im Thüringer Landtag war dies bisher die größte Thüringer Delegation im Ausland bei Reisen eines Thüringer Regierungschefs. Der Schwerpunkt lag auf dem Auf- und Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen. Es wurden mehr als 30 offizielle Gespräche mit russischen Politikern und Unternehmern geführt. In den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft kam es zu Vertragsabschlüssen und Kooperationsvereinbarungen mit einem Gesamtvolumen von über 300 Millionen Euro. "Damit verbinden wir die berechtigte Hoffnung, unser Außenhandelsvolumen mit Russland von derzeit 400 Millionen Euro perspektivisch zu verdoppeln", so die Ministerpräsidentin.
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Ein Höhepunkt der politischen Gespräche war die Vereinbarung einer Länderpartnerschaft mit Uljanowsk und die Bildung einer Arbeitsgruppe auf Regierungsebene. Diese soll die Zusammenarbeit in mehreren Branchen ausloten. Gouverneur Morosow lud die Ministerpräsidentin erneut zu einem Besuch nach Uljanowsk ein. Anlass ist ein deutsch-russisches Städtepartnerschaftstreffen als Abschluss des deutsch-russischen Jahres 2012/2013.
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