07.01.2013 08:56 Uhr

Abschluss der Reise im Kreml - ein Erfolg für Thüringen

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Vertragsunterzeichnung der Firma Edmaerotec , Firma Rotorfly und der Republik Baschkortostan.
Moskau. Ministerpräsidentin Lieberknecht, Wirtschaftsminister Machnig und die Wirtschaftsdelegation aus Thüringen haben ihre Russlandreise beendet. "Die Reise in die Russische Föderation hat sich für Thüringen gelohnt. Wir haben Kooperationen, Verträge und neue Freundschaften geschlossen." sagte Lieberknecht kurz vor Ihrem Abflug vom Flughafen Moskau Scheremetjewo am Freitagnachmittag.

Die Ministerpräsidentin und ihre über 50 Top-Unternehmer umfassende Delegation hatten in den vergangenen vier Tagen mehr als 30 offizielle Gespräche mit russischen Politikern und Unternehmern geführt, zahlreiche Verträge unterzeichnet, Geschäfte angebahnt und neue Kontakte geschlossen. "Russland lohnt sich, das Land ist ein riesiger Wachstumsmarkt, braucht Technologie und Management-Know-how in fast allen Branchen, insbesondere in der Infrastruktur, Medizintechnik und im Maschinenbau. Die Thüringer Unternehmer sind dafür gut aufgestellt! Ich bin stolz darauf, was in unserem Land bereits alles geleistet wurde und wird. In den nächsten Jahren können wir unser Außenhandelsvolumen mit Russland sicher verdoppeln."

 

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Vertragsunterzeichnung der Firma Edmaerotec , Firma Rotorfly und der Republik Baschkortostan.

Zum Abschluss der Reise zieht auch Wirtschaftsminister Machnig eine positive Bilanz: "Russland befindet sich in einem politischen und ökonomischen Wandel. Die Chancen sind sehr groß. Das Land braucht nicht die Standardlösungen von und für Großkonzerne, sondern flexible technologische Lösungen, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen."

Noch heute Morgen wurden in Moskau Verträge zwischen russischen und thüringischen Unternehmern unterzeichnet. Dazu war auch der Gouverneur des Gebietes Iwanovo, Michael Men, mit einer Delegation eigens nach Moskau gereist , um Ministerpräsidentin Lieberknecht und Wirtschaftsminister Machnig zu treffen. Konkret ging es bei der ersten Vereinbarung um Ultraleichtluftsportgeräte (Hubschrauber), die in enger Kooperation mit bzw. in der Republik Baschkortostan entwickelt, getestet und produziert werden sollen. Im Beisein von Ministerpräsidentin Lieberknecht, Wirtschaftsminister Machnig und dem Chef der Gebietsadministration von Baschkortostan, Balabanow, unterzeichnete die Geschäftsführerin der edmaerotec GmbH, Anja Ernst, den Vertrag mit dem Partner aus Baschkortostan.
 

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Vertragsunterzeichnung der Firma EPC Engeneering Consulting GmbH und der OAO Klasternaya tekstilnaya Korporazija Ivregionsintensz Ernst Kühn (EPC) , Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht , Michail Men (Gouverneur des Gebietes Iwanovo) und Vassili Guschin (Unternehmerverbadn der Textilindustrie Gebiet Iwanovo).

Die Errichtung eines Komplexes zur Entwicklung und Produktion von synthetischen Fasern ist Bestandteil eines MoU (Memorandum of Understanding), das die Firma EPC Engineering Consulting GmbH unterzeichnete. Die Vereinbarung mit einem Volumen in dreistelliger Millionenhöhe sieht nicht nur die Errichtung des einzelnen Produktionskomplexes vor; vielmehr soll die Textilindustrie von Iwanowo, dem einstigen "Manchester von Russland" einen neuerlichen Aufschwung erfahren. Der Grundstein für den Komplex soll Ende kommenden Jahres bzw. Anfang 2014 gelegt werden; der Gouverneur hat die Ministerpräsidentin bereits dazu eingeladen.
 

Neben Wirtschaftsgesprächen kam es unter anderem auch zu einem Treffen zwischen Irina Antonowa, Direktorin des Puschkin-Museums in Moskau und eine der anerkanntesten Kunstexpertinnen der Welt, und Ministerpräsidentin Lieberknecht. "Zu den Eindrücken, die ich mit zurück nach Thüringen nehme, gehören aber auch das Treffen mit der Menschenrechtsorganisation Memorial und zwei spontane Begegnungen mit jungen Menschen in der Moskauer Metro und mit einer Gruppe von Erstklässlern heute Morgen im Kreml." sagte die Ministerpräsidentin abschließend.
 

Hier gelangen Sie zum Bericht des vierten Tages der Russlandreise

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Fotoquelle: Christian Fischer

Russlandreise der Ministerpräsidentin Tag 5