Weltberühmte Kunsthistorikerin Antonowa nimmt Lieberknecht-Einladung nach Weimar an
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Die Stiftung Schloss Friedenstein und das Puschkin-Museum in Moskau werden künftig enger kooperieren. Das ist das Ergebnis eines Gespräches zwischen der Direktorin des Puschkin-Museums, Irina Alexandrowna Antonowa und Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht. "Thüringen ist ein Land der Kunst und der Kultur. Und wir haben eine große innere Verbundenheit zu den Menschen in Russland; Puschkin beispielsweise ist jedem bei uns gegenwärtig. Uns Deutsche und Russen verbindet eine zum Teil gleiche Geschichte, uns verbinden Emotionen, an die wir anknüpfen wollen." sagte Lieberknecht während des Gespräches im Puschkin-Museum. Das Museum und die Stiftung Schloss Friedenstein haben seit Jahren miteinander Kontakt, erst in jüngster Vergangenheit gab es mehrere Treffen. Darin hatte sich Antonowa für eine Kooperation mit der Stiftung Schloss Friedenstein aufgeschlossen gezeigt. Beide Häuser wollen nun über gegenseitige Ausstellungen beraten; den Auftakt könnte eine Schau des Puschkin-Museums zur Eröffnung des Herzoglichen Museums im Juli des kommenden Jahres bilden, zu der Ministerpräsidentin Lieberknecht die weltberühmte bereits 90jährige Kunsthistorikerin Antonowa eingeladen hat. Antonowa sagte spontan zu. Finanzielle Unterstützung für die Ausstellungen käme u. a. von der Kulturstiftung der Länder. Schließlich verständigten sich die Ministerpräsidentin und Frau Antonowa auf enge Kontakte mit Blick auf das Bauhaus-Jubiläum im Jahr 2012. Umfangreiche Projektvorbereitungen für das Deutsch-Russische Jahr, die letztlich nicht genutzt werden konnten, sollen zu diesem Zweck wieder aufgegriffen werden.
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Um die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen ging es am Morgen im Moskauer Zentralklinikum der Russischen Akademie der Wissenschaften. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht samt Delegation und der Geschäftsführer von Königsee Implantate, Frank Orschler, wurden vom Chefarzt der Klinik, Dr. Nikolay Goncharov, und dem Chefarzt der Abteilung Traumatologie und Orthopädie, Prof. Valery Golubev, empfangen. Im Rahmen einer Präsantation von Königsee Implantate wurden auch die neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der Orthopädie und Traumatologie vorgestellt, die einen verbesserten Therapieerfolg für die Patienten versprechen.
Königsee Implantate ist nach eigenen Angaben auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Implantaten und Instrumenten für Traumatologie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie spezialisiert. Das Unternehmen ist bereits seit 2004 in Zusammenarbeit mit einem russischen Partner am dortigen Markt etabliert. In der renommierten Moskauer Zentralklinik finden die innovativen Produkte aus Königsee bereits seit mehreren Jahren Anwendung. "Das Gesundheitswesen ist eine absolute Wachstumsbranche", sagte die Ministerpräsidentin während der Präsentation. "Und es wurde heute einmal mehr bestätigt, welch großes Potential in der Zusammenarbeit auf diesem Gebiet besteht. Dabei ist die Firma Königsee Implantate ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sich das 'kleine' Thüringen mit hoch qualitativen und innovativen Produkten am Markt des 'großen' Russland behaupten kann."
Russlandreise der Ministerpräsidentin Tag 4