07.01.2013 08:50 Uhr

Lieberknecht: Deutscher Energiewandel - Wichtiges Signal in Russland!

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Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Gouverneur der Region Uljanovsk , Sergej I. Morosow unterzeichnen eine Absichtserklärung.

Auch am dritten Tag der Russlandreise von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht steht der Ausbau der thüringisch-russischen Beziehungen, vor allem im Bereich der Wirtschaft , Hochschulen und Universitäten im Fokus der Gespräche und Begegnungen.

Am Vormittag nahmen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Wirtschaftsminister Matthias Machnig gemeinsam mit dem Gouverneur des Gebietes Uljanowsk, Sergej Morosow, am Wirtschaftstag "Thüringen - Uljanowsk" teil. Für die Firmen ging es in erster Linie darum, an bestehende Kontakte anzuknüpfen und diese zu erweitern, sowie gemeinsame Geschäftsinteressen zu erkunden. In diesem Sinne unterschrieben die Ministerpräsidentin und der Gouverneur ein Kommuniqué , in dem die enge Zusammenarbeit in verschiedenen Branchen - so im Gesundheitswesen, in der Medizintechnik, im Maschinenbau oder in der Automobiltechnologie besiegelt wird. "Und natürlich gibt es auch im Bereich der Infrastruktur große Möglichkeiten", so die Ministerpräsidentin.
 

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Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht beim Besuch das Automobilmuseum des Autobauers UAZ.

"Doch bei allen guten Voraussetzungen ist klar: Erfolg stellt sich nicht von allein und über Nacht ein. Man muss hart und intensiv dafür arbeiten, Vertrauen schaffen und gegenseitiges Verständniss entwickeln. Ich bin beeindruckt, wie gut sich bereits Russische und Thüringer Unternehmer kennen und wie intensiv über gemeinsame technologische Projekte gesprochen wird."

Beim Besuch des Automobilwerkes UAZ AG konnten sich die Ministerpräsidentin und ihre Delegation davon überzeugen: "Ähnlich wie in Thüringen spielt auch in Uljanowsk die Automobilindustrie eine wesentliche Rolle. Während in Thüringen im letzten Jahrhundert wichtige deutsche Autohersteller hervorgingen, wird in Uljanowsk nahezu jeder russische Bus hergestellt, und die UAZ-Jeeps sind weltweit bekannt!"
 

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Wirtschaftsminsiter Matthias Machnig und Andreas Krey , Sprecher der Geschäftsführung der Landesentwicklungsgesellschaft LEG besichtigen das Museum des Autobauer UAZ.

Zur Stunde teilt sich die Thüringer Delegation für rund 24 Stunden: Am Nachmittag reist der Wirtschaftsminister Matthias Machnig mit den Unternehmern weiter nach Kazan, wo morgen ein Wirtschaftstag stattfindet.

Die Ministerpräsidentin und ihre Delegation reisen nach Moskau und nehmen am Abend am deutsch-russischem Energieforum, in Zusammenarbeit mit der deutsch-russischen Auslandshandelskammer, teil. Die Ministerpräsidentin wird eine Rede zum Thema erneuerbare Engerien halten, sowie die Vorstände von E.ON und GAZPROM treffen. Sie wird dabei vor allem für technische Innovationen im Bereich erneuerbare Energien aus Thüringen werben: "In Russland wird mit großem Interesse auf die Energiewende in Deutschland geschaut."

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Podiumsdiskussion mit Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und der Außenhandelskammer. Von l. nach r. Dr. Rainer Seele, Präsident der Deutsch Russischen Auslandshandelskammer, Herr Tschelpanov Moderator, Herr Ballin Vertreter OAO Gazprom, Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, Dr. Bernhard Reutersberg, Vorsitzender des Kuratoriums des Deutsch-Russischen Forum e.V.

Russlandreise der Ministerpräsidentin Tag 3