Reise der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht in die Russische Föderation - Ein Tag im Zeichen von Kooperationen
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- Millionenauftrag für die Firma Glatt Ingenieurtechnik GmbH von der Firma LUKOIL. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht , Wirtschaftsminister Matthias Machnig und Dr. Reinhard Böber (Geschäftsführer Firma Glatt).
Das erste Geschäft ist perfekt. Im Beisein von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Wirtschaftsminister Matthias Machnig unterzeichnete am Morgen die Dreiling Maschinenbau GmbH aus Geisleden (Eichsfeld) mit der russischen Kompanija Detrilit einen Vertrag über die Lieferung von CNC-gesteuerten Druckwalzen und einem Dreh-Center nach Russland. Das Gesamtauftragsvolumen beträgt über 3 Millionen Euro.
Seit 2005 ist die Firma Detrilit die offizielle Vertreterfirma für die Dreiling Maschinenbau GmbH auf dem russischen Markt. Sie vertritt die russischen Kunden gegenüber dem Thüringer Unternehmen bis einschließlich des Vertragsabschlusses.
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- Führung durch das Zelinskij Institut für organische Chemie durch Direktor Prof. Michail P. Jegorow, in dem Institut hat Analytik Jena AG, hier mit dem Vorstandsvorsitzenden Klaus Berka, ein neues Labor erbaut.
Am Rande der Unterzeichnung informierten sich Ministerpräsidentin und Wirtschaftsminister über die konkrete Zusammenarbeit der beiden Vertragspartner. In dem Gespräch wurde einmal mehr deutlich, dass sich für Thüringen gerade in den Bereichen Hochtechnologie und Maschinenbau gute Ansätze für weitere Kooperationsprojekte ergeben. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht zeigte sich beeindruckt von dem internationalen Engagement des Eichsfelder Familienunternehmens. Mit seinen 150 Mitarbeitern sei es nicht nur europa-, sondern weltweit tätig und stehe exemplarisch für viele andere Mittelständler aus Thüringen, die mit ihren Produkten erfolgreich am internationalen Markt seien. „Wir sagen es gern: ‚Dreilings‘ gibt es viele in Thüringen. Und doch, wir brauchen noch mehr Unternehmer wie Sie“, so Lieberknecht.
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- Führung durch das Zelinskij Institut für organische Chemie durch Direktor Prof. Michail P. Jegorow (l.), in dem Institut hat Analytik Jena AG, hier mit dem Vorstandsvorsitzenden Klaus Berka (r.), ein neues Labor erbaut. Christine Lieberknecht und Matthias Machnig eröffnen das Labor mit.
Den nächsten Termin hatten Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Minister Matthias Machnig bei der Staatsholding ROSKOSMOS. Nach einem Gespräch mit dem stellvertretenden Generaldirektor, S. W. Saveljew, wurden in ihrem Beisein drei Kooperationsvereinbarungen der Jena-Optronik GmbH mit russischen Firmen abgeschlossen.
Zunächst vereinbarten die Jenaer mit JSC ISS-Reshetnev, dem größten russischen Satellitenbauer, die Lieferung von Sternsensoren. Über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren sollen bis zu 10 Satelliten pro Jahr mit je zwei bis drei Sternsensoren ausgestattet werden.
Die zweite Kooperationsvereinbarung mit VNIIEM Corporation JSC, einem Hersteller von Systemen für Wettersatelliten und zur Erdfernbeobachtung, sieht vor, Wetter- und Erdfernbeobachtungssystemen in Russland gemeinsam zu entwickeln und zu produzieren, Testflüge zu organisieren sowie das zukunftsträchtige System „multispektrales Radiometer METimage“ für meteorologische Einrichtungen serienmäßig zu nutzen.
Schließlich wurde eine Zusammenarbeit mit Scientific and Production Enterprise GEOFIZIKA-Cosmos, dem bedeutendsten russischen Hersteller von opto-elektronischen Komponenten für die Beobachtung von Stern-, Erd und Sonnensystemen sowie für Medizintechnik vereinbart. Ziel ist eine langfristige Kooperation bei der Entwicklung und Produktion optischer Instrumente zur Erdfernbeobachtung, die Organisation von Testflügen zur Erprobung dieser Systeme sowie deren serienmäßige Nutzung, was gegenwärtig beim europäischen System.Eumetsat in Erprobung ist.
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- Die Ausstellung "Ballett und Oper der Ältesten Volkstedter Porzellanmanufaktur" wurde durch Ministerpräsidentin Lieberknecht eröffnet.
Gegen Mittag begab sich die Delegation in die Moskauer Akademie der Wissenschaften, wo im Zelninskij-Institut für Organische Chemie ein Competence Center der Analytik Jena AG eröffnet wurde.
Kompetenzzentren der Analytik Jena AG finden sich mittlerweile weltweit, so in China, Großbritannien, Korea, Indien, Japan, Österreich oder Vietnam. Das letzte entstand im Mai dieses Jahres in Dubai.
Der russische Markt ist für die Analytik Jena GmbH nach eigenen Aussagen seit Jahren schon ein wichtiger Partner. Dabei koordiniert die Firma „Interlab“ die Kontakte der Analytik Jena in Russland und stellt Beziehungen zu anderen russischen Unternehmen her. In dem neu eröffneten Kompetenzzentrum in Moskau geht es künftig darum, die organische Chemie als wissenschaftliche Disziplin weiterzuentwickeln.
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- Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht nimmt an eine Führung durch das berühmte Bolschoi Theater teil.
Russlandreise der Ministerpräsidentin - Tag 1