07.01.2013 08:48 Uhr

Heiter bis tödlich - „Akte Ex“ - spielt in Weimar

Links ist der lächelnde Oliver Frankck in einer braunen Lederjacke zu sehen, neben ihm läuft die missmutig blickende Rita Feldmeier.
Mord am Weinberg: Kommissar Lukas Hundt (Oliver Frankck, l.) bringt Elli (Rita Feldmeier, r.) mit seinen Fragen nach ihrem Alibi in Verlegenheit. Foto: ARD/ Anke Neugebauer

Mit „Akte Ex“ und einem „Mord am Weinberg“ startet das Erste am Dienstag (25. September, 18.50 Uhr) die zweite Folge einer neuen Kriminalgeschichte, die in der Klassikerstadt Weimar spielt. Der aufgekratzte Winzer Schörger behauptet im Polizei-Kommissariat ungeheuerliches: Katzers Mutter Elli soll einen Mord begangen haben. Am Tatort finden Kristina Katzer und ihr Kollege Lukas Hundt jedoch keinen Toten oder Ermordeten. Lediglich auf Schörgers Weinberg sind alle Rebstöcke vernichtet. Katzers Mutter – ebenfalls Winzerin – soll aus Neid die Rebstöcke vernichtet haben, behauptet Schörger. Doch der Konkurrenzkampf gerät bald in Vergessenheit, stolpert doch Kommissar Hundt tatsächlich über die Leiche eines toten Hilfsarbeiters.
Dass Kommissarin Kristin Katzer ( Isabell Gerschke) gemeinsam mit ihrem Ex Lukas Hundt (Oliver Franck) an der Ilm ermittelt, kann im Vorabendprogramm der ARD „Heiter bis tödlich“ werden.
 

In einer Küche präsentiert die Kommissarin der Verdächtigen eine Gartenschere in einem Plastikbeutel für Beweismittel.
Kristina Katzer (Isabell Gerschke, r.) hat im Weinberg des Winzers Schörger die Rebschere ihrer Mutter Elli (Rita Feldmeier, l.) gefunden. Foto: ARD/Anke Neugebauer

Mit der zweiten von acht Folgen ist „Akte Ex“ künftig immer dienstags ab 18.50 Uhr im Ersten zu erleben. Unterhaltsame und spannende Begebenheiten sind in den Folgen vorprogrammiert, denn Hundt – Katzers alte Jugendliebe und Vater ihrer Tochter, was keiner wissen darf, vor allem nicht Katzer – wird von Berlin nach Weimar quasi in die Provinz strafversetzt. Das ungleiche Pärchen empfindet mehr Ab- als Zuneigung füreinander und die Chemie zwischen beiden scheint nicht zu stimmen. Das verspüren auch Revierleiter Ottner (Michael Greiling), Sekretärin Yvette (Sarah Alles) und sogar Kristinas Mutter Elli (Rita Feldmeier). Ob sich Katzer und Hundt bei ihren Ermittlungen näher kommen oder ob alles so wie zwischen Hund und Katze bleibt, bleibt wohl die spannendste Frage bei „Akte Ex“.

Die beiden Kommisaare blicken überrascht als der Pathologe ihnen die Todesursache schildert.
Kommissarin Kristina Katzer (Isabell Gerschke, l.) und ihr Kollege Lukas Hundt (Oliver Franck, M.) werden vom Pathologen Dr. Leo Sturm (Tobias Schenke, r.) über die Todesursache des ermordeten Hilfsarbeiters informiert. Foto: ARD/ Anke Neugebauer

Weimar war schon immer ein gutes Pflaster für Kriminalgeschichten und Räuberpistolen. Selbst die Klassiker hatten ihre Freude daran. So stammt aus Schillers Feder der Kriminalbericht „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“ und selbst Goethe verewigte den an Straßen und Wegen lauernden Raubritter „Götz von Berlichingen“ und ganz zu schweigen von seinem Schwager Christian August Vulpius, der setzte dem legendären Räuberhauptmann „Rinaldo Rinaldini“ ein literarisches Denkmal.