07.01.2013 08:48 Uhr

23. Deutsch-Polnische Regierungsgespräche zieht positive Bilanz in Erfurt.

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Die Teilnehmer der 23. Deutsch-Polnischen Regierungsgespräche tagten im Barocksaal der Thüringer Staatskanzlei.

Mit aktuellen Themen beschäftigten sich vier Arbeitskreise währen der Deutsch-Ponischen Regierungsgespräche in Erfurt. Auf der Tagesordnung standen unter anderem der Ausbau des Bahnverkehrs, die Verbesserung der Zusammenarbeit in den grenznahen Gebieten und die Bildungspolitik. Die Konferenzteilnehmer blickten zurück auf 20 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit beider Länder und würdigten die Unterzeichnung des Vertrags zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit als einen Meilenstein zur Verwirklichung des vereinten Europas.

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Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht begrüßte die Teilnehmer der 23. Deutsch-Polnischen Regierungsgespräche im Barocksaal der Thüringer Staatskanzlei

Die Beziehungen beider Länder nehmen einen dynamischen Verlauf und sind beispielhaft für die bilaterale Zusammenarbeit. Thüringens Europaministerin Marion Walsmann verwies während des Empfangs für die konferenzteilnehmer darauf, das Thüringen 50 Schulpartnerschaften nach Polen unterhält. An Thüringer Universitäten und Hochschulen studieren 80 Studenten aus Polen. Die Partnerschaft mit Kleinpolen ist nach den Worten der Ministerin ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit zweier europäischer Regionen.