07.01.2013 08:54 Uhr

„Akte Ex“ - Heiter bis tödlich in Weimar

Isabell Gerschke und Oliver Franck stehen vor dem Goethe und Schiller Denkmal in Weimar und blicken skeptisch in die Ferne.
Als Kommissarin Kristina Katzer (Isabell Gerschke, l.) aus dem Urlaub zurückkommt, muss sie mit einem neuen Kollegen zusammenraufen: dem smarten Kommissar Lukas Hundt (Oliver Franck, r.), Ex-Affäre und Vater ihrer 13-jährigen Tochter Jule. Dass Hundt Jules Vater ist, weiß allerdings niemand - und schon gar nicht er selbst. Foto: ARD/Andreas Wünschirs

Mit „Akte Ex“ startet das Erste am Dienstag (18. September) eine neue Kriminalgeschichte und die Klassikerstadt Weimar wird zum Tatort und Schauplatz kriminalistischer Ermittlungen erhoben. Dass Kommissarin Kristin Katzer ( Isabell Gerschke) gemeinsam mit ihrem Ex Lukas Hundt (Oliver Franck) an der Ilm ermittelt, kann im Vorabendprogramm der ARD „Heiter bis tödlich“ werden. Die erste Folge heißt dann auch: „Endlich Prinzessin“. Am Mittwoch (19. September) starten ebenfalls im Ersten „Hubert und Staller“ bereits mit der zweiten Staffel, ehe am Donnerstag (20. September) mit „Fuchs und Gans“ ebenfalls Neue ermitteln.

Links die beiden Kommissare rechts zwei Mädchen in Ballkleidern mit fragenden Gesicht.
Kommissarin Kristina Katzer (Isabell Gerschke, l.) und ihr neuer Kollege Lukas Hundt (Oliver Franck, 2.v.l.) müssen den Mord an Juwelier Beneke aufklären. Doch erst eine Freundin (Lena Schneidewind, r.) von Katzers Tochter Jule (Anna Krajci, 2.v.r.) bringt die beiden auf die richtige Spur. Foto: ARD/Anke Neugebauer

Mit acht Folgen ist „Akte Ex“ ab dem 18. September immer 18.50 Uhr im Ersten zu erleben. Unterhaltsame und spannende Begebenheiten sind in den Folgen vorprogrammiert, denn Hundt – Katzers alte Jugendliebe und Vater ihrer Tochter, was keiner wissen darf, vor allem nicht Katzer – wird von Berlin nach Weimar quasi in die Provinz strafversetzt. Das ungleiche Pärchen empfindet mehr Ab- als Zuneigung füreinander und die Chemie zwischen beiden scheint nicht zu stimmen. Das verspüren auch Revierleiter Ottner (Michael Greiling), Sekretärin Yvette (Sarah Alles) und sogar Kristinas Mutter Elli (Rita Feldmeier). Ob sich Katzer und Hundt bei ihren Ermittlungen näher kommen oder ob alles so wie zwischen Hund und Katze bleibt, bleibt wohl die spannendste Frage bei „Akte Ex“.

Großmutter, Mutter und Tochter lächeln in die Kamera und stehen in einem grünen Garten, im Hintergrund steht abseits ein Mann in Lederjacke.
Kommissarin Kristina Katzer (Isabell Gerschke, l.) lebt mit ihrer 13-jährigen Tochter Jule (Anna Krajci, M.) bei ihrer Mutter Elli Katzer (Rita Feldmeier, r.) auf einem idyllischen Weingut. Dass ihr neuer Kollege Lukas Hundt (Oliver Franck, im HG) Jules Vater ist, weiß allerdings niemand - und schon gar nicht er selbst. Foto: ARD/Andreas Wünschirs

Weimar war schon immer ein gutes Pflaster für Kriminalgeschichten und Räuberpistolen. Selbst die Klassiker hatten ihre Freude daran. So stammt aus Schillers Feder der Kriminalbericht „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“ und selbst Goethe verewigte den an Straßen und Wegen lauernden Raubritter „Götz von Berlichingen“ und ganz zu schweigen von seinem Schwager Christian August Vulpius, der setzte dem legendären Räuberhauptmann „Rinaldo Rinaldini“ ein literarisches Denkmal.