07.01.2013 08:44 Uhr

Zehnter Tag der Thüringen-Tour International, 30. August 2012

Ein ca. 6 Meter hoher LKW fährt auf den Betrachter zu, im Führerhaus sitz ein Fahrer und Frau Ministerpräsidentin Lieberknecht.
Bell Equipment GmbH Werk Eisenach-Großenlupnitz ist der einzige Standort eines südafrikanischen Baumaschinen-Herstellers im Ausland.

 Der zehnte Tag der Thüringen Tour International begann mit dem Besuch des Unternehmens Bell Equipment in Eisenach.
„Uns wurde die Internationalität in die Wiege gelegt: Als weltweit einziger ausländischer Produktionsstandort eines südafrikanischen Baumaschinen-Herstellers liefern wir unsere schweren Muldenkipper seit 2003 von Eisenach nach ganz Europa und in wichtige Märkte auf der gesamten Nordhalbkugel“, so André Krings, Geschäftsführer der Bell Equipment Deutschland GmbH und Werksleiter Bell-Muldenkipperwerk Eisenach zum internationalen Engagement des Unternehmens. Die Grundkomponenten der Bell-Muldenkipper wie Rahmen oder Fahrwerke werden in Containern aus Südafrika nach Eisenach geliefert, wo die Aggregate (wie Motoren oder Hydraulik) deutscher und europäischer Herstellern montiert werden. Insgesamt werden von Thüringen aus sechs Modellreihen nach ganz Europa, den mittleren Osten und Asien geliefert. Das Werk am Kindl verlassen im Monat durchschnittlich 30 Fahrzeuge.

 

Mehr Infos zum Unternehmen: http://www.bellequipment.de/de/eisenach.html
 

Frau Ministerpräsidentin Lieberknecht steht in einer Personengruppe und lässt sich per Kopfhörer die Erläuterungen des Boschmitarbeiters übersetzen.
Thüringen Internaional: Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht beim Besuch der Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH im Gespräch mit Mitarbeiter Humberto Pineda Espinosa (Mexiko).

Die zweite Visite der Ministerpräsidentin galt der Firma Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH. Die Bosch-Gruppe ist weltweit in den Bereichen Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgüter und Gebäudetechnik tätig. Die Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH fertigt mit rund 1.700 Mitarbeitern elektronische Komponenten für Sicherheits- und Einspritzsysteme mit dem Schwerpunkt Sensorik. Darüber hinaus ist Bosch Eisenach das Leitwerk für die Sensorikfertigung im weltweiten Fertigungsverbund. „Die Produkte die wir produzieren wirken alle unscheinbar aber ohne diese Teile würde z.B. kein ABS- System funktionieren und damit wäre die Sicherheit im Straßenverkehr erheblich gefährdet“, so Geschäftsführer und Werkleiter Dr. Uwe Schweigert.

Mehr Infos zum Unternehmen: http://www.bosch.de
 

Ein großer roter Bagger der mit einem Spezialaufsatz eine Mauer zertrümmert.
Auf dem Besuchsprogramm der Ministerpräsidentin stand auch der robuste Einsatz einer Baggerbaufräse, die welltweit gefragt sind.

erkat entwickelt, produziert und vertreibt hydraulisch angetriebene Baggeranbaufräsen. 1999 begann die Firma als Einmannbetrieb. Heute kann das Unternehmen Büros in Peking, Indien, Qatar und Moskau vorweisen, exportiert in ca. 60 Länder ihre Produkte und ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Anbaufräsen. „Wir fräsen die Welt", so die Worte von Geschäftsführer Klaus Ertmer. „Wir sind Stammgäste auf den wichtigsten internationalen Messen in Europa, Asien, Nord- und Südamerika, dem mittleren Osten und Afrika. Mit unseren Produkten sind wir mit einem Marktanteil von ca. 60% weltweiter Marktführer“, so der Geschäftsführer Ertmer.

Mehr Infos zum Unternehmen: http://www.erkat.de/
 

Sechs Lehrlinge stehen an einem runden Arbeitstisch und bearbeiten Metall.
Sandvik Tooling Supply in Schmalkalden setzt auf Fachkräfte und bildet in den Bereichen Schneidwerkzeuge für die Metallzerspanung Azubis aus. Foto: Sandvik Tooling Supply

Danach wurde die Sandvik Tooling Supply Schmalkalden besucht. Dieses Werk ist eine Zweigniederlassung der Sandvik Tooling Deutschland GmbH mit Sitz in Düsseldorf und ein Produktionsstandort des weltweit tätigen Sandvik Konzerns in Schweden. Das Unternehmen in Thüringen mit seinen 226 Mitarbeitern fertigt ein umfassendes Sortiment an Schneidwerkzeugen für die Metallzerspanung, die weltweit verkauft werden. Pro Jahr verlassen 270.000 Teile das Werk. Dazu Geschäftsführer Siegmar Reumschüssel: „Unsere Spezialität sind Sonderwerkzeuge nach Kundenwunsch, die speziell für Kunden aus dem Maschinenbau, der Automobilindustrie, dem Flugzeugbau, der Windanlagenhersteller usw. konstruiert und produziert werden. Schmalkalden hat sich inzwischen zur größten Fertigungseinheit für Sonderwerkzeuge unter allen Sandvik-Firmen weltweit entwickelt.“

Mehr Infos zum Unternehmen: http://www2.sandvik.com
 

Drei Herren in Anzügen, ein Mann im Arbeitskleidung und Ministerpräsidentin Lieberknecht lächeln in die Kamera.

Den Abschluss am zehnten Tourtag bildete die Visite beim Unternehmen MIWE. Dieses Unternehmen wurde 1919 gegründet Jahren und beschäftigt heute am Produktionsstandort Meiningen 140 Mitarbeiter. mehr als 700 MitarbeiterGeschäftsführerin Sabine Michaela Wenz von MIWE Bäckereianlagen sagte im Vorfeld des Besuches: „Backkompetenz hat viele Gesichter. Deshalb bietet MIWE für das gesamte backende Gewerbe perfekt integrierte Systemlösungen. Denn übergreifende Prozesszusammenhänge mit den unterschiedlichsten Stellgrößen existieren bei all unseren Kunden, egal ob im Laden oder in der Produktion. Darum gilt: MIWE macht das Backen einfacher“.

Mehr Infos zum Unternehmen: http://www.miwe.de
 

zum neunten Tag der Thüringen Tour International:

 

O-Ton von Herrn Volker Stuhldreier, Mitglied der Geschäftsleitung, von der Firma MIWE Meiningen GmbH.

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© Anke Schmidt Kraska