Ministerin Walsmann überreicht Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an Jürgen Götze und Peter Bock
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Jürgen Götze aus Erfurt hat die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für seinen jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz vor allem als Vorsitzender der 1. Erfurter Herzsportgruppe erhalten. Der Verein unterstützt Frauen und Männer aller Altersklassen, die eine Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems haben. Der Verein hat, insbesondere auch durch Jürgen Götzes tatkräftiges Engagement, das Qualitätssiegel „Sport pro Gesundheit“ erhalten. Jürgen Götze führt nicht nur die Vereinsgeschäfte, sondern übernimmt auch Gesundheits-Beratungen und kümmert sich um die Gewinnung von Übungsleitern, die Nutzung sportlicher Einrichtungen, die Korrespondenz mit Fachleuten sowie den ständigen Kontakt zum Vereinsarzt und der kardiologischen Abteilung im HELIOS Klinikum.
Ministerin Walsmann betonte in ihrer Rede, Götze habe sich in den letzten Jahrzehnten „wie kaum ein anderer“ Erfurter für die Herzgesundheit seiner Mitbürgerinnen und Mitbürger eingesetzt. Als Götze in den frühen 70ern mit seiner Arbeit begonnen habe, war die Idee, dass Bewegung und eben nicht Stilllegung der Weg zu einem leistungsfähigeren Herzen sei, noch eine Innovation. Bei Götzes Arbeit waren aber, neben Engagement und Organisationstalent, immer nicht nur die praktische Umsetzung von Innovationen im Gesundheitsbereich gefragt, sondern auch „zwischenmenschliches Gespür“ und „starke Nerven“, sowie ein „offenes Ohr“. Alle diese Dinge, so Ministerin Walsmann, vereine Götze in seiner Arbeit. Die Ministerin ehrte Götze deshalb mit den Worten: „Die 1. Erfurter Herzsportgruppe lebt mit und durch Ihr außerordentliches ehrenamtliches und dauerhaftes Engagement.“
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Peter Bock, seit vielen Jahren in Eisenach zu Hause, wurde das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für sein herausragendes bürgerschaftliches Engagement im sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Bereich verliehen. Schon wenige Tage nach der Deutschen Einheit 1990 hatte Bock die Leitung der Sparkasse in Eisenach übernommen und maßgeblich an der Fusion im Jahr 1996 mit der Sparkasse in Bad Salzungen zur Wartburg-Sparkasse und deren Wandlung in ein modernes Dienstleistungsunternehmen mitgewirkt. Ministerin Walsmann: Peter Bock sei „ein Mann der Stunde, der die Herausforderung nicht nur annahm, sondern bewältigte“. Zu Bocks zahlreichen weiteren Verdiensten zählen unter anderem auch seine Tätigkeit als Schatzmeister im ehrenamtlich tätigen Vorstand des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Eisenach e. V., sein Engagement im Rotary Club Eisenach oder seine ehrenamtliche Mitarbeit im Programmbeirat der Point Alpha Stiftung.
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Weitere Verdienste hat sich Peter Bock erworben als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Eisenacher Versorgungs-Betriebe GmbH, als Mitglied des Aufsichtsrates in der Sportbad Eisenach GmbH oder über viele Jahre als Mitglied des Aufsichtsrates für den Eisenacher Handballverein THSV. Ferner unterstützt er privat wie beruflich die Sanierung der Eisenacher Wandelhalle wie auch immer wieder mit kleineren oder größeren Spenden die Realisierung städtischer Kultur- und Sozialprojekte, z. B. den Kindertreff Eisenach Nord oder das Museum Automobile Welt Eisenach.
Bock habe nicht immer nur in seinen beruflichen Projekten, sondern gerade auch in seinen vielfältigen Sozial- und Kulturprojekten „Fingerspitzengefühl“ bewiesen und diese zum Erfolg geführt. Bocks Bereitschaft, sich für seine Mitmenschen, sei es in Eisenach, in Thüringen oder auch für Bedürftige im Ausland einzusetzen, sei „außergewöhnlich“.