Mehr Tempo bei Energiewende
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- Thüringen spielt eine Vorreiterrolle bei der Energiewende, zahlreiche Firmen, die erneuerbare Energien erzeugen, haben sich im Freistaat angesiedelt.
Anlässlich des Antrittsbesuchs von Bundesumweltminister Peter Altmaier in Thüringen forderte Lieberknecht von der Bundesregierung einen Plan zur Energiewende. Nach den Worten der Ministerpräsidentin spiele Thüringen auf Grund seiner geografischen Lage im Herzen Deutschlands und in der Mitte Europas eine tragende Rolle. Thüringen hat ehrgeizige Ziele: Bis 2020 sollen 45 Prozent des Nettostromverbrauchs sowie 35 Prozent des Primärenergiebedarfs aus erneuerbaren Energien geschöpft werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden 24 Prozent des Stromes aus erneuerbaren Energien gewonnen
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- Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Bundesumweltminister Peter Altmaier während der Medienkonferenz im Bürgersaal der Thüringer Staatskanzlei.
Auf dem Besuchsprogramm stehen eine Visite bei der Agrargenossenschaft Griesheim, bei dem Solarzellenhersteller Masdar PV, bei Bosch Solar Energy sowie der Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich.
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- Der Freistaat unterstützt durch Förderprogramme und intensive Beratung den Weg zu einem Ausbau einer dezentralen Energieversorgung in den ländlichen Regionen, deshalb versorgen sich bereits zahlreiche Dörfer mit Strom und Wärme aus Biomasse.
Die Ministerpräsidentin will die Umsetzung der Energiewende zu einem Hauptthema der Ministerpräsidentenkonferenz ab dem 1. Oktober 2012 bis 2013 machen. Während dieser Zeit übernimmt Thüringen den Vorsitz der Konferenz der Länderchefinnen und Länderchefs.