07.01.2013 08:41 Uhr

Fachkräftenachwuchs aus Osteuropa

Ca. 50 junge Ungarn posieren für ein Gruppenfoto in der Mitte stehen Frau Ministerin Walsmann, Frau Ministerpräsidentin Lieberknecht und Minister Christoph Matschie.
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht empfing rund 40 Jugendliche aus Ungarn und Tschechien, die im Herbst eine Ausbildung in Thüringen aufnehmen.

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht begrüßte Jugendliche aus Ungarn und Tschechien in der Thüringer Staatskanzlei.

Die Jugendlichen werden ab Oktober im Freistaat eine Ausbildung aufnehmen. Aus diesem Grund besuchten sie ein Sprachcamp in Thüringen.

Nach den Worten von IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser wirbt die IHK Erfurt seit 2011 gezielt in osteuropäischen Ländern für eine Ausbildung in Thüringen, denn aufgrund der rückläufigen Zahl an deutschen Bewerbern besteht die Gefahr, dass ein Drittel der angebotenen Ausbildungsplätze unbesetzt bleibt.

Das von der IHK initiierte Projekt sei das größte seiner Art in Ostdeutschland. „Insgesamt zwölf Unternehmen beteiligen sich aktuell am Projekt und finanzieren Praktikums- und Ausbildungsplätze“, erklärt der IHK-Chef. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Kammer ein Pilotverfahren mit 15 Jugendlichen aus Ungarn gestartet.

Auf dem Exkursions-Programm der Jugendlichen standen auch ein Rundgang durch die historische Altstadt von Erfurt und ein Besuch im Erfurter Zoo.