Deutsche Stiftungen suchen in Erfurt nachhaltige Lösungen
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Von 20. bis 22. Juni findet der Deutsche Stiftungstag in Erfurt statt. Er ist der größte europaweite Kongress zur Vernetzung und zum Austausch von Stiftungen und Gästen aus Wirtschaft, Medien und Verwaltung. Gleichzeitig soll er den Stiftungsgedanken in die Öffentlichkeit tragen. Das Motto lautet in diesem Jahr „Mit langem Atem – Stiftungen entwickeln nachhaltige Lösungen“. Zu rund 90 Veranstaltungen werden ca. 1600 Teilnehmer in der Thüringer Landeshauptstadt erwartet.
Stiftungen sind Organisationen, die mit Hilfe finanzieller Mittel von Stiftern festgelegte, gemeinnützige Zwecke verfolgen. Die meisten Stiftungen werden als Stiftungen des bürgerlichen Rechts errichtet. In Deutschland gibt es aktuell ca. 19.000 Stiftungen des bürgerlichen Rechts, wovon sich ca. 250 in Thüringen befinden.
Bereits im Vorfeld lobte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht die Arbeit der Stiftungen als wichtigen Beitrag für das Gemeinwohl: „Die aufrichtige und ehrbare Haltung der Gesellschaft etwas zurück geben zu wollen, ist der Kern des Stiftungshandelns. Sowohl ehrenamtliche Helfer als auch die Stifter selbst stehen für diesen großartigen Gedanken in besonderer Weise“, sagte die Ministerpräsidentin.
Der Deutsche Stiftungstag gastiert noch bis Freitag in Erfurt. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht wird am Mittwoch, den 20. Juni, bei der Eröffnung in der Messe Erfurt ein Grußwort an die Teilnehmer richten. Ebenso wird die Ministerpräsidentin am Donnerstag, den 21. Juni, beim „Dialog der Stiftungen“ auf dem Erfurter Wenigemarkt zu Gast sein.