Zukunft braucht Heimat – Ministerpräsidentin Lieberknecht beim 15-jährigen Jubiläum der Volkskundlichen Beratungs- und Dokumentationsstelle für Thüringen
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- Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht bei ihrem Grußwort zur 15-Jahr-Feier der Volkskundlichen Beratungs- und Dokumentationsstelle für Thüringen
Erfurt. Am 19. Juni feierte die Volkskundliche Beratungs- und Dokumentationsstelle für Thüringen ihr 15-jähriges Jubiläum. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht lobte die Stelle und ihre Beratungsfunktion für Vereine, Institutionen und Heimatfreunde als wichtigen Beitrag zur Heimatkunde.
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- Die Direktorin des Museums, Frau Dr. Martina Moritz, überreicht der Ministerpräsidentin ein Buchgeschenk.
Die Volkskundliche Beratungs- und Dokumentationsstelle für Thüringen wurde im Jahr 1997 im Museum für Thüringer Volkskunde mit Unterstützung des Thüringer Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie der Stadt Erfurt eingerichtet. Sie bietet allen volks- und heimatkundlich Interessierten eine Anlaufstelle und gibt Impulse für die volkskundliche Forschung und Arbeit im Freistaat Thüringen.
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- Die Ministerpräsidentin eröffnet gemeinsam mit der Fotokünstlerin Anna-Lena Thamm die Ausstellung „Hand-Werte“.
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht würdigte die Beratungsstelle als Impulsgeber für .Heimatbewusstsein. „Heimat und Identität haben in Zeiten von Beschleunigung und Globalisierung eine tiefere Bedeutung. Im Angesicht der Angleichung der Lebensweisen der Menschen und der optischen Austauschbarkeit der großen Städte spüren wir das Bedürfnis nach Unterscheidbarkeit“, sagte die Ministerpräsidentin. Gleichzeitig machte sie deutlich, dass Heimatverbundenheit und Aufgeschlossenheit gegenüber dem Fremdem zusammengehören. „Wir brauchen beides: Herzlichkeit und Offenheit im Umgang mit anderen Kulturen und das Wissen um die Prägung durch die eigene Heimat“, so Lieberknecht.
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- So sieht die Glasbläserwerkstatt in der Dauerausstellung des Museums aus.
Im Anschluss eröffnete die Ministerpräsidentin im Volkskundemuseum Erfurt die Kabinettsausstellung „Hand-Werte“. Sie zeigt Bilder der Fotokünstlerin Anna-Lena Thamm, die in ihren spektakulären Aufnahmen 15 traditionelle Handwerksberufe dokumentiert. Die Besucher können einen Eindruck der Arbeit eines Büchsenmachers, Medailleurs oder Senfmüllers erhalten. Die Ministerpräsidentin zeigte sich von der Arbeit der Absolventin der Bauhaus-Universität Weimar beeindruckt. „Diese Ausstellung ist eine hoch-interessante Darstellung seltener und leider auch aussterbender Berufe. Sie vermittelt einen spannenden Einblick in ein wertvolles Stück Kulturgeschichte“, so Lieberknecht.
Weiterführende Informationen finden Sie auf:
der Seite der
Künstlerin
der Seite des
Volkskundemuseums