07.01.2013 08:51 Uhr

„Wie frei ist der Christ in der Politik?“ – Vortrag von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Frau Ministerpräsidentin Lieberknecht an einem Rednerpult.

Christen und die Politik – zu diesem Thema hat Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht am 12. Juni 2012 eine Gastvorlesung an der Friedrich-Schiller-Universität gehalten und die besondere Bedeutung christlicher Werte in der politischen Arbeit betont. Vor Studierenden, Theologen und weiteren Gästen sagte sie, erst ihr christlicher Glaube ermögliche es ihr, in aller Freiheit Politik zu gestalten. Darüber hinaus mahnte sie zu einem respektvollen Umgang miteinander, auch mit dem politischen Gegner. „Die unantastbare Würde des Menschen ist dabei der wichtigste Ausgangspunkt.“

Frau Ministerpräsidentin Lieberknecht sitzt in einer Aula links und rechts von ihr sitzen Bürger, alle lächeln in die Kamera.

Ferner plädierte die Regierungschefin für eine Modernisierung mit Menschlichkeit in einer globalisierten Welt. Dabei gelte es, Grundsätze wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität immer wieder neu zu übersetzen. „So bedeutet Gerechtigkeit für mich, all jene zu unterstützen, die ihre Interessen nicht selbst vertreten können.“