Nächtliche Kulturstreifzüge
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- „Nachts sind alle Fragen schlau“ – unter diesem Motto steht das „Unbekannte“ im Mittelpunkt der langen Museumsnacht. Foto: Stadtverwaltung Erfurt
„Nachts sind alle Fragen schlau“ – mit diesem Motto laden die Städte Erfurt, Weimar und Jena zur langen Museumsnacht. Die Landeshauptstadt und die Lichterstadt Jena wollen am Freitag die Besucher bis Mitternacht in ihre Museen locken. In Weimar haben die Kulturtempel am Samstag bis tief in die Nacht geöffnet.
Das „Unbekannte“ steht in diesem Jahr im Mittelpunkt der langen Museumsnacht und es gibt viel zu entdecken. Allein in Erfurt präsentieren 29 Stationen aus den Bereichen Kunst und Geschichte, Zeitgenössische Kunst sowie Natur und Technik alles, was die Landeshauptstadt museal zu bieten hat.
Foto 012 jpg Bildtext: Galerien und Kunsthäuser laden auch in diesem Jahr zur langen Museumsnacht. Foto: Stadtverwaltung Erfurt
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- Galerien und Kunsthäuser laden auch in diesem Jahr zur langen Museumsnacht. Foto: Stadtverwaltung Erfurt
Nach 130 Stufen haben die Museumsfreunde vom Turm der Barfüßerkirche einen wunderbaren Überblick über das Panorama der Stadt und können die Besucherströme von und in die Erfurter Museen genau beobachten. Das Angermuseum lockt mit seinen Kunstschätzen ebenso wie das Haus Dacheröden oder die Alte Synagoge. Im Museum für Völkerkunde geht es mit Betrachtungen zur Hochzeit um den schönsten Tag im Leben.
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- Goethes Wohnhaus am Weimarer Frauenplan ist in der langen Museumsnacht ein Besuchermagnet. Foto: Klassikstiftung Weimar
In Jena laden ebenfalls am Freitag die Museen die Besucher zu Besichtigungen und Performances ein. Im Romantikerhaus gibt es literarisch-musikalische Wechselspiele. Mumien und Einblicke in die Antikensammlung stehen bei der Universität im Mittelpunkt des Unbekannten.
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- Im Bauhausmuseum gibt es eine „neue Welt für Kinder“ zu entdecken. Foto: Klassikstiftung Weimar