Thüringen ist ein Land der Ideen
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- Thüringen ist ein Land der Ideen, erklärte Ministerin Marion Walsmann während ihres Rundgangs beim Finale des Projektes "Jugend forscht" in Erfurt. Foto: Candy Welz
Ministerin Marion Walsmann besuchte das Finale des Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ in Erfurt und ist bei den Thüringer Projekte tief beeindruckt von der Umsetzung theoretischen Wissens in sinnvolle praktische Anwendungen.
„Die Thüringer ‚Jugend forscht’-Projekte belegen in eindrucksvoller Weise, dass der Freistaat ein Land der Ideen ist“, erklärte Thüringens Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefin der Staatskanzlei Marion Walsmann heute in Erfurt während eines Rundgangs beim Finale des Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“. „Die 18 Thüringer Teilnehmer stehen mit ihren sieben Projekten beispielhaft für den Erfolg des Thüringer Bildungssystems, das nicht ohne Grund bei allen nationalen Vergleichen regelmäßig Spitzenplätze belegt, betonte die Ministerin. Alle Thüringer Finalisten seien mit hochinteressanten Forschungsvorhaben aus den vorherigen Regionalwettbewerben hervorgegangen, sei es die Untersuchung der giftigen Auswirkungen von Kunststoffen auf die Leuchtkraft von Bakterien, der Vibrationshandschuh für Taubblinde als Kommunikationshilfsmittel oder die Mini-Biogasanlage, die den Strombedarf eines Einfamilienhauses decken könne. „Unsere Thüringer Teilnehmer setzen mit diesen Projekten ihr theoretisches Wissen in sehr sinnvolle praktische Anwendungen um. Ich drücke den Schülerinnen und Schülern aus Erfurt, Ilmenau, Jena und Ohrdruf die Daumen für ein bestmögliches Abschneiden beim Bundesfinale.“
Walsmann zeigt sich nach dem Rundgang überaus beeindruckt von allen Finalprojekten. Es werde einmal mehr deutlich, dass es dem seit 1965 ausgetragenen Bundeswettbewerb ganz hervorragend gelinge, die Neugier und den Forscherdrang von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu fördern und diese für Natur- und Ingenieurwissenschaften zu begeistern. Das Bundesfinale zeige ebenso, dass „Jugend forscht“ auch eine wertvolle Plattform zur beruflichen Orientierung für die Jugendlichen sei und ihnen das nachhaltige Knüpfen von Kontakten zu Forschern, Unternehmen sowie Bildungs- bzw. Forschungseinrichtungen ermögliche. „Somit leistet ‚Jugend forscht’ gerade im globalen Wettbewerb um wissenschaftliche Spitzenleistungen und beim Thema Fachkräftemangel einen wichtigen Beitrag“, hob Walsmann hervor.
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- Bildung und Forschung sind für Thüringen der Rohstoff von morgen, sagte Ministerin Marion Walsmann auf ihrem Rundgang und zeigte sich erfreut über die praxisnähe der Thüringer Projekte. Foto: Candy Welz
Besonders erfreulich sei es, dass gerade Schüler aus Thüringen seit vielen Jahren und mit vielen spannenden Projekten an diesem Wettbewerb teilnähmen. „Das passt gut zur Wirklichkeit unseres Landes. In allen Regionen unseres Freistaats stehen Forschungslabore und Zukunftswerkstätten. Bildung und Forschung sind für Thüringen der Rohstoff von morgen. Dies ist auch der Maßstab für unsere Bildungspolitik“, hob die Ministerin hervor.
„Mein ganz besonderer Dank gilt den vielen freiwilligen Unterstützern, ohne deren ehrenamtliches Engagement die Durchführung des Wettbewerbs nicht möglich wäre“, erklärte die Ministerin während des Rundgangs.
„Ich danke den Lehrern, Betreuern, Fach- und Hochschullehrern, die gemeinsam mit den jungen Forschern viel Zeit und Mühe in die Fortentwicklung ihrer Projekte investieren. Ebenfalls danke ich den Unternehmen, die durch ihre finanzielle und ideelle Unterstützung einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung leisten.“