Willkommen in Kölleda
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- Finden nach vielen Querelen zueinander – die Managerin und der Pfefferminzbauer in der ARD-Produktion „Willkommen in Kölleda“. Foto: MDR/Anke Neugebauer"
Der Einschaltquotenrenner am 1. Mai war in der ARD die heiter-besinnliche Komödie „Willkommen in Kölleda". Zahlreiche Zuschauer in Kölleda verfolgten vor Ort den Film beim Public Viewing, unter ihnen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht.
Die Filmidee ist so einfach wie erfolgreich. Im Osten, genauer in Thüringen, soll ein Betrieb abgewickelt werden, der nicht mit der Konkurrenz in China mithalten kann. Eine aufstrebende Managerin wird mit der Aufgabe betraut, dies in aller Stille über die Bühne gehen zu lassen. Also muss sie jemanden finden, der ihr hilft und dabei seine Freunde und Kollegen im Stich lässt. Es entwickelt sich eine Zähmung der Widerspenstigen und eine Liebesgeschichte, die über 6,2 Millionen Fernsehzuschauer bundesweit in ihren Bann zog – beste Einschaltqoute zur besten Sendezeit!
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- Finden nach vielen Querelen zueinander – die Managerin und der Pfefferminzbauer in der ARD-Produktion „Willkommen in Kölleda"“. Foto: MDR/Anke Neugebauer"
Das erfreuliche an dem unterhaltsamen Streifen – es gibt viel Thüringen zu sehen. Wenn auch die Stadt Kölleda selbst kaum im Bild ist, so sind doch viele Locations im Kreis Weimarer Land angesiedelt, in Tiefengruben oder Troistedt beispielsweise und Kölleda nicht nur pfefferminztechnisch in aller Munde. Auch die Kräutermühle in Sömmerda und das Erfurter Augustinerkloster waren mehrmals im Film zu sehen.
Wenn auch vieles an der Filmstory bekannt und vertraut erscheint – Pfefferminze zum Beispiel wird im Raum Kölleda schon längst nicht mehr angebaut -, gelingt es den Protagonisten, dem Pfefferminzbauern Simon Vorberg (Francis Fulton-Smith) und der Managerin Carla Schneider (Janina Hartwig), das Publikum in ihren Bann zu ziehen, etwa wenn beim bunten fröhlichen Dorffest von der rührigen Managerin eine Pfefferminzlikörvariation nach der anderen verköstigt wird.
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht war voll des Lobes über die „einmalige Werbung für Thüringen wegen der sehr bildintensiven sommerlichen und farbenfrohen Landschaftsaufnahmen. Solche Bilder bleiben positiv hängen“, so die Ministerpräsidentin.
Der Freistaat etabliert sich immer mehr als Drehort für Fernsehproduktionen. Beispielhaft zu nennen sind:
- Ab dem Jahr 2013 wird jährlich ein „Tatort“ aus Thüringen im ARD-Programm gesendet.
- Am 11. April starteten in Weimar die Dreharbeiten für die ARD-Vorabendserie „Heiter bis tödlich“. Darin ermitteln die Polizistin Katzer und der aus der Hauptstadt strafversetzte Kommissar Hundt in der Klassikerstadt und bereichern das Land mit der „Akte Ex“ mit einer neuen Thüringer Serie.
- „Familie Dr. Kleits“ begeistert seit Jahren ein Millionenpublikum.
- Im Studiopark KinderMedienZentrum wird seit September 2007 die KiKA-Serie „Schloss Einstein“ produziert. Im März dieses Jahres konnte die 700. Folge gefeiert werden.