07.01.2013 08:39 Uhr

Lieberknecht zu Gesprächen in Kaliningrad

Interessiert verfolgt Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht die Ausführungen des Stellvertretenden Gouverneurs Jewgeni Morosow zur Entwicklung der Region Kaliningrad.
Interessiert verfolgt Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht die Ausführungen des Stellvertretenden Gouverneurs Jewgeni Morosow zur Entwicklung der Region Kaliningrad.

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht führte im russischen Kaliningrad Gespräche mit Vertretern der Regierung und der Duma. An der Gedenkstätte für die 1.200 Gardisten legte sie einen Kranz nieder.

Die Gedenkstätte, wo seit 1960 eine Ewige Flamme brennt, erinnert an die 1.200 gefallenen Soldaten der 11. Gardearmee, die beim Sturm der Roten Armee auf Königsberg gefallen sind.
 

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht legte auf der Gedenkstätte für die 1.200 Gardisten einen Kranz nieder.
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht legte auf der Gedenkstätte für die 1.200 Gardisten einen Kranz nieder.

Im Dom des früheren Königsberg nahm die Ministerpräsidentin an einem Orgelkonzert des Domorganisten Artjom Chatschaturow teil. Am Amtssitz des Gouverneurs führte Lieberknecht ein Gespräch mit dem stellvertretenden Gouverneur Jewgeni Morosow. In der Duma wurde die Ministerpräsidentin von dem 1. stellvertretenden Dumasprecher Sergej Juspin begrüßt.

Zum Abschluss ihres Besuchs in der Kantstadt legte die Regierungschefin auf dem Internationalen Friedhof einen Kranz zur Erinnerung an die Opfer des 2. Weltkrieges nieder. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat im Jahr 2003 für Tausende Opfer des Zweiten Weltkrieges in Kaliningrad (Königsberg) einen Friedhof errichtet. Auf dem Gelände ruhen etwa 3.500 Gefallene Deutsche, eine nicht bekannte Zahl von Bombenopfern und Kriegsgefangene.