07.01.2013 08:57 Uhr

Freistaat Thüringen lud zum Passionskonzert

Der Kammerchor der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und das Franz Liszt Kammerorchester mit Solisten unter der Leitung von Prof. Jürgen Puschbeck führten die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach auf.
Der Kammerchor der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und das Franz Liszt Kammerorchester mit Solisten unter der Leitung von Prof. Jürgen Puschbeck führten die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach auf.

Am 28. März 2012  fand in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin das traditionelle Passionskonzert der Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund statt. Der Kammerchor der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und das Franz Liszt Kammerorchester mit Solisten unter der Leitung von Prof. Jürgen Puschbeck führten die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach auf.

Die Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefin der Staatskanzlei, Marion Walsmann, richtete als Gastgeberin des Abends ein Grußwort an die zahlreichen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Darin warb die Ministerin erneut für das Themenjahr 2012 „Reformation und Musik“, das im vergangenen Oktober feierlich eröffnet wurde.

„Die Musik steht in diesem Jahr aus gutem Grund im Fokus der Lutherdekade: Die Reformation war nicht nur ein epochales historisches kirchengeschichtliches und politisches Ereignis. Es war auch ein bedeutender Meilenstein bei der Neuausrichtung der europäischen Musikkultur“, so Walsmann.

„Beim Weltereignis ‚Reformation’ war die Musik eine zentrale Überbringerin der reformatorischen Botschaft. Weit über die Kirchenräume hinaus prägt die Musik der Reformationszeit bis heute die weltweite Kulturlandschaft. Und bei kaum einem anderen Komponisten klingt der ‚göttliche Funke’ der Musik so klar durch wie bei Johann Sebastian Bach.“
 

Die Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefin der Staatskanzlei, Marion Walsmann während ihres Grußwortes.
Die Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefin der Staatskanzlei, Marion Walsmann während ihres Grußwortes.