07.01.2013 08:40 Uhr

Lieberknecht lädt Bundespräsident Gauck nach Thüringen ein

Bundespräsident Joachim Gauck wurde am 23. März 2012 im Deutschen Bundestag vereidigt. Foto: dapd
Bundespräsident Joachim Gauck wurde am 23. März 2012 im Deutschen Bundestag vereidigt. Foto: dapd

Mit ihrer Gratulation anlässlich seiner Wahl in das höchste Staatsamt spricht die thüringische  Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht  dem neuen Bundespräsidenten Joachim Gauck ihre große Wertschätzung aus – und eine Einladung nach Thüringen.

„Sie genießen große Sympathie in allen Bevölkerungsgruppen und auch ich persönlich schätze Sie sehr. Ich bin mir sicher, dass Sie aufgrund Ihrer Lebens- und Berufserfahrung sowie Ihrer Herkunft, den Bürgerinnen und Bürgern der Bundesrepublik Deutschland ein guter Präsident sein und unser Land auf nationaler und internationaler Ebene souverän und kompetent vertreten werden“, heißt es in dem Schreiben der Ministerpräsidentin.

In seiner Rede im Deutschen Bundestag forderte Bundespräsident Joachim Gauck ein klares Bekenntnis zu Europa. Foto: dapd
In seiner Rede im Deutschen Bundestag forderte Bundespräsident Joachim Gauck ein klares Bekenntnis zu Europa. Foto: dapd

In seiner ersten Rede im Deutschen Bundestag forderte der Bundespräsident ein klares Bekenntnis zu Europa. In Anlehnung an den früheren Bundeskanzler Willy Brandt sagte Gauck: „Wir wollen mehr Europa wagen.“ Klare Worte fand Gauck gegen den Rechtsextremismus: „Euer Hass ist unser  Ansporn. Wir lassen unser Land nicht im Stich. Wir schenken euch auch nicht unsere Angst. Ihr werdet Vergangenheit sein und unsere Demokratie wird leben.“

Weiterführende Informationen

Bundespräsident Joachim Gauck während seiner Vereidigung im Deutschen Bundestag am 23. März 2012. Foto: dapd
Bundespräsident Joachim Gauck während seiner Vereidigung im Deutschen Bundestag am 23. März 2012. Foto: dapd