07.01.2013 08:41 Uhr
Europaministerin Marion Walsmann berichtete auf der Regierungsmedienkonferenz über Ergebnisse ihrer Picardiereise und stellte Details der zweiten Runde des Ideenwettbewerbs ADREAM vor.Am 16. und 17 Februar 2012 besuchte Ministerin Walsmann die Picardie. Höhepunkt der Reise war der Startschuss für den Architektur und Designwettbewerb mit nachwachsenden und ökologischen Materialien „adream 2012“. ( http://www.adream2012.eu ) Einmalig und höchst innovativ ist bei diesem Wettbewerb nicht nur die Verbindung von Architektur und Design mit der Thematik „nachwachsende und ökologische Materialien“, sondern auch die Wettbewerbskooperation zweier Partnerregionen auf europäischer Ebene. Gemeinsam mit dem Präsidenten des Regionalrates der Picardie Claude Gewerc hatte die Ministerin in Amiens den Startschuss für den ADREAM-Wettbewerb gegeben. In diesem Jahr sind Studierende und Berufstätige erneut eingeladen, sich mit kreativen Entwürfen an diesem Wettbewerb zu beteiligen, um das Potential nachwachsender und ökologischer Materialien mit innovativen Anwendungen zu entfalten. Im Vordergrund stehen hierbei die angemessene Verwendung dieser Materialien, soziale und kulturelle Aspekte nachhaltiger Architektur und Produktgestaltung, sowie die Auseinandersetzung mit zukünftiger Produkt- und Baukultur. Die fachliche Betreuung in Thüringen hat Prof. Dr. Heiko Bartels von der Bauhaus Universität Weimar übernommen.
Hinweis: Das Wettbewerbsverfahren ist zweistufig. Bis zum 31. Juli 2012 können die Teilnehmer ihre Entwürfe elektronisch einreichen. Aus diesen Einreichungen wählt eine Jury die Beiträge zur Teilnahme an der Phase II des Wettbewerbs aus. Diese Entwürfe müssen dann bis zum 24. September 2012 konkretisiert werden. Die Jury wird anschließend die Projekte bewerten, die Preisträger ermitteln und Anerkennungen vergeben. Die besten Entwürfe werden mit einem Preisgeld ausgezeichnet. Die gesamte Preissumme beträgt 30.000 € Zusätzlich stehen für den Bau von Prototypen eine Gesamtsumme von 50.000 € zur Verfügung. Die Aufteilung der Preissumme und des Prototypenbudgets erfolgt durch die Jury. Die Preisvergabe wird im November in Erfurt stattfinden.Für erfolgreiche Teilnehmer eröffnen sich durch diesen Wettbewerb auch Kontakte zu wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen. Die Wettbewerbsergebnisse werden in einer Wanderausstellung in Europa gezeigt und in der Fachpresse und im Internet vorgestellt und publiziert.
Weitere Höhepunkte der Picardiereise waren am 17. Februar 2012 die Teilnahme der Ministerin an der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen der TU Ilmenau mit der Université de Technologie de Compiègne (UTC). Mit der Vereinbarung soll die erfolgreich begonnene wissenschaftliche Zusammenarbeit beider Universitäten grundsätzlich geregelt und das Fundament für weitere gemeinsame Forschungs- und Bildungsprojekte geschaffen werden. Ein gemeinsames Projekt betrifft „Intelligente Elektrofahrzeuge“. In Noyon, wo der bedeutende Reformator Johannes Calvin 1509 geboren wurde, erörterte Ministerin Walsmann mit dem Direktor des Calvin-Museums und Vertretern der Stadt und der Region die Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit in der Reformationsdekade zum Lutherjahr 2017.
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