Lieberknecht: Fraunhofer-Institut ist ein Motor der Optikmetropole Jena
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- Lieberknecht: Fraunhofer-Institut ist ein Motor der Optikmetropole Jena
Das Fraunhofer-Institut IOF leistet einen unschätzbaren Beitrag zum Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Thüringen. Es hat einen ganz erheblichen Anteil an der Spitzenstellung der Jenaer Optikforschung. Daran, dass heute die 167 Unternehmen der optischen Industrie in Thüringen über 14.000 Arbeitsplätze mit Zukunft bieten. Daran, dass sich optische Industrie und Forschung im Freistaat trotz Wirtschafts- und Finanzkrise auf steilem Wachstumskurs befinden. Daran, dass heute rund ein Drittel der Thüringer Patente aus der optischen Industrie kommt.“ Das sagte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht heute (15. Februar 2012) auf dem Festakt zum 20jährigen Bestehen des Fraunhofer-Institutes in Jena.
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- Prof. Dr. Andreas Tünnermann, Institutsleiter Frauenhofer IOF und Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht im Gespräch vor dem Neubau des Instituts.
„Die Erfolgsgeschichte ist das Resultat der Dichte und des Miteinanders von Können und Wissen in Jena“, erklärte die Ministerpräsidentin. In der Stadt an der Saale werde exemplarisch sichtbar: Bildung, Wissenschaft und Forschung, das Zusammenspiel von universitärer und außeruniversitärer Forschung, das sind und bleiben die wichtigsten Standortfaktoren. „An diesen Zukunftsfeldern darf daher nicht gespart werden“, so Lieberknecht.
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- Auf einem Rundgang durch das Fraunhofer-Institut IOF
Weiter betonte die Ministerpräsidentin: „Netzwerkbildungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sind die wichtigste Innovationskette der Zukunft. Die Stärkung der Innovationskraft erfordert eine engere Verbindung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Hier liegen noch Potenziale brach. Heute geht es darum, Patente, Innovationen in möglichst im eigenen Land zur Serienreife zu bringen. Wir brauchen die Vernetzung der virtuellen Welt des Wissens mit dem Fließband. Das ist die wichtigste und zugleich wertvollste Wertschöpfungskette.“
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- Prof. Dr. Andreas Tünnermann, Institutsleiter Frauenhofer IOF zeigt die Fertigung eines großflächigen konvexen Spiegels für Weltraum-Teleskosysteme.