Neue Landesforstanstalt bringt frische Impulse
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- Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht erwartet von der neuen Landesforstanstalt die Fortsetzung bewährter Erfolge und frische Impulse.
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht erwartet von der neuen Landesforstanstalt die Fortsetzung bewährter Erfolge und frische Impulse. „Die neue Anstalt arbeitet weiterhin im Dienste des Gemeinwohls“, sagte die Ministerpräsidentin anlässlich der Gründungsfeier heute in der Thüringer Staatskanzlei.
Weiter sagte Lieberknecht: „Die neue Landesforstanstalt wird zwischen verschiedenen Interessen vermitteln. Der Wald in Thüringen muss für die heutige und für künftige Generationen alle wichtigen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Aufgaben erfüllen können – sei es im Tourismus, sei es bei der Holzgewinnung oder im Artenschutz.“
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- Eröffnung der Veranstaltung
Umweltminister Jürgen Reinholz würdigte die Arbeit und das Engagement der Forstarbeiter: „In den vergangenen beiden Jahrzehnten hat die Forstverwaltung Großartiges geleistet. Ich denke hier in jüngerer Zeit an die Aufforstung nach dem Orkan Kyrill, an den Waldumbau hin zu klimaangepassten Mischwäldern oder all die Aktivitäten im Bereich der Waldpädagogik. Die neu gegründete Anstalt kann auf die Erfahrung, die Motivation und das Engagement ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufbauen.“
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- Grußwort des Präsidenten des Deutschen Forstwirtschaftsrates, Herrn Georg Schirmbeck
Bewährt hat sich nach Reinholz Worten in all den Jahren das so genannte Gemeinschaftsforstamt, die gemeinschaftliche Beförsterung von Staats-, Privat- und Körperschaftswald innerhalb eines Forstamtsbereichs. Die heutigen 28 Forstamtsbereiche umfassen Thüringens gesamte Landesfläche, von der gut ein Drittel mit Wäldern bedeckt ist. Rund 200.000 der insgesamt 550.000 Hektar Wald gehören dem Land.
Die Landesforstanstalt übernimmt als juristisch eigenständige Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) die Waldbewirtschaftung und zahlreiche Gemeinwohlaufgaben im Bereich von Umweltbildung, Naturschutz und Tourismus. Gleichzeitig kann die neue Anstalt eigenverantwortlich wirtschaften, selbstständig Personalentscheidungen treffen und neue Geschäftsfelder erschließen. Die Aufsicht über die Forstanstalt liegt weiterhin beim Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz.
Die Fotos wurden thueringen.de freundlicherweise vom Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz zur Verfügung gestellt.
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- Mit dem Einsatz bodenschonender Technik wird die Thüringer Forstwirtschaft ihren ökologischen Aufgaben gerecht.