07.01.2013 08:39 Uhr

Lieberknecht: Beziehungen zu den USA weiter stärken

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat die Beziehungen Thüringens zu den Vereinigten Staaten auf dem Neujahrsempfang der American Chamber of Commerce in der Thüringer Staatskanzlei gewürdigt. (v.l.n.r. Dr. Peter Otto Zimmermann, Dr. Holger Ulbricht, Stefan Hertwig, Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, Fred B. Irwin, Präsident der American Chamber of Commerce in Germany, Mark J. Powell, Generalkonsul der Vereinigten Staaten von Amerika)
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat die Beziehungen Thüringens zu den Vereinigten Staaten auf dem Neujahrsempfang der American Chamber of Commerce in der Thüringer Staatskanzlei gewürdigt. (v.l.n.r. Dr. Peter Otto Zimmermann, Dr. Holger Ulbricht, Stefan Hertwig, Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, Fred B. Irwin, Präsident der American Chamber of Commerce in Germany, Mark J. Powell, Generalkonsul der Vereinigten Staaten von Amerika)

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat die Beziehungen Thüringens zu den Vereinigten Staaten gewürdigt. Vor allem im Bereich der Wirtschaft seien die Kontakte in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut worden. „Die USA sind der größte und wichtigste außereuropäische Handelspartner für die Thüringer Wirtschaft“, betonte die Ministerpräsidentin im Vorfeld des Neujahrsempfangs der American Chamber of Commerce in der Thüringer Staatskanzlei.

Nach Worten Lieberknechts haben US-Unternehmen im Freistaat einen großen Anteil am wirtschaftlichen Aufschwung geleistet. „Seit der deutschen Wiedervereinigung seien 2,1 Milliarden Euro in rund 65 Projekte geflossen. Rund 8.900 Arbeitsplätze wurden geschaffen. General Motors, Lear Corp., Eaton, BorgWarner und Avery Dennison, um nur einige zu nennen, sind in Thüringen aktiv“, so Lieberknecht.

„Doch bin ich überzeugt: Es gibt noch viel wirtschaftliches Potential in unseren Beziehungen, das wir nutzen sollten. Thüringen ist und bleibt einer der attraktivsten Investitionsstandorte für Unternehmen, die in Europa erfolgreiche Geschäfte machen wollen. Und die USA sind nach wie vor ein zukunftsträchtiger Markt für die Thüringer Wirtschaft“, so die Ministerpräsidentin.

Mark J. Powell, Generalkonsul der Vereinigten Staaten von Amerika während seiner Rede auf dem Neujahrsempfang der American Chamber of Commerce.
Mark J. Powell, Generalkonsul der Vereinigten Staaten von Amerika während seiner Rede auf dem Neujahrsempfang der American Chamber of Commerce.

„Wir wollen unsere Beziehungen zu den USA weiter stärken. Unsere vielfältigen freundschaftlichen Kontakte in die Vereinigten Staaten sind ein wesentliches Element unserer Internationalisierungsstrategie. Wir wollen in Thüringen Weltoffenheit und Toleranz fördern. Nur so haben wir im Zeitalter der Globalisierung eine Chance. Thüringen muss noch internationaler werden: in der Wirtschaft ebenso wie in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.“

Die Thüringer Landesregierung unternehme große Anstrengungen in dieser Hinsicht, erklärte Lieberknecht. "So habe ich im vergangenen Jahr mit Wirtschaftsminister Matthias Machnig und einer großen Wirtschaftsdelegation die USA besucht. Und auch in dieser Woche ist Machnig in die USA gereist. Er wird als ‚Türöffner’ an der Messe Photonics West teilnehmen und für Thüringen als einen der führenden deutschen und europäischen Optikstandorte werben.“

Ministerpräsidentin Lieberknecht im Gespräch mit Fred B. Irwin, Präsident der American Chamber of Commerce und dessen Frau.
Ministerpräsidentin Lieberknecht im Gespräch mit Fred B. Irwin, Präsident der American Chamber of Commerce und dessen Frau.