Rede vor Industrieclub Sachsen
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- Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht sprach vor dem Industrieclub Sachsen auch über die Nachhaltigkeit von politischen Entscheidungen. "Es muss uns gelingen politische Entscheidungen in langen Linien zu denken, vorzubereiten und umzusetzen, weit über eine einzelne Legislaturperiode hinaus. Besonders deutlich wird das ganz praktisch schon heute in der Haushaltspolitik", sagte die Regierungschefin.
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht bezeichnete in ihrer Rede vor dem Industrieclub Sachsen Flexibilität und Innovationskraft als die wichtigsten Vorteile der Freistaaten Sachsen und Thüringen, um im Wettbewerb in der globalisierten Welt zu bestehen.
Nach den Worten der Ministerpräsidentin haben sich Sachsen und Thüringen in den vergangenen 20 Jahren rasant entwickelt und nehmen in den Bereichen Wirtschaft und Technologie, in der Pisa-Studie und auf dem Arbeitsmarkt hinsichtlich der geringen Arbeitslosigkeit den Spitzenplatz unter den jungen Ländern ein. Um diese Spitzenposition zu festigen, ist mehr als heute die Qualifikation des Einzelnen ausschlaggebend, vor allem mit Blick auf den globalen Wettbewerb.
„Thüringens Antwort auf die Globalisierung muss die Internationalisierung Thüringens sein. Die bessere Verankerung unserer Region in den verschiedenen Märkten der Welt“, sagte Lieberknecht. Dabei müssen wir uns auf unsere eigenen Stärken wie Flexibilität, Erfindergeist und Anpassungsfähigkeit besinnen. Es müsse noch besser und schneller gelingen, dass Erfindungen, Ideen und Patente zur Serienreife gelangen. Erfindungen müssen zu Produkten werden, die auf dem Weltmarkt Bestand haben und damit eine Wertschöpfung generieren, so Lieberknecht.
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- Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht während ihrer Rede vor dem Industrieclub Sachsen.
In ihrer Rede verwies die Ministerpräsidentin darauf, dass Thüringen in Zukunft weiterhin die Schwerpunkte in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Forschung und Entwicklung setzen werde. Von großer Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Thüringen sei vor allem die Sicherung von Fachkräften. Dabei müsse es gelingen, viele Studierende im Land zu halten, ihnen eine berufliche Perspektive zu bieten, die Möglichkeiten für Frauen in Führungspositionen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.