07.01.2013 08:52 Uhr

Aus tiefster innerer Überzeugung für das ‚Kulturgut Wald’

Für ihr großes Engagement für die Zukunftssicherung des Waldes wurde Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht  mit der „Goldenen Tanne 2011“ geehrt.
Für ihr großes Engagement für die Zukunftssicherung des Waldes wurde Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht mit der „Goldenen Tanne 2011“ geehrt.

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht ist die diesjährige Preisträgerin des „Ehrenpreises für die Zukunftssicherung des Waldes“, der „Goldenen Tanne 2011“. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V. (SDW), die diesen Preis alljährlich vergibt, hat sich einstimmig für Lieberknecht entschieden, um ihr langjähriges Engagement für den Erhalt und die Mehrung der Wälder in Thüringen zu würdigen.

Für Lieberknecht ist die Verleihung der „Goldenen Tanne“ eine wichtige Anerkennung ihrer nachhaltigen Bemühungen für und um den Wald. Sie engagiere sich „aus tiefster innerer Überzeugung für das ‚Kulturgut Wald’, so die Ministerpräsidentin. „Und das nicht nur als Regierungschefin des Landes in Deutschland, das die größte zusammenhängende Waldfläche in Deutschland besitzt. Der Wald ist für mich Lebenselixier, er ist Lebens-, ja Überlebensmittel.“
 

Der Wald ist ein wichtiges „Kulturgut“.
Der Wald ist ein wichtiges „Kulturgut“.

Dr. Wolfgang von Geldern, Präsident der Schutzgemeinschaft, betonte in seiner Laudatio auf die Ministerpräsidentin, dass in Thüringen unter Führung von Christine Lieberknecht Entscheidungen getroffen wurden, die für die Zukunft des Waldes wichtig und richtungweisend seien. „In Thüringen orientiert man sich nicht am Zeitgeist, sondern stellt die Weichen mit Bedacht und Verstand“, sagte von Geldern. Besondere Bedeutung komme der Tatsache zu, dass Lieberknecht regelmäßig den Austausch und den Dialog mit den verschiedenen Gruppen von Waldnutzern suche. „Dieses Miteinander ist unverzichtbar, wenn wir uns die großen Probleme vergegenwärtigen, die den Wald aktuell betreffen: der Schutz der biologischen Vielfalt, die drohende Rohstoffknappheit und die vielfältigen Ansprüche an den Wald“, hob der SDW-Präsident hervor.

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht erhielt die „Goldene Tanne 2011“.
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht erhielt die „Goldene Tanne 2011“.

Die Ministerpräsidentin stellte in ihrer Dankesrede heraus, dass die deutsche Forstwirtschaft bis heute weltweit Vorbildcharakter besitze. Dennoch brauche auch der Wald eine starke Lobby. Die alljährlichen Waldzustandsberichte sprächen eine deutliche Sprache. Der Freistaat Thüringen habe sich deshalb gerne an der weltweiten UNO-Aktion „Internationales Jahr der Wälder“ aktiv beteiligt. „Wir pflanzen in diesem Jahr rund eine Million neuer Waldbäume“, berichtete Lieberknecht.
Heute sei immer mehr von der „Multifunktionalität“ des Waldes, womit die Schutz-, Nutz- und Erholungsfunktion des Waldes gemeint sei. "Mit dem Begriff Wald verbinden wir Erholung, Naturerlebnisse, Wandern, aber auch Klimaschutz, Holzgewinnung, Trinkwasserschutz und nicht zuletzt auch Energieversorgung. Ein naturnaher, reich strukturierter Wald bleibe daher auch in Zukunft das Leitbild der Waldbewirtschaftung im Freistaat Thüringen. "